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  1. #41
    Avatar von reiner
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    AW: Frauen in technischen Berufen?

    "Eine Frau ist viel eher in der Lage, das Haus heimelig zu machen, schöne Kerzen zu platzieren, Blumen aufzustellen und Apfelkuchen zu backen" Eva H.

    Trinke 8 Liter Wasser am Tag, schlafe 24 Stunden, verzichte auf jeden Stress und du siehst aus wie Iris Berben.
    Länger glatte Achseln! Denn Schönheit ist Freiheit.

    Konfuzius sagt: "Die Ziege beschwert sich, dass sie einen Affen zum Mann hat."

  2. #42

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    AW: Frauen in technischen Berufen?

    Ich bin auch (dazu noch eine blonde) Ingeneurin, war halt immer an Naturwissenschaften interessiert und habe dank POS (polytechnische Oberschule) eine ausgezeichnete Schulausbildung genossen, bei der geschlechtliche Unterschiede irrelevant waren.
    Ich ignoriere gerne sämtliche Vorurteile, habe ein ziemlich "dicke Haut", weiss aber auch wie sehr man sich durchbeissen muss. Das gefällt sicher nicht jeder, andererseits kann ich ja auch irgendwie stolz drauf sein!
    Ehrlich gesagt gibt es durchaus Tage an denen ich mich frage, wieso ich mir das antue, aber die wird eine Hausfrau auch haben.
    strong

  3. #43

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    AW: Frauen in technischen Berufen?

    Hallo Strong, dein Beitrag könnte ja glatt von mir sein, sogar blond bin ich auch (hihi).
    Ich denke, daß in der DDR Mädchen eher in technische Berufe "gelenkt" wurden, weil man dringend technisches Fachpersonal brauchte. Viele meiner Komilitoninnen (8 Frauen in der Seminargruppe von 24) sind aber später in nicht-technische Berufe gewechselt. Warum eigentlich? Eine hat mir mal erzählt, sie habe Teilzeit arbeiten wollen (in der späten DDR nahezu unmöglich) und keinen Bock auf Dienstreisen gehabt.
    Außerdem wurden in der DDR Ingenieure sauschlecht bezahlt.

    Allerdings, an der POS hieß es einigemale: Du bist ja gut in Mathe, obwohl du ein Mädchen bist. Später durfte ich dann in den "Zentralen Klub der Jungen Mathematiker" gehen, da war ich das einzige Mädchen (grusel).
    Geh deinen Weg und laß die Leute reden.
    - Dante Alighieri -

  4. #44
    Glueckskatze007
    gelöscht

    AW: Frauen in technischen Berufen?

    Zitat Zitat von arouet58
    Deine Beobachtung, Glueckskatze, scheint zuzutreffen.
    Sie hat ja auch schon zu der Interpretation geführt, daß es sich Frauen in reichen Ländern ganz einfach sehr viel eher leisten können, diese gut bezahlte Berufssparte der Technik zu meiden.
    und

    Quelle

    Ich kenne auch nur *ömpf* 3 männliche Ingenieure.
    Dafür habe ich aber gerade ganz viele Geisteswiss. männlichen Geschlechts, Krankenpfleger, Mediziner und auch mal wieder einen Kindergärtner zu bieten

  5. #45
    Avatar von arouet58
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    9.545

    AW: Frauen in technischen Berufen?

    Zitat Zitat von Glueckskatze007
    Ich kenne auch nur *ömpf* 3 männliche Ingenieure.
    Dafür habe ich aber gerade ganz viele Geisteswiss. männlichen Geschlechts, Krankenpfleger, Mediziner und auch mal wieder einen Kindergärtner zu bieten
    Ja, ja, Dein seltsames Hauptstadtbiotop.
    Sollte man je nach Vampiren in Berlin fahnden müssen, ist es wohl ratsam, in Deiner Nachbarschaft damit anzufangen.
    Cum grano salis

  6. #46
    Glueckskatze007
    gelöscht

    AW: Frauen in technischen Berufen?

    Mach das... nimm Dir aber ganz Berlin vor... wir haben 3 Unis und ein paar FHs...und auch KindergärtneRinnenschulen...

    Zu Deiner Quelle...

    Sie klingt nett, ist aber meiner Meinung nach ein verfrühter Schluss...

    ich denke

    - unrepräsentativ natürlich, aber was anderes bleibt mir ja nicht übrig -

    dass das Interesse sehr wohl geweckt werden kann... anders kann ich mir meine spät entdeckte
    Reparatur, Möbelbau, Wirtschaftsfragen etc. Begeisterung nicht erklären... das war für mich nämlich neu und spannend....

    Meiner Meinung nach existiert noch viel Potential sowohl in Mädchen als auch in Jungen.

    Wenn der Papa die Tocher ganz "selbstverständlich" mit auf den Modellflugplatz nimmt bzw. mit ihr Spielzeug zusammenbaut und dem Hamster ein cooles Klettergerüst lötet - am besten zuvor am Reißbrett entworfen... na, ich wette, das wird was ...

    Noch mal zu Deinem Link... in der S.U. usw, wo der *nicht ganz so gut bezahlte* Ingenieursberuf Standard für beide Geschlechter war... gab es nur eingeschränkt freie Berufswahl...

    Fällt Dir ein Land ein, wo Frauen *über JAHRZEHNTE* selbstverständlich Ingenieurinnen wurden - und dies - ohne Berufskontingente zu erfüllen?

    Stichworte: Freie Studienwahl, Freie Berufswahl... (freie Schulwahl...) ...

    Ehrlich gesagt... westliche Welt / hochdotierte Ingnieursjobs / beide Ehepartner berufstätig /wo war das denn Standard...

    P.S. Informatikerinnen gibt es so einige (viele noch eingeschrieben)... und auf Juristinnen, Medizinerinnen und Naturwiss. wurde bereits hingewiesen.
    Tendenz m.E. schon klar auch für Ingen.wiss. abzusehen.

    Dauert eben noch ne Weile. Aber die Zeit und die *Lust* am Technikwesen... müssen noch wachsen... da sind auch Eltern gefragt...

  7. #47
    Avatar von arouet58
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    AW: Frauen in technischen Berufen?

    - unrepräsentativ natürlich, aber was anderes bleibt mir ja nicht übrig -
    Ja, Glueckskatze, bei Argumentationen nach dem Motto Die Hoffnung stirbt zuletzt will ich Dir nicht widersprechen.
    dem Hamster ein cooles Klettergerüst lötet - am besten zuvor am Reißbrett entworfen... na, ich wette, das wird was ...
    Das könnte natürlich dazu führen, daß sich hier gleich das nächste Gender Gap auftut, wenn z.B der männliche Hamster alle Bemühungen sabotiert und faul in der Ecke liegt und nur der weibliche Hamster Klimmzüge macht.
    Den umgekehrten Fall wage ich mir aus Gründen der Political Correctness nicht auszumalen.
    Entschuldige, im Augenblick liege ich faul in der Ecke.
    Es ist heiß und schwül hierzulande und ich bin deshalb zu ernsthafter Diskussion nur aus der Hamsterperspektive (des männlichen!) fähig.
    Cum grano salis
    Geändert von arouet58 (27.05.2008 um 23:17 Uhr)

  8. #48
    felicca
    gelöscht

    AW: Frauen in technischen Berufen?

    Aber ich denke, der Ruf nach "Frauen in die Technik" ist überflüssig; Frauen, die eine technische Ausbildung machen wollen, werden den Weg sicherlich einschlagen, die's nicht möchten, müssen deshalb keine Angst um Beschäftigung haben.
    Wichtig ist letzten Endes der Spass am Beruf.
    Dann geht auch etwas weiter
    Zitat Zitat von Colonna

    Ich sehe z.B. bei den Nicht-AbiturientInnen keinen Unterschied zu früheren Generationen (leider), ausgenommen vielleicht den, dass sie überzeugt sind, den Männern in nichts nachzustehen.
    Aber das Desinteresse, ja die Blauäugigkeit, ihre Zukunft betreffend, lässt sich aus der Studie nicht herauslesen, existiert aber nach meiner Auffassung. Nach dem Leitsatz "ich bleibe ewig 20". Die Arbeitslosen der nächsten 10, 15 Jahre vielleicht.
    .
    diese beiden aussagen knallen ganz schön hart aufeinander.

    DER grund wieso so wenige frauen finanziell interessante oder einflussreiche studiengänge wählen: weil sie etwas studieren wollen was sie interessiert!

    erzogen von den alt 68, die in den fettesten jahren aufwuchsen und locker prosperierten, glauben sie sogar an diesen von diesen gepredigten satz! "studiere etwas was dich interessiert, es wird dann schon etwas..."

    deswegen studieren soviele etwas was sie interessiert, aber nicht so gewinnbringend ist.

    die männer sind da viel härter. das ist es das wichitgste, dass finanziell etwas rausspringt. (sie fahren offensichtlich damit besser - wieso wird das dann so wenig gepredigt?!)

  9. #49
    Moderation
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    AW: Frauen in technischen Berufen?

    @felicca
    Nun, ich würde sagen, der Mittelweg ist der beste.
    Wie ich schon schrieb, mal schauen, wo frau weiterkommt, wo sie Chancen hat und möglichst mit der Begabung verbinden.
    Predigen......nun ja, frau arbeitet doch einige Jährchen, wenn geht, ist es ganz schön, Freude am Beruf zu haben, und nach meiner Auffassung eher die Garantie für Erfolg als das frühzeitige Dollarzeichen im Auge.
    Ich möchte nichts tun, was mich Jahr und Tag anödet, nur damit ich in meiner kargen Freizeit einen Porsche fahren kann.
    Du sagst, die Männer seien da viel härter; lies mal in der Bri, wie viele Männer über die Maloche klagen sie dürften doch nicht die beste Entscheidung getroffen haben.

    Was den zweiten Absatz, den du aus meinem posting zitierst, anbelangt, bezieht sich der - das hast du sicherlich gesehen - auf junge Frauen, die früh in den Beruf einsteigen (müssen) und häufig auf eine Fachausbildung verzichten, weil sie nicht an später denken. Damit meine ich nicht, dass sie deshalb einer interessanteren Tätigkeit nachgehen, sondern dass sie schnell mehr Geld machen wollen, was bei einer dreijährigen Ausbildung nicht möglich ist, auf die sie daher vielfach verzichten.
    In einem späteren posting habe ich allerdings diese Ansicht relativiert, denn es gibt solche und solche, und häufig stechen einem gerade die ins Auge, über die frau sich gerade Gedanken macht.

    Zu den fettesten Jahren der 68er merke ich nur an, die derzeitigen Jahre sind auch fett, nur ist das Fett falsch verteilt.
    Ei was, du Rotkopf, zieh lieber mit uns fort, wir gehen nach Bremen, etwas Besseres als den Tod findest du überall.

    Mitmoderatorin Politik und Tagesgeschehen
    Geändert von Colonna (27.05.2008 um 23:48 Uhr)

  10. #50

    Registriert seit
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    3.613

    AW: Frauen in technischen Berufen?

    Zitat Zitat von anything
    Aber die Rollen sind immer noch so starr verteilt. Frauen trauen sich oftmals die technischen Fächer nicht zu, oder sie wissen gar nicht, wie sie sich dort einbringen können. Und sie wachsen damit auf, dass Mathe eben "schwer" ist. Wenn das einmal drin ist in einem Kopf, geht das nur sehr schwer wieder raus.
    ich glaube nicht, dass irgend ein kind, das mathe gern macht und gut darin ist, sich von dem "mathe ist schwer" beeindrucken laesst. wenn schueler mathe schwer finden, dann wohl vor allem deshalb, weil es ihnen in der tat schwer faellt.

    mathe, naturwissenschaften, technik - das sind alles domaenen, die von maennlichen gehirnen entwickelt wurden. von daher erstaunt es auch nicht, dass maenner oder jungen eher eine neigung dazu zeigen als maedchen. ich habe damit nicht das geringste problem und denke auch nicht, dass frauen dem maennlichen intellekt nacheifern muessen.

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