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Ergebnis 61 bis 70 von 236
  1. #61
    Avatar von tilbage
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    9.665

    AW: Studiert, jetzt Hausfrau und Mutter

    Na, machen wir uns nix vor, Kinder erziehen ist Arbeit und sehr viel anstrengender als viele Jobs - da ist es einfacher, abends ein halbes Stündchen den lieben Papa zu spielen, aber die unangenehmen Pflichten wie Kinderarzt o.ä. der Mama zu überlassen. Und auch Spielplatz kann ganz schön langweilig sein.
    Ich bin überzeugt, wenn die meisten Männer tatsächlich tiefergehendes Interesse an ihrem Nachwuchs hätten, würden sie es auch möglich machen, mehr Zeit mit ihnen zu verbringen.

    (So, und jetzt fallt über mich her.)
    Warum denn Trio? Ich dachte, wir sind zu dritt!
    (der unvergleichliche Oliver Kalkofe)

  2. #62
    Farmelli
    gelöscht

    AW: Studiert, jetzt Hausfrau und Mutter

    Zitat Zitat von tilbage Beitrag anzeigen
    (So, und jetzt fallt über mich her.)

    Finde ich tendenziell in der Ahnung richtig dein Post.


    Wer Vater sein möchte, der wird es auch möglich machen.
    Scheinbar ist eine Beziehung nur für sexuelle Befriedigung da.


    So, jetzt könnt ihr auch über mich herfallen.

  3. #63
    Moderation
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    AW: Studiert, jetzt Hausfrau und Mutter

    Zitat Zitat von Farmelli Beitrag anzeigen
    Scheinbar ist eine Beziehung nur für sexuelle Befriedigung da.
    Du vergißt den Wert des gemachten Nestes.
    ** Moderatorin im Sparforum und im Freundschaftsforum **
    ** ansonsten niemand besonderes **

  4. #64
    Farmelli
    gelöscht

    AW: Studiert, jetzt Hausfrau und Mutter

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Du vergißt den Wert des gemachten Nestes.

    Meinst du:
    - es ist so schön, wenn zuhause jemand auf mich wartet

    ?

  5. #65
    Avatar von Historia02
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    AW: Studiert, jetzt Hausfrau und Mutter

    Zitat Zitat von tilbage Beitrag anzeigen
    Na, machen wir uns nix vor, Kinder erziehen ist Arbeit und sehr viel anstrengender als viele Jobs - da ist es einfacher, abends ein halbes Stündchen den lieben Papa zu spielen, aber die unangenehmen Pflichten wie Kinderarzt o.ä. der Mama zu überlassen. Und auch Spielplatz kann ganz schön langweilig sein. Ich bin überzeugt, wenn die meisten Männer tatsächlich tiefergehendes Interesse an ihrem Nachwuchs hätten, würden sie es auch möglich machen, mehr Zeit mit ihnen zu verbringen.
    Meiner Meinung nach spielt Geld eine große Rolle! Mein Mann geht mit unserem Sohn zum Kinderarzt (weil er flexibler freinehmen kann als ich) und ist jeden Tag nach dem Abholen aus der Krippe mit ihm auf dem Spielplatz. Trotzdem will er seine Arbeitszeit nicht reduzieren, weil er einfach viel mehr Geld als ich verdient und ich das mit Mehrarbeit nicht ausgleichen kann.

    Wie ist das denn in den skandinavischen Ländern und Frankreich? Verdienen da Männer und Frauen ungefähr gleichviel?

  6. #66
    Moderation
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    AW: Studiert, jetzt Hausfrau und Mutter

    Zitat Zitat von Farmelli Beitrag anzeigen
    Meinst du:
    - es ist so schön, wenn zuhause jemand auf mich wartet
    Vor allem, wenn er den Kühlschrank gefüllt hat, die Wäsche gewaschen, die Katzen versorgt, den Flur gekehrt und einen Tee aufgesetzt.

    Zwanzig Jahre Single, und das ist es, dem ich am meisten nachtrauere.
    ** Moderatorin im Sparforum und im Freundschaftsforum **
    ** ansonsten niemand besonderes **

  7. #67

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    AW: Studiert, jetzt Hausfrau und Mutter

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Vor allem, wenn er den Kühlschrank gefüllt hat, die Wäsche gewaschen, die Katzen versorgt, den Flur gekehrt und einen Tee aufgesetzt.
    Das berühmte "Den Rücken freihalten". Ich denke, dass das wertvoller ist, als man sich so vorstellt. Mich nervt es ungemein, dass mich dieser ganze Krusch noch erwartet, wenn ich nach einem langen Arbeitstag zu Hause aufschlage, während meine männlichen Kollegen mit Teilzeit arbeitender Frau höchtens noch mal den Rasen mähen müssen.

  8. #68
    Avatar von Leandra
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    3.040

    AW: Studiert, jetzt Hausfrau und Mutter

    @Historia
    In meinem Bekanntenkreis gibt es einige Paare, die ähnlich verdienen und trotzdem hat fast immer SIE die arbeit verkürzt oder sogar aufgegeben.
    Unterschiede gab es da meistens nur wenn sie bedeutend mehr verdiente als er oder sie sehr hartnäckig auf gleichberechtigter Teilung bestanden hat.
    Der große Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen kommt ja oft erst nach der Babypause zustande.
    Dass Akademikerpaare ähnlich verdienen ist gar nicht so selten.
    Ok wenn sie jetzt Sozialpädagogin ist und er Arzt, dann vielleicht nicht, aber Paare mit der Konstelattion Ärztin/Ingenieur, Richterin/Arzt oder wie mein Mann und ich Ingenieurin/Ingienieur verdienen durchaus auch ähnlich.

    Mein Mann verdient geringfügig mehr als ich und trotzdem würde jeder davon ausgehen, dass wenn wir Kinder bekommen, ich den Löwenanteil übernehme.
    Als ich mal erwaähnte, dass ich das anderes möchte, kamen Sätze wie, das kannst du doch deinem Mann nicht zumuten, dann ist ja seine Karriere beendet. Das Ende meiner Karriere galt als selbstverständlich.

    LG
    Ich bin Tipplegasthenikerin.

  9. #69
    mrshall_reloaded
    gelöscht

    AW: Studiert, jetzt Hausfrau und Mutter

    Daß man als Akademikerin zur "nur" Hausfrau wird, hat verschiedene Gründe- einige sehe ich im Bekanntenkreis sehr deutlich.
    Für meinen Jahrgang (plus/minus) sehe ich folgedes Szenario:
    In einer Rezession bzw. in wirtschaftlich unsicheren Zeiten mit der Uni fertig werden. Das ist nie gut und jemand, der keinen guten Einstieg ins Berufsleben hat, wird lange zu kämpfen haben, um den Anschluß zu kriegen. Geht es mit der Wirtschaft bergauf, werden bevorzugt neue Absolventen eingestellt.

    Dann natürlich das altbekannte "Problem", daß -in Deutschland- Studiengänge, die viele Frauen wählten, als Mickey Mouse Studiengänge gelten. Ich selbst sehe kein Problem darin, wenn jemand Geisteswissenschaften studiert hat, das ist ein gesellschaftliches Wahrnehmungs- und Integrationsproblem.
    Wenn wir alle Physikerinnen und BWLer oder Ingenieure wären, wäre es um die verfügbaren Arbeitsstellen auch nicht so gut bestellt.

    Ich habe fast mein gesamtes Arbeitsleben im Ausland verbracht und hatte in England trotz Geisteswissenschaftsstudium keine Probleme in Graduiertenprogramme der freien Wirtschaft zu kommen. Und kenne zu Hauf englische Geisteswissenschaftlerinnen ((Kunst-)Geschichte, Literatur), die heute z.B. als Fondsmanager, bei Banken und in anderen Positionen in der freien Wirtschaft mehr als gut verdienen.
    Daß man bei uns über alles, bei dem man den leisen Verdacht hat, daß das Studium eventuell sogar Spaß gemacht haben könnte, die Nase rümpft, ist schade und hilft Akademikerinnen wenig.

    Meine ehemaligen Kommilitoninnen und meine Freundinnen in Deutschland sind dann zum Teil in eine wackelige Wirtschaftslage hineingekommen mit ihrem Abschluß. Nachdem man sich dann 2 Jahre mit Jobs für die man überqualifiziert ist, über Wasser gehalten hat, haben viele, die zu diesem Zeitpunkt in einer Beziehung waren, das erste Kind bekommen. (Wie mir mehr als eine Freundin sagte: Dann fragte plötzlich keiner mehr nach beruflichen Erfolgen. Dann hatte man eine Rechtfertigung) Dann ein paar Jahre später das Zweite und -wenn der Mann gut situiert ist-jetzt mit Ende 30 das Dritte. Und damit ist für viele an eine Rückkehr ins Berufsleben nicht mehr zu denken, vor allem, weil es dann eher ein Start als eine Rückkehr wäre.
    Geändert von mrshall_reloaded (29.05.2012 um 21:59 Uhr)

  10. #70
    Avatar von Peppis
    Registriert seit
    24.10.2011
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    1.622

    AW: Studiert, jetzt Hausfrau und Mutter

    Das erlebe ich irgendwie anders.

    Wir sind auch studiert und fast gleich verdienend. Mein Mann würde mit mir auch tauschen, er halbtags, ich ganztags, bei ihm ist das jobmäßig auch drin (und ich denke, dass ist ein ganz wichtiger Aspekt, denn die meisten Arbeitgeber spielen da nicht so mit, würde ich meinen).

    Vielleicht machen wir das auch einmal so, wobei ich mich mit dem Halbtagsjob schon in den Vordergrund dränge ;-)

    Zu einem möglichen Tausch habe ich noch nie negative Kommentare bekommen.

    Ich bewege mich auch irgendwie in einem Umfeld, wo alle Mamas nach einem, spätestens zwei Jahren wieder in den Job zurückgekehrt sind. Wobei ich auch beobachte, dass der Trend wirklich wieder in Richtung "Mom daheim" geht.

    Für mich wäre das nix.
    LG Peppi

    In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln
    Johann Wolfgang von Goethe

    2 Jungs 3/2010 + 6/2012

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