Hallo Ihr Lieben!
Warum ich diesen Thread eröffne?
Weil es anderen vielleicht auch so wie mir geht...
Vor einem Jahr und elf Monaten hatte ich ein Burn-Out und habe seither(eigentlich sicher auch schon vorher)Depressione.Mal gehts schlechter,mal gehts besser.
Manchmal dachte ich,jetzt ist es gut...nur um dann wieder in das nächte Loch zu fallen und mir zu denken,nichts geht mehr...und der Tod wäre ein guter Freund,den ich willkommen heißen würde.
Dem Umfeld will man nicht ständig auf die Nerven gehen...vor allem,weil man ja kaum begreiflich machen kann,wie es einem geht.
Dieser Thread soll dazu dienen,sich auszuheulen,wenn es an einem Tag nicht so gut geht...und Mut zu machen,wenn es wieder ein Stückchen raus aus diesem Loch geht und man mit der Nasenspitze wieder drüberschaut.
Noch ein wenig zu mir:ich nehme Medikamente,Psychotherapie kann ich mir nicht leisten,also therapiere ich mich halt selber,allerdings habe ich einen supertollen Hausarzt,der auch die in Psychosozialer und Psychosomatischer Medizin ausgebildet ist.Er hat mir auch die Denkmuster aufgezeigt,die in das Burn Out und in die Depression geführt haben...nur...es ist sooo schwer,herauszukommen.
Im September ging es mir so gut,daß ich dachte,ich könnte die Medikamente ausschleichen lassen...aber das war ein totaler Reinfall.Geht nicht.
Zur Zeit hänge ich wieder ein wenig im Loch...die finanzielle Situation ist nicht so toll wie bei so Vielen...das drückt.Ich bin müde.Und möchte so viel und weiß dabei gar nicht,was eigentlich.
Am Morgen habe ich das Gefühl,der Tag ist um,dabei hab ich noch mit gar nix angefangen.
Aber es geht sicher wieder aufwärts!Das weiß ich.Ich hatte schon die Hochs...dachte,ich hätte es nun endgültig geschafft...aber man neigt dazu,die "umgelernten" Strategien wieder sein zu lassen und wieder in die alten ,lange gepflegten Muster zu fallen.
Mir hat Spazierengehen sehr geholfen...auch Sport...aber ich habe vergessen,mich weiterhin abzugrenzen und weiterhin zu tun,was mir gut tut...nun raffe ich mich auf,wieder damit zu beginnen...und ich kämpfe gegen die dunkelschwarzen,negativen Gedanken und versuche,die Negativspirale zu unterbrechen.
Also raffe ich mich jetzt auf und verschwinde in die Küche.Und backe Kekse.Wenn sie fertig sind,dann stelle ich hier welche rein,dazu Tee und Kaffee.Und schau mal,ob sich vielleicht noch jemand hier herumtreibt.
Liebe Grüße
Andilina
PS:Kuraufenthalt geht nicht,da sonst Job weg---und Job weg geht gar nicht...also dachte ich,vielleicht geht es vielen Anderen auch so und dieser Thread würde uns ein wenig helfen.
Und meine negativen Gedanken,daß dieser Thread eigentlich Mist ist und keinen interessiert verdränge ich jetzt.Und schwinge mich in die Küche.








,allerdings habe ich einen supertollen Hausarzt,der auch die in Psychosozialer und Psychosomatischer Medizin ausgebildet ist.Er hat mir auch die Denkmuster aufgezeigt,die in das Burn Out und in die Depression geführt haben...nur...es ist sooo schwer,herauszukommen.

Zitieren
mal sehen,ob das auch so bleibt.
Selber schuld,ich Dödel.
meine depression äussert sich einfach in einem allgemeinen"mir ist alles zuviel"

