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  1. #1

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    Fühle mich nicht wohl in meiner neuen Heimat

    Hallo. Ich bin neu hier und weiß nicht, ob das hier das richtige Forum ist. Wenn es nicht passt, dann bitte entsprechend verschieben. Danke.

    Wie der Titel schon sagt ... ich fühle mich nicht wohl in meiner neuen Heimat. Seit gut einem Jahr bin ich bei meinem Lebenspartner eingezogen. Er hat ein schönes Haus, das wir in der Zeit schon etwas neu gestaltet haben und somit mehr und mehr auch zu meinem wird. Bei ihm fühle ich mich zu Hause, geborgen und geliebt. Was mich stört, leider je länger ich hier bin umso mehr stört es mich, ist das Umfeld. Genauer gesagt, die Menschen. Und da genau der Dialekt. Ich wußte natürlich vorher, wohin ich ziehe und dass ich in dieser Gegend fast ausschließlich damit leben muss ... aber ich pack es einfach nicht. Ich kriege die Krise und fast Gänsehaut, wenn ich dich diesen Dialekt höre.

    Ich vermisse meine oberbayerische Heimat, meinen Dialekt, die offenen Menschen. Seit ein paar Wochen ertappe ich mich dabei, wie mir so irre Gedanken durch den Kopf gehen. So irre wie, ob ich mich nicht trennen sollte, nur um wieder in meine geliebte alte Heimat oder wenigstens in den Sprachraum meiner alten Heimat komme. Das ist aber so dermaßen absurd, weil wir uns sehr lieben und sonst wirklich alles passst in unserer Beziehung. Und trotzdem ...

    Irgendwie habe ich auch Hemmungen, mit meinem Partner darüber zu reden. Es ist ja auch sein Dialekt, den er allerdings weit weit weniger ausgeprägt spricht als die Menschen, die hier im Umkreis leben. Wie soll ich das angehen, ohne ihn zu verletzen?

    Wegziehen geht nicht. Wir sind beide Mitte 50, ein Jobwechsel ist sehr unwahrscheinlich, vor allem mit den annähernd gleichen Bezügen. Was soll ich nur tun, damit es mir diesbezüglich besser geht?

    Ich weiß, eigentlich ist das kein Problem im Sinne eines Problems, aber mich belastet es trotzdem.

  2. #2
    Avatar von Kleinfeld
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    AW: Fühle mich nicht wohl in meiner neuen Heimat

    Du sprichst selbst Dialekt und genau dieser stört dich in der neuen Heimat?

  3. #3

    Registriert seit
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    AW: Fühle mich nicht wohl in meiner neuen Heimat

    Zitat Zitat von Printy62 Beitrag anzeigen
    Ich kriege die Krise und fast Gänsehaut, wenn ich dich diesen Dialekt höre.
    Ich vermisse meine oberbayerische Heimat, meinen Dialekt, die offenen Menschen
    was meinst du mit "offen"? Weltoffenheit kann nicht gemeint sein wenn der nachbar Dialekt schon unerträglich ist.
    tatsächlich ziemlich albern was du da schreibst. du hast Heimweh und bist von deiner Heimat wahrscheinlich weniger als 5 Autostunden entfernt. einem Kind würde ich versuchen das schonen schmackhaft zu machen a la "wir können ja bald am Wochenende mal dort hin zurück2 aber bei erwachsenen finde ich das albern. hat schon so einen Geschmack "dorftrottel".

  4. #4
    Avatar von Loop1976
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    AW: Fühle mich nicht wohl in meiner neuen Heimat

    Zitat Zitat von Printy62 Beitrag anzeigen
    Irgendwie habe ich auch Hemmungen, mit meinem Partner darüber zu reden. Es ist ja auch sein Dialekt, den er allerdings weit weit weniger ausgeprägt spricht als die Menschen, die hier im Umkreis leben. Wie soll ich das angehen, ohne ihn zu verletzen?
    herzlich willkommen in der bri

    was genau möchtest du mit deinem partner bereden?
    dass du den dialekt nicht erträgst und über eine trennung nach denkst?

    leider ist ja das problem, dass du die anderen nicht ändern kannst, du kannst nur dich ändern.
    oder du gehst nur noch mit kopfhörer raus. oder mit ohropax.

    und wenn du es nicht aushältst, muss du wieder in deine alte heimat, ja.
    Schade, dass man im Leben Menschen begegnet, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Wer sich über Kritik ärgert gibt zu, dass sie berechtigt war.

  5. #5

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    AW: Fühle mich nicht wohl in meiner neuen Heimat

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Du sprichst selbst Dialekt und genau dieser stört dich in der neuen Heimat?
    Ich verstehe das sehr gut.

    Liebe TE, um welche Entfernung geht es denn? Könntet Ihr wieder "zurück zur Fernbeziehung"? DU hast doch offenbar Deinen Job gewechselt?

  6. #6
    Avatar von hexe-38
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    AW: Fühle mich nicht wohl in meiner neuen Heimat

    Also nochmal - dich stört nicht das Verhalten der Leute, sondern wie sie reden???

    Ernsthaft jetzt?

    Welcher Zungenschlag kann die zarten Öhrchen denn so beleidigen, dass es zu einer Beziehungsprobe wird??

    Das war jetzt etwas provokant, aber ehrlich; da steckt doch mehr dahinter. Heimweh, klar. Aber auf neue Situationen muss man sich einstellen und selten ist an einem Ortswechsel, einer Lebensänderung ALLES positiv.

    Wie du schreibst, in der Partnerschaft fühlst du dich wohl. Kannst du nicht mal versuchen, dir zuliebe, einfach über den regionalen Zungenschlag wegzuhören? Und dich auf den INHALT konzentrieren?
    Ich verliere nicht. Entweder ich gewinne oder ich lerne.

  7. #7
    Avatar von Igniv
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    AW: Fühle mich nicht wohl in meiner neuen Heimat

    Liegt es daran, dass Du den Dialekt nicht verstehst? Oder fühlst Du Dich ausgegrenzt, weil Du anders sprichst als Dein neues Umfeld? Bist Du berufstätig, hast Du Kontakt in Vereinen oder so?

  8. #8
    Avatar von Fourthhandaccount
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    AW: Fühle mich nicht wohl in meiner neuen Heimat

    Zitat Zitat von Shingen Beitrag anzeigen
    was meinst du mit "offen"? Weltoffenheit kann nicht gemeint sein wenn der nachbar Dialekt schon unerträglich ist.
    tatsächlich ziemlich albern was du da schreibst. du hast Heimweh und bist von deiner Heimat wahrscheinlich weniger als 5 Autostunden entfernt. einem Kind würde ich versuchen das schonen schmackhaft zu machen a la "wir können ja bald am Wochenende mal dort hin zurück2 aber bei erwachsenen finde ich das albern. hat schon so einen Geschmack "dorftrottel".
    Wenn Du das albern findest, dann Verliebtheit vermutlich auch. Heimweh ist einfach ein (blödes) Gefühl, was einen ziemlich unglücklich machen kann. Und was nützen einem "nur" fünf Autostunden Entfernung (sofern es nicht sogar mehr sind), das ändert nichts daran, dass der Lebensmittelpunkt dort nicht mehr liegt, man bestimmte Orte nicht mehr sieht usw.

    Bestimmte Dialekte nicht zu mögen und andere eventuell charmant(er) zu finden halte ich auch für normal.
    Die regionalen Unterschiede im Umgang miteinander können sehr stark sein und es schwierig machen, sich einzuleben. Ein starker Dialekt kann auch sehr ausgrenzen.
    Wenn man Menschen und Gegend nicht mag, dann halte ich es auf Dauer für wenig zielführend, dort zu bleiben. Man wird immer fremd und ggf. isoliert bleiben, mir wäre das zu belastend. Wenn man die Gegend liebt (oder die Menschen), kann man sich eventuell arrangieren.

    Mein Eindruck: Manche schreiben nur in der Bri, um endlich mal die Wörter "erhöhen" und "abwerten" loszuwerden.

    Wohin man sich auch verkriecht, man nimmt sich immer mit.

    Mein Kind, das Fehlen von Mitgefühl kann genauso vulgär sein, wie ein Übermaß an Tränen.

    The Dowager Countess of Grantham, Downton Abbey


  9. #9
    Avatar von Igniv
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    155

    AW: Fühle mich nicht wohl in meiner neuen Heimat

    Zitat Zitat von Shingen Beitrag anzeigen
    ................. hat schon so einen Geschmack "dorftrottel".
    Entschuldige bitte, bei allem Respekt.......Dein Posting klingt eher nach Dorftrottel. Sorry.

  10. #10

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    3.126

    AW: Fühle mich nicht wohl in meiner neuen Heimat

    Ganz ehrlich, es gibt Dialekte, die ich nicht ertrage. Raum Mannheim/Ludwigshafen, Fränkisch mit dem schrecklichen R, manche Sächsische Zungenschläge, Berliner, Wienerisch, Schweizerdeutsch.

    Die Menschen sind nett und ich schreibe hier gerne mit vielen. Aber ich will das nicht hören!

    Es hilft nichts, entweder übst Du Dich in Gelassenheit oder ziehst dahin, wo Du keine Ohrenschmerzen bekommst.
    Deutschland, Deutschland über alles,
    über alles wächst mal Gras.
    Ist das Gras so'n Stück gewachsen,
    frißt's ein Schaf und sagt: Das war's!
    J. Dietz

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