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  1. #51
    Avatar von donnamobile
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    AW: Sohn des Partners

    Ich halte mich echt für eine liebevolle Mutter. Bin großzügig und helfe, wo ich kann. Aber nie und nimmer würde ich mit meinen Kindern ab einem gewissen Alter unter einem Dach wohnen wollen. Ich verstehe da die TE sehr gut und halte es ebenfalls für grenzwertig, dass der Sohn noch daheim wohnt, umsonst, und absolut finanziert wird. Ob ihm nun 1/8 der Wohung gehört oder nicht, ist doch gar nicht so der Streitpunkt. Im Übrigen würde mich interessieren, ob der Sohn auch 1/8 der Unkosten wie Heizung, Strom etc.pp bezahlt.

    Irgendwer hat mal gesagt, wenn du willst, dass aus deinen Kindern nichts wird, gib ihnen Geld. Das sehe ich ähnlich. Junge Menschen müssen auf ihren eigenen Beinen stehen und nicht ewig bei Muttern oder Vater sich einnisten. Das ist für keine Seite gut, weder für Eltern noch für Kinder.

    Aber liebe TE, du kannst gar nix machen und ich befürchte, dass sich die Haltung deines Freundes gegenüber seinen Sohn nicht sonderlich ändern wird. Wenn er alles bis jetzt so toleriert hat und scheinbar keine Grenzen gezogen hat, wird er es auch in Zukunft aller Voraussicht nach nicht tun. Deshalb raushalten, versuchen, gar nicht daran zu denken.
    bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbb bbbb

    Liebe ist nicht Schicksal, Liebe ist Wachstum




  2. #52
    Splendida
    gelöscht

    AW: Sohn des Partners

    Zitat Zitat von weltuntergang Beitrag anzeigen
    Ansonsten danke ich für eure Meinungen, auch wenn hier offensichtlich vorrangig die Eltern-Kinder-Klüngel- Fraktion vertreten ist.
    Sehr interessantes Statement. Lässt tief blicken.

    Man muss zu keiner "Fraktion" gehören, um festzustellen, dass es nun mal so ist: Eltern und Kinder hängen irgendwie zusammen. Menschen bilden, verwandt oder nicht, Klüngel. Das war immer so und wird immer so sein. Das kann man gut finden oder nicht. Ich finde es auch meistens eher nervig. Ändert aber nix.

  3. #53

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    AW: Sohn des Partners

    Zitat Zitat von weltuntergang Beitrag anzeigen
    Dann warte mal ab, wie das mal eventuell deine Schwiegertöchter sehen.
    mir ist das ziemlich egal, wie Schwiegertöchter das sehen. Wichtig ist mir, wie das meine Jungs sehen.

    Übrigens: meine Schwiegermutter hat bei uns im Haus gewohnt. Sie hatte einen eigenen Eingang und wir auch. Ich habe sie nur selten gesehen und ich bin ihr auch nicht auf die Nerven gefallen - umgekehrt hat das auch gut funktioniert.
    Wenn man will, miteinander redet, dann klappt das auch.


    und zu deinem letzten Satz:
    eine WG, in welcher einer den anderen komplett finanziert.
    das ist unerheblich, es geht um das Miteinander.
    Er ist der Vater der seinem Sohn das Studium ermöglicht. Offensichtlich kann und will er das leisten.


    Ich bin der Meinung, daß Eltern und Kinder sich ablösen müssen, da sonst die Kinder nicht eigentsändig werden. Die Kinder sehen es gar nicht ein, sich anstrengen zu müssen, ihr eigenes Geld verdienen zu müssen, wozu auch, ist ja alles da.
    Es geht um Lebenstüchtigkeit.
    Nur weil Kinder im gleichen Haus oder großer Wohnung wohnen, heißt das nicht, dass sie nicht eigenständig wären.

    Der Sohn deines Partners hat doch auch bis vor einem Jahr in einer WG gelebt, da wird er wohl eigenständig sein.
    Du unterstellst diesem Mann, dass er nicht sein eigenes Geld verdienen will - irgendwie habe ich das Gefühl, du willst unbedingt was schlechtes an ihm finden.


    Verwöhnte Kinder, für die alles selbstverständlich ist, kommen oft schlecht im Leben zurecht, wenn sie dann mal müssen.
    Dass du deinen Kindern keinen Gefallen tust mit deiner Rundumverwöhnung, ist dir offensichtlich noch nicht in den Sinn gekommen?
    Meine Kinder kommen ganz gut zurecht und das obwohl wir ihnen ihr Studium finanzieren.

    Wo siehst du denn bei dem Sohn deines Freundes die Rundumverwöhnung?
    Der Vater wollte Geld sparen und lässt seinen Sohn deshalb bei sich wohnen, so hast du es jedenfalls erzählt.

    Was hat dieser Junge eigentlich alles angestellt, dass du ihm solche Vorwürfe machst?

    Außerdem finde ich es von Eltern sehr egoistisch, wenn sie ihre Kinder so verwöhnen, dass diese gar nicht erwachsen werden wollen.
    und wieder: Unterstellungen

    Hast nichts mit dem Sohn zu tun, aber unterstellst ihm alles mögliche. Der Vater wird wissen, warum er ihn unterstützt.

    Aber egal, auch mein Freund muß es für sich entscheiden.
    Genau so ist es.


    Mein Freund hat sich ganz klar dazu geäußert, dass er nicht möchte, dass einer von uns beiden seine Wohnung aufgibt, auch wenn wir heiraten. Ich würde meine Wohnung auch nicht aufgeben, da ich meine Freiräume und einen Rückzugsort brauche und ich nicht mit leeren Händen dastehen möchte, falsch mal was schiefgeht mit uns.
    Also Zusammenziehen entweder bei mir oder bei ihm steht außerhalb jeder Diskussion, insofern kann ich mich auch ganz gut aus dem Sohnproblem ausklinken.
    dann tu das auch.

    Und wenn einem ein 0,125 Anteil einer Wohnung gehören, kann man maximal das Badezimmer sein Eigentum nennen. Das mal dazu.
    tja, sein Vater lässt ihn trotzdem dort wohnen.

    Ansonsten danke ich für eure Meinungen, auch wenn hier offensichtlich vorrangig die Eltern-Kinder-Klüngel- Fraktion vertreten ist.
    :-)


    Ich hätte als junge Frau sicherlich nicht meinen erwachsenen Freund in seinem Elternhaus besuchen wollen. Ich denke, das Ding klärt sich spätestens, wenn der Sohn eine Freundin hat, die auf ein eigenes Lebensumfeld pocht.
    Unsere Jungs haben keine Probleme damit ihre Freundinnen mitzubringen und die Mädels sind auch gerne hier gewesen, ich verstand mich mit allen gut.
    Liegt auch vielleicht daran, dass sie hier ihren, von mir ungestörten Freiraum haben, wenn sie das wollen.

  4. #54

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    AW: Sohn des Partners

    Zitat Zitat von donnamobile Beitrag anzeigen
    Ich halte mich echt für eine liebevolle Mutter. Bin großzügig und helfe, wo ich kann. Aber nie und nimmer würde ich mit meinen Kindern ab einem gewissen Alter unter einem Dach wohnen wollen. Ich verstehe da die TE sehr gut und halte es ebenfalls für grenzwertig, dass der Sohn noch daheim wohnt, umsonst, und absolut finanziert wird. Ob ihm nun 1/8 der Wohung gehört oder nicht, ist doch gar nicht so der Streitpunkt. Im Übrigen würde mich interessieren, ob der Sohn auch 1/8 der Unkosten wie Heizung, Strom etc.pp bezahlt.
    Er studiert noch - warum sollte der Vater, wenn er es sich leisten kann und will, ihm das Studium nicht finanzieren?

    Irgendwer hat mal gesagt, wenn du willst, dass aus deinen Kindern nichts wird, gib ihnen Geld. Das sehe ich ähnlich. Junge Menschen müssen auf ihren eigenen Beinen stehen und nicht ewig bei Muttern oder Vater sich einnisten. Das ist für keine Seite gut, weder für Eltern noch für Kinder.
    Hier wird von der TE impliziert, als ob der junge Mann nicht arbeiten will und als ob er vorhat ewig dort zu wohnen.
    Fakt ist: es schreibt seine Abschlussarbeit und er wohnt auch erst seit einem Jahr wieder zu Hause.

  5. #55
    weltuntergang
    gelöscht

    AW: Sohn des Partners

    Zitat Zitat von Splendida Beitrag anzeigen
    Sehr interessantes Statement. Lässt tief blicken.

    Man muss zu keiner "Fraktion" gehören, um festzustellen, dass es nun mal so ist: Eltern und Kinder hängen irgendwie zusammen. Menschen bilden, verwandt oder nicht, Klüngel. Das war immer so und wird immer so sein. Das kann man gut finden oder nicht. Ich finde es auch meistens eher nervig. Ändert aber nix.
    Bevor ich hier endgültig in eine kühle Eltern-Kinderunversteherinnenrolle gepresst werde, ich habe selbst ein Kind großgezogen und das die meiste Zeit alleine. Mein Kind ist ein selbständiger Erwachsener geworden, hat studiert, schnell eine gute Stelle gefunden und hatte mit 24 ein gutes eigenes Einkommen.
    Aber mein Kind mußte schon als Schüler jobben gehen, wenn es etwas außerhalb der Reihe haben wollte und bekam von mir die Botschaft, du kannst alles aus deinem Leben machen, was immer du willst, Hauptsache, du kannst auf eigenen Füssen stehen, dein eigenes Geld verdienen und das schnell und bald. Denn meine Kräfte sind begrenzt.

    Als Alleinerziehende konnte ich es mir nicht leisten, mein Kind zu verwöhnen. Meine Kräfte reichten auch nicht neben Vollberufstätigkeit und Muttersein, mein Kind in Watte zu packen, selbst wenn ich das gewollt hätte, aber ich wollte es auch nicht.

    Und mein Kind wußte, Mama hat irgendwann ihr Soll erfüllt und möchte auch noch ein bißchen eigenes Leben und freut sich jetzt für mich, dass ich das mit meinem jetzigen Partner habe.

    Und als mein Kind auszog, wurde das Zimmer sofort umfunktioniert, ich hatte lang genug auf Platz verzichtet, damit mein Kind immer ein grosses eigenes Kinderzimmer haben konnte.

    Solche Verhältnisse wie bei @premium beschrieben, sind für mich von einem anderen Planeten.

    Keine Ahnung, was für Kinder besser ist!

  6. #56

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    AW: Sohn des Partners

    Zitat Zitat von weltuntergang Beitrag anzeigen
    Der Sohn hatte das ganze Studium in einer WG gelebt und erst seit einem Jahr wieder beim Vater, da sie Geld sparen wollten, während er seine Arbeit schreibt.
    Also ehrlich gesagt verstehe ich nicht, dass da so ein riesen Thema draus gemacht wird, dass der Sohn beim Vater lebt und möglicherweise nie ausziehen wird oder wollen würde und ein Vatersöhnchen ist. Oder umgekehrt dass er gar nicht ausziehen sollen sollte.

    Er war ja bereits ausgezogen. Steht kurz vor Studienabschluss (ist bereits dabei seine Abschlussarbeit zu schreiben und selbst wenn es sich hinzieht, ewig geht das nicht) und nur deshalb wieder eingezogen. Und das stelle ich mir allerdings auch schwierig vor.

    Ich kenne viele, die, als es noch kein Bachelor/Master-System gab, bis knapp 30 studiert haben/ noch studieren. Und während dem Studium, gerade gegen Ende, ist eben bei vielen auch Party angesagt, das ist normal.

    Ich sehe hier nicht das Leben des Sohnes als Problem, sondern wie angesprochen wurde das Verhalten des Vaters, der sich offensichtlich durch den Sohn einschränken lässt. Und ob das überhaupt vom Sohn ausgeht (dieser vom Vater verlangt draußen zu telefonieren etc.), steht nirgends.

    Wenn der Vater sein Verhalten nicht ändern will, kann man da nicht viel machen, außer dass man da eben selbst nicht mehr mit spielt. Ich fände es lächerlich und hätte auch keine Probleme das meinem Partner genauso so mitzuteilen.
    Don't let them dictate to you the definition of yourself.

  7. #57

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    AW: Sohn des Partners

    Zitat Zitat von weltuntergang Beitrag anzeigen

    Solche Verhältnisse wie bei @premium beschrieben, sind für mich von einem anderen Planeten.

    Keine Ahnung, was für Kinder besser ist!
    Es ist ganz einfach:
    - wir können es uns leisten, unseren Kindern das Studium zu finanzieren.
    Natürlich könnten sie nebenher jobben gehen, allerdings würde dann das Studium länger dauern.
    - wir haben ein großes Haus und viel Platz. Ich muss unsere Kinder nicht rausschmeißen, um irgendwem irgendetwas beweisen zu müssen.
    Unsere Kinder sind selbständig, wissen was Arbeit ist, Ferienjobs, abgeschlossene Berufsausbildung, leben an ihrem Studienort in der von uns finanzierten Wohnung :-)

    Und da sie es sich noch nicht selber leisten können, haben wir für sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen die wir solange zahlen, bis sie es selber können.

    Ich bin überzeugt, dass aus ihnen was wird, sie sind auf einem guten Weg.

    Und wenn es mal länger dauert, weil die ein oder andere Klausur daneben geht, dann ist das für uns kein Weltuntergang.

    Was studiert denn nun dieser junge Mann und wann hat er damit angefangen?

  8. #58
    Splendida
    gelöscht

    AW: Sohn des Partners

    Zitat Zitat von weltuntergang Beitrag anzeigen
    Als Alleinerziehende konnte ich es mir nicht leisten, mein Kind zu verwöhnen. Meine Kräfte reichten auch nicht neben Vollberufstätigkeit und Muttersein, mein Kind in Watte zu packen, selbst wenn ich das gewollt hätte, aber ich wollte es auch nicht.

    Und mein Kind wußte, Mama hat irgendwann ihr Soll erfüllt und möchte auch noch ein bißchen eigenes Leben und freut sich jetzt für mich, dass ich das mit meinem jetzigen Partner habe.

    Und als mein Kind auszog, wurde das Zimmer sofort umfunktioniert, ich hatte lang genug auf Platz verzichtet, damit mein Kind immer ein grosses eigenes Kinderzimmer haben konnte.

    Solche Verhältnisse wie bei @premium beschrieben, sind für mich von einem anderen Planeten.

    Keine Ahnung, was für Kinder besser ist!
    Nun, das kommen wir der Sache ja schon näher.

    Könnte es sein, dass da einfach auch etwas Missgunst mit im Spiel ist? Es spielt keine Rolle, was für die Kinder "besser" ist - es ist wie es ist: Die einen können es sich leisten, ihr Kind zu verwöhnen, die anderen können es nicht. Kinder müssen sich dreinschicken, können aber nichts dafür. Sie können auch nichts für wohlhabende Eltern, die ihnen gerne geben, was sie haben.

    Aus Kindern, die früh jobben mussten, werden nicht notwendigerweise erfolgreiche Manager - und "verwöhnte" Kinder werden nicht notwendigerweise Schmarotzer. Wer lange bei den Eltern wohnt, ist nicht notwendigerweise lebensuntüchtig, und wer früh auszieht, profitiert davon durchaus nicht immer.

    Und nicht alle Eltern finden es erstrebenswert, dass die Kinder möglichst früh ausziehen.

    Ich finde deine Kritik stellenweise einfach unangebracht. Ja, du findest andere Modelle sind "vom anderen Planeten".

    Das darfst du gern. Warum sollte man sich auch darüber streiten? *Du* hast das Problem mit deinem Partner. *Du* findest, man sollte das anders machen. Denke doch mal darüber nach, was dich eigentlich an dieser Verwöhnerei, wie du es nennst, so stört.

  9. #59
    Avatar von TajMahal
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    AW: Sohn des Partners

    Zitat Zitat von Splendida Beitrag anzeigen
    Denke doch mal darüber nach, was dich eigentlich an dieser Verwöhnerei, wie du es nennst, so stört.
    Ich schätze, dass er ihr die Ohren deswegen volljammert
    Grüßle
    TM



    Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht. (Adenauer, Konrad)

  10. #60
    Avatar von donnamobile
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    AW: Sohn des Partners

    Ist zwar etwas OT, aber wie kann es sein, dass jemand mit 29 noch studiert? Außer auf dem 2. Bildungsweg?

    Ich kenne viele studierte junge Menschen und die sind im Prinzip mit Mitte Zwanzig spätestens fertig. Vielleicht Medizin dauert länger, aber sonst?
    bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbb bbbb

    Liebe ist nicht Schicksal, Liebe ist Wachstum




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