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  1. #7451

    Registriert seit
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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Also ich will nicht schlank sein um Krankheiten zu verhindern.

    Und glücklicherweise hau ich manchmal so beim Essen rein dass es eine Wonne ist.
    Und das allerletzte was ich täte wäre mir Gedanken um irgendwelche Wechselwirkungen zu machen.

    Obwohl es bestimmt manchmal angebracht ist - aber eben nicht ändern.
    Noch heute vermisse ich den schönen geregelten Alltag mit meiner Familie.
    Da wurde nämlich gemeinsam gegessen.

    Und das ist kein Vergleich zum Alleine-essen. .....

    Aber deshalb schaffe ich mir weder eine neue Familie an noch ziehe ich deshalb in eine WG.
    Und ich finde es vor allem gut sich nichts schön zu reden.

    Essen ist einfach in großer oder größerer Runde ein besseres Vergnügen, fürs Herz und bestimmt auch für den Magen....
    Auch eine Kippe kann
    einen Waldbrand verursachen.

  2. #7452
    Avatar von Horus
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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Athrose ist eine Autoimmunerkrankung und es gibt Fälle, die schon mit Mitte 20 damit kämpfen.
    Nein.
    Arthrose bedeutet: Abnutzung/Zerstörung der Gelenkknorpel und der Knochenenden in den Gelenken. Als Ursache dafür kommen mehrere Möglichkeiten in Frage, die sich grob in drei grosse Kategorien einteilen lassen:

    - Mechanische Abnutzung durch Überbelastung.

    - Als Folge einer früheren, abgeheilten Knochen- oder Gelenksverletzung mit z.B. schief zusammengewachsenen Knochen, was die Mechanik verändert und auch zu Überbelastung führt.

    - Autoimmunerkrankungen wie z.B. die rheumatoide Arthritis und verwandte Krankheiten (die in der Tat schon als Kind auftreten können)

    Nachweisen an den Knochen, z.B. von Ötzi, lässt sich nur die Arthrose, also die sichtbare Abnutzung und Veränderung der Knochenenden bei den Gelenken. Ob die Ursache für diese Veränderungen eine mechanische Überbelastung oder eine entzündliche Autoimmunkrankheit war, lässt sich in vielen Fällen hingegen nicht sagen.

    (Ausser in den Fällen, in denen die Skelettveränderungen einem ganz typischen "Arthritis-Muster" folgen, man also eine Autoimmunerkrankung als Ursache annehemn kann. Oder wenn umgekehrt das "Arthrose-Bild" des Gesamtskeletts eher einem "typischen" Schwerarbeiter-Bild entspricht oder wenn weitere Knochenveränderungen - zum Beispiel die Ansatzpunkte der Muskulatur - auf eine ungewöhnliche, oft auch asymmetrische körperliche Belastung hinweisen oder wenn sich ein früherer Knochenbruch nachweisen lässt.)

    Sorry, OT. Aber "Arthrose" und "Arthritis" wird im Volksmund leider dauernd verwechselt.

    PS: ob jemand, an dessen Skelett posthum eine Arthrose festgestellt wird, zu Lebzeiten auch tatsächlich darunter gelitten hat, ist dann auch wieder eine andere Frage. Es gibt Arthrose-Fälle, bei denen jeder Arzt entsetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlägt, wenn er auf den Röntgenbildern die Knochen- und Gelenkveränderungen sieht - die aber für die betroffene Person komplett beschwerdefrei sind. Und umgekehrt kann jemand unter starken arhtiritischen Gelenkschmerzen leiden und auf den Bildern des betroffenen Gelenks lässt sich so gut wie nichts erkennen.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

  3. #7453

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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Wenn man die ganze zeit drauf achten muss, dass man schlank bleibt, ist das für mich nicht wirklich glück! dann doch lieber ein paar kilo zu viel aber dafür stressfrei leben!

  4. #7454

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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Zitat Zitat von bunte_Kuh Beitrag anzeigen
    Body-Positivity hin oder her: da machste nix. Das is so. Die einen sind dick, die anderen sind dünn - und glücklich sind sie alle mal mehr oder weniger.
    Genau so ist es.

  5. #7455
    Avatar von Saruma
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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Eine wunderbare Kolumne zum Thema: Körperbild bei Frauen: Für mehr dicke Mädchen in Leggins! - Kolumne - SPIEGEL ONLINE, sich beziehend auf den Dokumentarfilm EMBRACE - Du bist schön.

  6. #7456

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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Naja, den hier finde ich viel besser, denn er spricht was Wahres aus: Es IST nicht jeder Körper schön, und so zu tun, als ob, ist genau so wenig zielführend wie Bodyshaming.

  7. #7457
    Avatar von Saruma
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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Ich finde den Artikel aeusserst traurig:

    Zitat: "Grundsätzlich gibt es drei Strategien, den Reaktionen der Umgebung auf das eigene Anderssein zu begegnen. Erstens: Ich verändere nichts und gebe mich stoisch meinem Schicksal hin. Zweitens: Ich verändere meinen Körper, um der Norm zu entsprechen (Sport, Diät, Schönheitsoperation). Drittens: Ich sage mir durch Autosuggestion, ich bin schön und das mach ich so lange, bis ich glaube, dass ich schön bin. Und wenn ich das glaube, dann ist das so.

    Das soll die Quintessenz sein? Resignation, kritiklose Anpassung an die Norm mit allen Mitteln, oder Sich-selbst-etwas weismachen, weil man die 'Wahrheit' nicht erkennen will? Das ist die Wahl, die man hat? Du meine Guete. Der Autor hat nicht viel verstanden oder will es nicht verstehen.

  8. #7458
    Avatar von Fourthhandaccount
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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Mann, hätte ich den Unfug nicht angeklickt. Nun wurde ich nebenbei auch noch darüber belehrt, dass Tomaten brandgefährlich sind.

    Mein Kind, Kaftane sind fürwahr trutschig.
    Vermutete Aussage der Dowager Countess of Grantham, wäre die Countess of Grantham in einem solchen zum Frühstück erschienen.

    Wohin man sich auch verkriecht, man nimmt sich immer mit.

    Mein Kind, das Fehlen von Mitgefühl kann genauso vulgär sein, wie ein Übermaß an Tränen.

    The Dowager Countess of Grantham, Downton Abbey


  9. #7459
    Avatar von Admaro
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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Zitat Zitat von Saruma Beitrag anzeigen
    Ich finde den Artikel aeusserst traurig:

    Zitat: "Grundsätzlich gibt es drei Strategien, den Reaktionen der Umgebung auf das eigene Anderssein zu begegnen. Erstens: Ich verändere nichts und gebe mich stoisch meinem Schicksal hin. Zweitens: Ich verändere meinen Körper, um der Norm zu entsprechen (Sport, Diät, Schönheitsoperation). Drittens: Ich sage mir durch Autosuggestion, ich bin schön und das mach ich so lange, bis ich glaube, dass ich schön bin. Und wenn ich das glaube, dann ist das so.

    Das soll die Quintessenz sein? Resignation, kritiklose Anpassung an die Norm mit allen Mitteln, oder Sich-selbst-etwas weismachen, weil man die 'Wahrheit' nicht erkennen will? Das ist die Wahl, die man hat? Du meine Guete. Der Autor hat nicht viel verstanden oder will es nicht verstehen.
    Ich finde den Artikel nicht trauig. Er stellt nur dieses "hach, wir sind alle so glücklich wie wir sind" Gedöns unter den Prüfstand.

    Es ist nun mal so, dass nicht jeder als schön gilt. Bestimmte Merkmale assoziieren nunmal keine Schönheit beim Gegenüber. Auch wenn ich natürlich objektiv dafür bin, dass jeder Mensch so akzeptiert werden muss, wie er aussieht, wie er ist, so kann ich mich subjektiv nunmal mich nicht so locker geben. Das ist menschlich.

    Und ja, für mich sind extrem dünne, wie auch extrem dicke Menschen nicht schön. Wobei es da sicherlich Abweichungen gibt. Gesund heißt ja nicht, dass man sehr, sehr dünn nur diesen Zustand erreicht. Ich mag z. B. die Weiblichkeit sehr. Ich finde es auch sehr schön, wenn Frauen einen runden Po, bzw. weibliche Rundungen haben, aber alles in guter Form. Ich mag keine Frauen, deren Rippen auf der Brust man sieht, deren Po an einen Kinderpo erinnert. Das ist für mich einfach nicht schön, genauso, wie wenn eine Frau solche Fettanteile hat, dass die Arme weit abstehen, dass sie schnauft beim Laufen.

    Da kann man mich jetzt dafür geiseln und schelten. Das ist aber mein subjektives Denken. Objektiv gesehen, muss jeder selbst wissen, wie er mit seinem Körper umgeht. Wenn andere sagen, du hast die richtige Figur und ich fühle mich aber mit 10 kg weniger wesentlicher wohler, dann ist das so. Wenn jemand sagt, du könntest ein bisschen Bauchspeck loswerden, ich fühle mich aber wohl, dann ist das auch zu akzeptieren.

    Der Artikel will ja auf die Wirklichkeit hinweisen. Jeder Mensch hat eine persönliches Ekelgefühl, was ein Gegenüber produzieren kann. Das zu ignorieren und zu sagen, wir sind jetzt alle mal schön, ist doch jenseits der Realität. Das will der Autor damit sagen.

    Was aber wichtiger ist, ist die Tatsache, dass man sich die Welt aber nicht so schön machen kann, wie man will, sondern man andere Lebewesen, andere Lebensformen, andere Körper so akzeptieren muss, wie sie nun mal existieren. Jeder, der so aussieht, wie er sich das für sich vorstellt, weil er so aussehen will, ohne sich von irgendwelchen gesellschaftlichen Forderungen oder Werbungen beinflussen zu lassen, der ist bei sich, der hat schon viel erreicht.

    Davon abgesehen, ist der Körperkult so alt wie die Menschheit. Es ist kein heutiges gesellschaftliches Problem. Er variierte immer wieder von sehr dünn bis sehr dick. Den Körper zu präsentieren, Bewunderung dafür einzuheimsen, ist ganz normal und gehört wohl zu uns Menschen einfach dazu. Wenn man da jetzt keine allzu große Tragik daraus macht und die, die sich diesem Kult hingeben, nicht dauernd fordern, man ist falsch, wenn man sich dem nicht hingibt, dann ist viel gewonnen. Im Grunde ist das nur aus fehlender Anerkennung ihnen gegenüber, den vielleicht wäre der ein oder andere auch so entspannt mit seinem Körper umgegangen.
    Entscheide lieber ungefähr richtig, als genau falsch. - Goethe -

  10. #7460

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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Ja!

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