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  1. #891

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    AW: Ich nenn Dir einen Begriff und Du mir ein Buch!

    "Der Goldfisch meiner Schwester" von Lisa Gabriele und Annette Hahn

    Neuer Begriff: Wind

  2. #892

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    AW: Ich nenn Dir einen Begriff und Du mir ein Buch!

    Pah!

    Das ist einfach : "Wind" von Stephen King. Ein Teil einer längeren Fantasy-Saga, in einer Sturmnacht erzählt Roland der Revolvermann seinen Gefährten eine Geschichte aus seiner Jugendzeit.

    Nächster Begriff: Kaugummiautomat

  3. #893

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    AW: Ich nenn Dir einen Begriff und Du mir ein Buch!

    da kann ich nur mit effi briest von fontane kommen. damals gab es schätzungsweise keine kaugummiautomaten, aber das buch zieht sich meiner meinung nach wie kaugummi. und nicht nur wie eins.

    nächster begriff: morgenstern

  4. #894

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    AW: Ich nenn Dir einen Begriff und Du mir ein Buch!

    Haha, das ist aber mal eine schöne absurde Assoziation!
    Bin gar nicht deiner Meinung, finde deinen Beitrag aber sehr lustig, danke!
    Zumal es wohl sehr wenige Romane mit Kaugummiautomatinhalt gibt.

    Morgenstern: Gedichte von Christian Morgenstern. Blöderweise kann ich keins auswendig, sonst würde ich es jetzt hier aufsagen. Schön sind sie auf jeden Fall!

    Nächster Begriff: Polarstern

  5. #895

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    AW: Ich nenn Dir einen Begriff und Du mir ein Buch!

    Miranda Dickonson: Und dann küsste er mich

    Als Sängerin einer Hochzeitsband hat Romily einige Happy Ends beobachtet, sie selbst wartet jedoch noch auf ihres. In den Minuten, nachdem sie ihrem besten Freund Charlie ihre Liebe gestanden hat (nie eine gute Idee!), hat sie eine chaotische Begegnung mit einem Fremden, der sie einfach so küsst und dann verschwindet. Nach diesem unglaublichen Kuss ist nichts mehr, wie es war. Aber existiert die Liebe auf den ersten Kuss nicht nur im Film? Sie gibt sich ein Jahr, den mysteriösen Küsser zu finden. (Zitat)

    Nächster Begriff: Spinnweben

    (Oh je, ich habe auf den Begriff "Charly" geantwortet Muß nun noch mal nachdenken)

  6. #896

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    AW: Ich nenn Dir einen Begriff und Du mir ein Buch!

    Heiliger Strohsack! Ich habe die Seite vom 04.02.2011 (!) als aktuelle Seite angesehen, weiß der Kuckuck, wieso ich da hängen geblieben bin. Aber nun zum Polarstern:

    Justina Engelmann: Sterne finden ganz einfach

    In einer klaren Nacht funkeln unzählige Sterne am Himmel. Der Große Wagen ist schnell gefunden, aber welche Sterne gehören zum Löwen oder zum Skorpion? Mit diesem Buch kann man die 25 schönsten Sternbilder des Himmels schnell finden. Das Buch enthält auch Anleitungen zum Finden der hellsten Sterne und Sternbilder, einen Wegweiser zu den schönsten Objekten und vor allem Geschichten und Sagen zu den Sternbildern

    Habe ich meiner Enkeltochter geschenkt, die es immer mal wieder bei klarem Abendhimmel hervor holt.

    Ich bleibe bei:

    Spinnweben

    lu.lu

  7. #897

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    AW: Ich nenn Dir einen Begriff und Du mir ein Buch!

    Na, nun seid mal nicht so denkfaul! Bei Spinnweben dachte ich an Charles Dickens Roman "Große Erwartungen". Hier gibt es eine Miss Havisham, die an ihrem Hochzeitstag im vollen Brautstaat von ihrem Bräutigam vor Jahrzehnten verlassen worden ist. Nichts wurde verändert im Saal und alles ist voller Spinnweben verhangen.
    Ein sehr schönes Buch und nicht ganz so "gruselig" und trostlos wie Oliver Twist u. a. von ihm.

    Nächster Begriff: Kaffeeplantage

  8. #898
    Avatar von notkansas
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    AW: Ich nenn Dir einen Begriff und Du mir ein Buch!

    Jenseits von Afrika

    Autobiografischer Roman von Karen Blixen: Eine Dänin zieht mit ihrem Mann nach Kenia, um dort eine Kaffeeplantage zu betreiben.


    Nächster Begriff: Wohnwagen

  9. #899

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    AW: Ich nenn Dir einen Begriff und Du mir ein Buch!

    Zitat Zitat von notkansas Beitrag anzeigen
    [I]
    Nächster Begriff: Wohnwagen
    Geht auch "Wohnmobil"?

    Unschuldslämmer von Giles Blunt (einer meiner Lieblingskrimischreiber aus Kanada, obwohl gerade

    dieses Buch jetzt nicht zu meinen Giles Blunt-Favoriten gehört.


    Ian Rankin hat es bereits getan, Mark Billingham ebenso. Und jetzt tut es ihnen auch der kanadische Krimiautor Giles Blunt gleich. Nach 4 Romanen aus der Reihe um Detective John Cardinal sucht er die Abwechslung und legt mit „Unschuldslämmer“ einen neuen Stand-Alone-Titel vor. Und dieser könnte sich wohl kaum mehr von den sonst so düsteren Thrillern im eisigen Norden unterscheiden. „Eine Gangster-Komödie“ prangt in roten Lettern auf dem Cover, das sonst mit einem kahlen Highway samt Pickup-Wohnmobil gewohnt kühl gehalten ist und nicht allzu viel verrät. Vielleicht hat es mich gerade deshalb neugierig auf diesen Roman gemacht, der in Deutschland bisher konsequent von den einschlägigen Krimi-Kritikern ignoriert wurde. Man kann nur sagen, zu Unrecht, denn hier deckt sich Werbung durchaus mit Inhalt. „Unschuldslämmer“ ist ein äußerst kurzweiliges Katz-und-Maus-Spiel im Stile von „Schnappt Shorty“ und Co., das an keiner Stelle in den Klamauk abzudriften droht und gleichzeitig nie an Spannung verliert.

    Erzählt wird die Geschichte des überzeugten Meisterdiebs Max Maxwell, der gemeinsam mit seinem Neffen Owen, für den er nach dem Tod dessen Eltern sorgt, im Wohnmobil durch die USA zieht und die Superreichen ausnimmt wie die Weihnachtsgänse. Entgegen dem wohlbekannten Robin Hood wird die Beute jedoch in die eigene Tasche gesteckt und dafür benutzt, den nomadischen Lebensstil noch bequemer zu gestalten. Die wichtigste Regel dabei: Niemand darf bei ihren Raubzügen verletzt werden. Max, der immer noch seiner Karriere als Schauspieler nachtrauert, will das gebannte Publikum wie ein Gentleman behandeln. Das hat bisher auch immer gut funktioniert, doch nun scheint sich das Alter immer mehr bemerkbar zu machen. Plötzlich schleichen sich mitten im Ablenkungsmanöver Aussetzer ein. Anstatt einen Ballsaal von Politikern in Schach zu halten, legt der alte Gauner lieber eine flotte Sohle mit der Gastgeberin aufs Parkett. Nur Owen kann eine Katastrophe verhindern und mit Max, der in solchen Momenten völlig vergisst wer und wo er ist, vom Tatort fliehen. Doch wie lange bleibt ihnen das Glück noch hold?

    Da es keine Rente für Diebe gibt und es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis Max einen Coup vermasselt, setzt Owen alles daran, ihre Raubzugtour zu beenden. Davon will sein Onkel natürlich nichts wissen. Im Gegenteil: Mit zwei alten Partnern plant er einen neuen Streich, nicht wissend, dass auch die „Substrahierer“ Wind von seinem Vorhaben bekommen haben. Diese Bande raubt ihrerseits Räuber aus und bricht den Codex der Diebe mit erschreckender Brutalität. So werden ihre Opfer nicht nur um ihre Beute erleichtert, sondern gleich auch um das ein oder andere Gliedmaß. Plötzlich sind die beiden Meisterdiebe auf der Flucht. Und als ob das noch nicht genug wäre, verfällt der junge Owen auch noch einer hinreißenden Frau …

    Was auf den ersten Zeilen wie typischer Hollywood-Ami-Kitsch klingt, entwickelt zwischen den Deckeln einen herrlichen Drive und überzeugt mit spritzigem Humor und wortwitzigen Dialogen. Max und Owen wachsen dem Leser sogleich ans Herz, wenngleich die Theatralik des Älteren auf Dauer auch ein wenig an den Nerven sägt. Gleichzeitig ist die Idee des dementen Diebes aber so erfrischend, dass man über gewisse Überzeichnungen hinwegsieht, zumal sich unter dem oberflächlichen Roadmovie eine zuvor ungeahnte Tiefe verbirgt, welche mit jeder Seite mehr zum Tragen kommt und im weiteren Verlauf für das ein oder andere Überraschungsmoment sorgt. Das diese allesamt gezündet und mich, ja, überrascht haben, liegt daran, dass Blunt die Handlung immer wieder mit geschickten Manövern in andere Bahnen lenkt. Darüber vergisst der Leser dann auch, dass er eigentlich zwei Kriminellen die Daumen drückt. Was jedoch bei Starks Parker bereits schon funktioniert hat, zündet hier auch. Nur eben auf witzige Art und Weise. Der abgehalfterte Shakespeare-Mime und sein junger Sidekick, aber auch die anderen Figuren, sorgen für ein stetiges Dauergrinsen und ringen selbst todernsten Szenen noch ein Fünkchen Witz ab. Wohlgemerkt ohne diesen zum Selbstzweck verkommen zu lassen. Stattdessen schwingt zwischen Blunts Worten immer wieder eine gewisse Botschaft mit, welche letztlich dafür sorgt, dass „Unschuldslämmer“ nicht direkt nach Beendigung der Lektüre in Vergessenheit gerät.

    Ob diese Geschichte allerdings die Fans der Cardinal-Serie auch ausreichend zu unterhalten weiß, steht auf einem andern Blatt. Wer mit den üblichen Vorstellungen und Erwartungen auch an dieses Buch herangeht, wird sich, trotz der düsteren Passagen, unweigerlich enttäuscht sehen. Freunde von Elmore Leonard sollten aber auf ihre Kosten kommen. Nicht zuletzt deshalb, weil Blunt die Coolness von Leonards Figuren, insbesondere die Femme Fatale, herrlich parodiert. Stellenweise schreit es auch hier geradezu nach einer Verfilmung.

    Insgesamt ist „Unschuldslämmer“ ein Gangster-Roadmovie alter Schule, das dank perfekt getimter Situationskomik einfach Spaß macht (sofern man nicht zum Lachen in den Keller geht) und doch dabei immer noch genügend Spannung bietet. Blunt ist hier ein schwieriger Spagat gelungen, an dem bereits viele gescheitert sind. Gerade deswegen und aufgrund des stimmigen Finales ist dieses Buch für mich eine der Entdeckungen des Jahres 2011.


    ....aus Krimi-Couch
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    Salt Lake City
    Alle Dinge sind miteinander verbunden

  10. #900
    VIP Avatar von xanidae
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    AW: Ich nenn Dir einen Begriff und Du mir ein Buch!

    "Gebrochenes Eis" von Sonia Bianchetti Garbato

    . „Gebrochenes Eis“ fasst die Erinnerungen von Sonia Bianchetti Garbato zusammen, die 40 Jahre lang im Eiskunstlauf aus Preis- und Schiedsrichterin und als Mitglied im Vorstand der Internationalen Eislauf Union (ISU) tätig war. Es handelt von Intrigen und Skandalen einer glamourösen Sportart, es zeigt auf, was über Jahrzehnte hinweg in einer der prestigeträchtigsten Olympischen Disziplin hinter den Kulissen gelaufen ist. Jenseits aller Eisprinzessinnen-Klischees versteht es die Autorin, umsichtig und prall mit persönlichen Erfahrungen ein umfassendes und gleichzeitig detailliertes Bild des Eiskunstlaufs zu geben. Wenn Sie schon immer wissen wollten, wer hinter dem Skandal von Salt Lake City 2002 die Fäden zog, sollten Sie dieses Buch lesen
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