Nach mittlerweile fast zwanzig Jahren, in denen ich mich mit Depressionen herumquäle bin ich gerade an einem Punkt, an dem ich eigentlich ganz akut Hilfe bräuchte.
Mir geht es schon seit Monaten zunehmend schlechter, ein Umzug + Jobwechsel haben mich jetzt an meine Grenzen gebracht. Ich schließe mich auf der Arbeit z.T. heulend im Klo ein und ergehe mich mehrere Stunden täglich in Suizidfantasien, esse schlecht (bei mir ein sehr schlechtes Zeichen) und sehe keine Perspektive mehr.
Problem: ich weiß überhaupt nicht, wie ich das angehen soll. In eine Klinik will ich nicht. Ich bin in der Probezeit, ein Klinikaufenthalt würde mit großer Wahrscheinlichkeit den Verlust meines Jobs bedeuten.
Eine Gesprächstherapie will ich auch nicht unbedingt (hatte ich schon dreimal - ziemlich erfolglos), bzw. das hilft mir ganz akut nicht weiter.
Eigentlich denke ich, dass ich Medikamente bräuchte, aber ich weiß nicht, wie ich einen Arzt finde, der mir etwas verschreibt.
Wie findet man jemanden, der einem akut helfen kann (und will)? Wie seit ihr vorgegangen, als ihr Hilfe brauchtet? Über Tipps und Erfahrungsberichte würde ich mich freuen.
(Ich wohne übrigens im Raum München Nord, wenn jemand einen konkreten Tipp für eine Anlaufstelle hat (ggfls. per PN) würde mir das sehr helfen)










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Emdi, diese Krisenhilfe ist bestimmt das beste, was du jetzt tun kannst. Einen Termin bei einem Psychiater bekommt man in der Regel nämlich auch nicht sofort, so ist das jedenfalls bei uns hier. Sagt man, es sei eilig, heißt es "gehen Sie in die Tagesklinik".
, und - gib dich NIEMALS auf.
