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  1. #181
    Avatar von Heureka
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    AW: "Das gehört sich so" - Kennt ihr viele "schwache" Frauen?

    Als wir damals heiraten wollten, war für meinen Mann klar, dass er seinen Nachnamen behalten wollte. Was ich mit meinem mache, war ihm wurscht. Also habe ich abgewägt: Mein Mädchenname war ungewöhnlich, so dass ich ihn immer buchstabieren musste. Der Name meines Mann es zwar auch, aber es gab einen Buchstaben weniger Mein Mädchenname ostpreußisch (für mich = langweilig), der Name meines Mannes englisch (für mich = cool). Ausschlaggebend war letztendlich jedoch, dass ich mit dem Ablegen meines Mädchennamens quasi einen Strich unter mein bisheriges nicht immer schönes Leben machen konnte. Ich wählte also den Namen meines Mannes. Nicht, "weil es sich so gehört", sondern weil Überlegungen mich dahin führten. Ein paar Jahre später ließen wir uns scheiden und ich stand wieder vor der Frage: weiterhin Ehename oder wieder Mädchenname. Ich behielt den coolen Ehenamen

    Ein Kollege von mir, mit dem ich mich schon damals duzte, hatte geheiratet. Ich ging zu seinem Büro und gratulierte und fragte: "Na, wie heißt Du denn nun?" Verwirrung kam in seinen Blick: "Ich heiße immer noch <Vorname>"
    Kurze Zeit später erfuhr ich, dass seine Frau ein Baby erwartet. Ich ging also wieder zu ihm, gratulierte und fragte: "Sag mal, willst Du eigentlich die ganzen 3 Jahre zu Hause bleiben oder kommst Du früher wieder?" Wieder Irritation: "Nein nein, meine Frau wird zu Hause bleiben..."
    Genau dieser Kollege hat mal einer weiteren Kollegin, die nach der Scheidung wieder ihren Mädchennamen annahm und daraufhin ein neues Namens-Türschild bekam, (wohl zur Hochzeit) grauliert Mann, war ihm das peinlich, als sie ihn ob seines Irrtums aufklärte.

    Ja, ich wurde schon öfter als "Emanze" bezeichnet. Es war wohl als Beleidigung gemeint. Ich sehe allerdings nicht, warum eine emanzipierte Frau etwas Schlechtes sein soll... Vielleicht verstehen viele meinen Humor nicht?

  2. #182
    Avatar von Strassenkatze
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    AW: "Das gehört sich so" - Kennt ihr viele "schwache" Frauen?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich komm auch vom Dorf, und seh da auch ganz stark eine Kosten-Nutzen-Rechnung. z.B. "ich will keinen Knatsch mit Leuten, die mir großen Schaden zufügen können". Weil sie meine Nachbarn sind, und ich sie brauche. Weil sie meine Familie sind und ich sie mag. Weil sie Denunzianten sind, die mich beim Jugendamt anschwärzen daß ich, als Geschiedene mit Kind, nicht jeden Tag ein warmes Mittagessen auf den Tisch bringe, und ich dann wieder ein Jahr darum kämpfen muß, daß sie mir das Kind nicht wegnehmen. Da koch ich doch lieber jeden Mittag eine Handvoll Pasta und röste eine Zwiebel an, und schmeiß sie dann weg, weil weder das Kind noch ich Mittags was warmes runterbringen... (Die Zwiebel ist *reine* Manipulaton. Die riecht so unheimlich nach Mittagessen.)


    Ich gehe doch sehr davon aus dass Du diesen Text scherzhalber geschrieben hast!!!

  3. #183

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    AW: "Das gehört sich so" - Kennt ihr viele "schwache" Frauen?

    Zitat Zitat von Latona Beitrag anzeigen
    Ob nun aus Denkfaulheit oder antipizierter Anpassung an alte Weiblichkeitsideale, die in ihrer Umgebung gelten oder zu gelten scheinen, das sei dahin gestellt.
    Vielleicht ist auch genau das der Grund, warum solche Frauen nicht sagen ich will das so (denn dann wird ihnen unterstellt sie seien dumm oder könnten nicht für sich selbst denken und entscheiden), sondern sich ominöse Verbrämungen ausdenken. In diesem Fall ein das gehört sich so.

  4. #184
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    AW: "Das gehört sich so" - Kennt ihr viele "schwache" Frauen?

    Zitat Zitat von Strassenkatze Beitrag anzeigen

    Ich gehe doch sehr davon aus dass Du diesen Text scherzhalber geschrieben hast!!!
    Nein.

    Aber der konkrete Fall ist 40 Jahre her. Und ich lebe seit 25 Jahren nicht mehr auf dem Dorf.

    Ich finde aus der Annahme, daß "Angepaßtheit" immer eine Schwäche des Geistes oder des Charakters ist, spricht ein gerüttelt Maß an Privilegien, und ein gewisser Mangel an Empathie. Das spielt auch ein bißchen in die unselige Bildungsdebatte: Normalerweise haben höherqualifizierte Stadtmenschen wesentlich bessere Kosten-Nutzen-Rechnungen für unangepaßte Handlungen als das seinerzeit sprichwörtliche katholische Mädchen vom Lande.

    Das ändert nichts daran, daß Angepaßtheit Probleme mit sich bringt, und daß Schwäche sich gerne angepaßt zeigt. Aber der Umkehrschluß, daß Unangepaßtheit Probleme löst und Stärke sich nicht anpaßt, den möchte ich nicht gerne so stehen lassen.

  5. #185
    Avatar von Strassenkatze
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    AW: "Das gehört sich so" - Kennt ihr viele "schwache" Frauen?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Nein.

    Aber der konkrete Fall ist 40 Jahre her. Und ich lebe seit 25 Jahren nicht mehr auf dem Dorf.

    Ich finde aus der Annahme, daß "Angepaßtheit" immer eine Schwäche des Geistes oder des Charakters ist, spricht ein gerüttelt Maß an Privilegien, und ein gewisser Mangel an Empathie. Das spielt auch ein bißchen in die unselige Bildungsdebatte: Normalerweise haben höherqualifizierte Stadtmenschen wesentlich bessere Kosten-Nutzen-Rechnungen für unangepaßte Handlungen als das seinerzeit sprichwörtliche katholische Mädchen vom Lande.

    Das ändert nichts daran, daß Angepaßtheit Probleme mit sich bringt, und daß Schwäche sich gerne angepaßt zeigt. Aber der Umkehrschluß, daß Unangepaßtheit Probleme löst und Stärke sich nicht anpaßt, den möchte ich nicht gerne so stehen lassen.
    Ich verstehe nicht ganz was Du sagen möchtest, wildwusel. Wo liegt hier die Stärke? Für mich steht die Sache mit der Zwiebel als Paradebeispiel für menschenverachtende Umgangsformen, kollektive Unterdrückung und emotionale Gewalt, sofern die Denunzianten auch unter den Familienmitgliedern zu finden waren. Natürlich muss man sehr stark sein um so etwas auszuhalten.
    Es hat aber auch sehr viel mit mangelndem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu tun, ebenso wie mit Bequemlichkeit und dem Irrglauben, dass Blut dicker als Wasser ist.

    Würdest du heute, 40 Jahre später, denn diese Zwiebel noch immer braten und Dich auch sonst nach deren Decke strecken?
    Oder würdest Du schon viel früher erkennen, dass Du Nachbarn, die Dich auf solch perfide Weise unter Druck setzen, definitiv nicht brauchst und Familienmitgliedern, die nicht mal Deine Essensgewohnheiten akzeptieren möchten, nicht in Liebe verbunden sein willst?

    Würdest Du – mit Deinen heutigen Erfahrungen und Ansichten – nicht vielmehr Dein Kind schnappen und schon 15 Jahre früher fortgehen, im Vertrauen darauf dass es irgendwo auf der Welt einen Ort gibt wo ihr glücklich und frei leben könnt?

    Unangepasstheit artet m.E. dann in Schwäche aus, wenn sie mit Intoleranz, Provokation und Herausforderung einher geht.

    Deine Meinung dazu interessiert mich!

    LG Strassenkatze

  6. #186
    Avatar von Strassenkatze
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    AW: "Das gehört sich so" - Kennt ihr viele "schwache" Frauen?


    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich komm auch vom Dorf, und seh da auch ganz stark eine Kosten-Nutzen-Rechnung.
    Und weißt Du, vor allem dieses Erstellen von Kosten-Nutzen-Analyen schien mir so verdammt suspekt! Nachbarschaftshilfe, Mutterliebe, Nächstenliebe …. Alles hatte seinen Preis und wurde um- und hochgerechnet.

    Die Kosten-Nutzen-Rechnung meiner Schwägerin sah etwa so aus (sie hasste ihre Schwiegermutter - immer schon):
    - Hass runterschlucken, Zähne zusammen beissen und Schwiegermutter betreuen
    bringt ein Pflegegeld von EUR xxxx monatlich, das sind EUR x.xxx,xx
    pro Jahr bei einem Aufwand von … Stunden
    - Das Versprechen, später das Grab der Schwiegermutter zu bepflanzen
    und zu pflegen brachte eine einmalige Summe von EUR x.xxx,xx
    wobei diese Tätigkeit an die Kinder weiter delegiert wird (die müssen ja
    schließlich auch nicht ewig umsonst im Haus leben)
    - Schwiegermutter ihre Abhängigkeit bewusst machen und Änderung
    Ihres Testaments erzwingen bringt ein Haus im Wert von EUR xxx.xxx,xx
    ein.

    Tja, alles ist (ver)käuflich, inklusive der menschliche Würde. Das ist halt so.

    Nur: Wenn DAS Stärke ist, wildwusel: Nein, dann bekenne ich mich gerne dazu, schwach zu sein!

    LG Strassenkatze

  7. #187
    Avatar von ariadni80
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    AW: "Das gehört sich so" - Kennt ihr viele "schwache" Frauen?

    Hallo zusammen,

    ich habe den Strang mit großem Interesse mitverfolgt, da hier doch einige Fragen auf den Tisch gekommen sind, die ich mir auch schon gestellt habe. Ich "gehöre" wohl zu der Fraktion unabhängig: bin knapp ü30, arbeite bei einem Automobilhersteller als techn. Spezialistin und bin dort unter den Männern gut anerkannt. Aber dazu gehören wie ein Mann werde ich außerhalb des Arbeitsaspektes nie. Denn die Männer, die mich in der Arbeit durchaus als gleichrangig (und das schreibe ich bewusst, denn auch wenn ihr das Wort niederrangig nicht mögt, den Männern ist der Status einer Aufgabe immer präsent) behandeln, trotz der Tatsache, dass ich manchmal einen zweiten Kaffee vom Automaten mitbringe, haben daheim i.d.R. eine Frau die für sie kocht und bügelt und die Kinder versorgt. Das sehe ich bei Sommerfesten, Weihnachtsfeiern etc.. Und komme mir mit den Frauen z.T. komisch vor.*

    @Wildwusel: Ich lese Deine Beiträge sehr gern. In diesem Strang haben mich das mit der Tagesklinik (sowas gibt es in meinem Umfeld auch) und das mit der Zwiebel berührt.

    LG
    Geändert von ariadni80 (10.02.2012 um 11:07 Uhr)

  8. #188
    Avatar von _clementine_
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    AW: "Das gehört sich so" - Kennt ihr viele "schwache" Frauen?

    In meinem Unfeld kann ich das auch langsam beobachten. Die Frauen sind alle +/- 30. Witzigerweise haben fast alle ihren Mädchennamen behalten und die Männer den Namen der Frau angenommen. Einer hat sogar einen Doppelnamen.

    Vordergründig könnte man wirklich meinen, es handelt sich um moderne Ehen. Aber, wie so oft, sobald die Kinder da sind verwandeln sich alle in ihre eigenen Ururgroßmütter.

    Bei einer finde ich es besonders entäuschend. Sie hat mehrere Kleinkinder, aber Papa nimmt sich keine Elternzeit um sie (ziemlich überfordert) zu unterstützen. Ne, da kommen dann die Omas für teilweise bis zu 8/9 Stunden am Tag und eine Familienhelferin. Mutti lacht dann auch über Papi, weil er sich dem Rummel lieber auf der Arbeit entzieht. Typisch Mann halt, das ist eben so.

    Und es ärgert mich fast, dass man bei mir annimmt, nur aufgrund meines Geschlechtes, dass ich sie auch gerne unterstützen mag, sobald ich mal wieder da bin (jaja, ich kann damit sogar die Omas entlasten)... ich will aber nicht stundenlang Babys füttern und wickeln... wenn ich das wollte, hätte ich doch eigene Kinder. Und ich hab eigentlich nichts dagegen, Freundinnen zu unterstützen - aber es soll keine Einbindung daraus werden.

    Au alle Fälle sind alle verheirateten Frauen mehr oder weniger Hausfrauen, die ich kenne.
    Die Bricom bildet mich immer noch - formerly known as marimekko


    _clementine_
    fruchtig süß & kernarm


    Nothing tasts as good as skinny feels. (K. Moss)

  9. #189
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    AW: "Das gehört sich so" - Kennt ihr viele "schwache" Frauen?

    Zitat Zitat von Strassenkatze Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht ganz was Du sagen möchtest, wildwusel. Wo liegt hier die Stärke?
    Ich finde diese Stärke/Schwäche-Skala bestenfalls zu reduzierend, um von Nutzen zu sein, und schlimmstenfalls menschenverachtend. Es scheint mir, daß "Stärke", ohne klar definiert zu sein, einen moralischen Wert zugewiesen bekommt, und "Schwäche" etwas ist, auf daß der Starke herabsehen darf. Ich kann zwar die Wortwahl der TE nachvollziehen, ich denke ich weiß, welches Phänomen sie meint, aber je länger ich darüber nachdenke, desto weniger glücklich bin ich damit.

    Wir sind nicht die freien, autonomen Individuen, als die wir uns gerne sehen. Wir arbeiten dran, wie die Fabrikarbeiterinnen im 19. Jahrhundert, die sich lieber für einen Hungerlohn totarbeiteten als aufs Dorf zurückzugehen oder "in Dienst" zu gehen, wie es sich gehörte, aber wir sind immer auf andere Menschen und auf deren Wohlwollen angewiesen -- Manner immer noch eher in formalisierten Verhältnissen, Frauen in informellen. Und je geringer der Status, desto weniger Optionen, und desto mehr Kompromisse muß man machen, um überhaupt einen Bereich der Autonomie abzustecken.

    Zitat Zitat von Strassenkatze Beitrag anzeigen
    Es hat aber auch sehr viel mit mangelndem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu tun, ebenso wie mit Bequemlichkeit und dem Irrglauben, dass Blut dicker als Wasser ist.
    Mein Punkt. Wieviele Mütter würden ihre Bindung an ihr Kind als "Irrglauben" abtun? Wie viele Familienvesorger würden "Vertrauen in die eigenen Fertigkeiten" als Zeichen größerer Stärke werten als "Fähigkeit, ihre Familie zu versorgen"? Welchen Sinn oder Nutzen hat eine Sichtweise, die so weit von jedem menschlichen Verhalten entfernt ist daß sie von Reptilien entworfen sein könnte?

    Strassenkatze, mein Streit ist nicht mir dir, sondern mit einem Konzept, mit einer Idealisierung von scheinbar bindungsloser "Stärke". (Dabei weiß doch jede Köchin, Stärke bindet... (Sorry, Kalauer-Alarm).)

    Zitat Zitat von Strassenkatze Beitrag anzeigen
    Würdest du heute, 40 Jahre später, denn diese Zwiebel noch immer braten und Dich auch sonst nach deren Decke strecken?
    Es war nicht meine Zwiebel, ich war zum Glück nie in der Situation, wo das, was mir auf der Welt am wichtigsten ist, vom Wohlwollen Fremder abhängt. Aber wenn ich drin wäre? Aber hallo. Wer will denn als Held einer griechischen Tragödie enden, der von seinem Hochmut in den Untergang getrieben wurde? Irgendwann ist man alle Optionen durch, und muß eine nehmen, und jede kostet irgendwas. (Eine Stadtwohnung z.B. das doppelte.)

    Ich habe, auch dadurch, daß ich eben auf dem Kaff aufgewachsen bin, mein Leben immer dahingehend optimiert, daß ich jederzeit abhauen kann. Ich sehe es aber nicht als Stärke , immer die Laufschuhe anzuhaben und das Köfferchen gepackt -- nicht, solange ich dieses Privileg des Abhauen-könnens nicht in Handlungen umsetze, die Leute, die es nicht besser verdienen, vor den Kopf stoßen, und dies in meiner idealen Welt nicht täten. Ich tu, was ich kann. Meistens. Manchmal. Nicht so oft, wie ich sollte. Seufz.

  10. #190
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    AW: "Das gehört sich so" - Kennt ihr viele "schwache" Frauen?

    Zitat Zitat von _clementine_ Beitrag anzeigen
    Au alle Fälle sind alle verheirateten Frauen mehr oder weniger Hausfrauen, die ich kenne.
    Ja, sobald Kinder da sind...

    Ich weiß auch nicht. Ich habe manchmal das Gefühl, das wird immer schlimmer. Wenn ich sehe, was heutzutage von den Müttern von Grundschülern an "freiwilligem" Engagement verlangt wird, und wie in den Speckgürteln auf jene herabgesehen wird, die es wagen, Vollzeit zu arbeiten und gar noch die Ansicht zu vertreten, es sei die Aufgabe der Schule, die Kinder zu unterrichten -- das klingt wie in den pädagogischen Büchern aus den 1960ern, die ich als Kind anstelle von Horrorschinken gelesen habe, nur schlimmer. Das ist das reine Vorkriegsmittelschichtgehabe. Und mir "Vorkrieg" meine ich "zu Kaisers Zeiten".

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