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  1. #21

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    AW: Mithilfe im Haushalt bzw. Weihnachtsnachwehen

    Ich wuerde auch versuchen, grosszuegig darueber hinwegzusehen. Gerade weil sie nicht haeufig da sind, fuehlen sie sich nicht zu Hause und das Helfen ist schwieriger. Man kann nicht mal eben alle Schraenke aufmachen, um die Glaeser zu suchen... Selbst wenn man weiss, wo sie stehen, fuehlt man sich vielleicht unwohl dabei, einfach so an die Schraenke zu gehen.

    Und in so jungen Jahren hat man auch nicht immer die Uebersicht. Ich erinnere mich, wie ich mit Anfang 20 zum ersten Mal bei den Eltern meines Freundes war. Es waren viele Leute da zum Kaffee. Seine Mutter, Tochter und Schwaegerin gingen dann in die Mini-Kueche, um abzuwaschen. Ich dachte praktisch "noch einer passt da nicht rein und drei sind genug, um die Spuelmaschine einzuraeumen".... FAAAAAALSCH Heute wuerde ich es anders machen, aber es muss gar kein boeser Wille dahinter sein.
    Auch spaeter war das "Helfen" nicht so einfach. Ich bot meine Hilfe an. Die Dame des Hause guckte irritiert, dachte nach und fand dann einen Job fuer mich, der nach einer Minute erledigt war... und ich stand wieder dumm da...
    Auch bei meiner Schwaegerin habe ich mich schon in die Nesseln gesetzt. Sie kocht. Ich "kann ich helfen?". Sie "noe, was denn?". Ich "Tomaten schneiden vielleicht?" Dann war die Stimmung aA, weil sie "nur" Dosentomaten hatte und ich angeblich lieber frische gehabt haette...

    Bei meinen Eltern ist das ganz anders. Da weiss ich, wo wass steht und sehe, was gemacht werden muss... Ich kenne einfach die Routine und es ist selbstverstaendlich.

    Das mit dem permanent rumknutschen waehrend du daneben sitzt, waer mir aber auch zu doof...

  2. #22

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    AW: Mithilfe im Haushalt bzw. Weihnachtsnachwehen

    Hallo Rosina,

    also irgendwie ist das schon komisch, wie du das beschreibst. Ich sehe den Sohn deines Freundes und ganz besonders seine Frau, die du noch nicht einmal kennst, als Gast eures Hauses. Und da erwartest du, dass die junge Frau bei dir für 7 Personen kocht?

    Das ist ja, als ob ich z.B. in der Türkei plötzlich Eisbein machen sollte. Und das an nem Feiertag, wo ich bei meinen Schwiegereltern eingeladen bin. Nee, also das würde ich ganz sicher auch nicht machen.

    Ja, tatsächlich solltest du mit deinem Freund im Vorfeld genauer absprechen, wer was wann macht und vor allem, wieviel. Weihnachten gibts immer Raclette? Na und, dann eben dieses Mal nicht, sondern Nudelauflauf oder sonst was einfaches. Und ja, eine klare Anweisung "Kannst du bitte den Tisch decken" - "Schneidest du bitte die Gurken und Tomaten" sind immer besser. Übrigens gibt es auch Caterer u.ä., dort kann man vorbestellen und liefern lassen und hat dann 1. wenig Arbeit und 2. meistens auch noch wenig Abwasch.

    Wie war denn dann überhaupt die Stimmung beim Raclette?
    Seit ihr ins Gespräch gekommen, was der Sohn jetzt macht, wie sich seine Frau hier fühlt usw?

    Gruß
    Schnurpsel

  3. #23
    Avatar von Pepperminza
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    AW: Mithilfe im Haushalt bzw. Weihnachtsnachwehen

    Zitat Zitat von Schnurpsel Beitrag anzeigen

    Das ist ja, als ob ich z.B. in der Türkei plötzlich Eisbein machen sollte.
    Danke für den Spruch, Schnurpsel, jetzt habe ich herzhaft gelacht!

    Sehe ich übrigens auch so. Ich würde auch nur ungern bei einem Erstbesuch die Gäste, die nicht meine sind, von meinen Bräuchen und Kochkünsten übzeugen müssen, und das noch unfreiwillig.

    Ansonsten stimmt hier wohl einfach die Chemie nicht und da guckt jeder auf jeden und was der tut oder auch nicht tut, das liest man ja heraus. Da ist man auch ungern in der Nähe des anderen, also in der Küche.
    Versuche einfach gastfreundlich zu sein, ohne alles hyperperfekt machen zu wollen, und beim Gegenbesuch genießt du dann die Gastfreundlichkeit des Sohnes und seiner Freundin, die dich dann bestimmt gern mit einem ihrer Gerichte bekocht...
    “Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen,
    sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.”
    (Dieter Hildebrandt)

  4. #24
    Avatar von Rosina
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    AW: Mithilfe im Haushalt bzw. Weihnachtsnachwehen

    @Schnurpsel
    natürlich sollte sie nicht allein für 7 Personen kochen. Wir wären alle bei ihr gewesen. Ich habe eine sehr große Küche. Ich dachte man könnte so die Anfangsunsicherheit überspielen. Darum hab ich auch ein Gericht aus ihrem Land gewählt. Es wäre ja auch schon schön gewesen wenn sie es abgeschmeckt hätte. Wenn ich mich in ihre Lage versetze wäre es mir unangenehm gewesen einfach am Tisch zu sitzen und mich bedienen zu lassen. Dort zu schlafen ohne meinen Teil dazu beigetragen zu haben.
    Natürlich war ich beim Essen nicht total eingeschnappt und hab sie gefragt ob es ihr schmeckt und ob es so ähnlich ist wie bei ihr zu Hause.
    @MokeyFraggle
    Ich konnte nicht mehr nach Hilfe fragen, denn obwohl ich für meine Verhältnisse klar gemacht habe, dass ich davon ausgehe, dass wir miteinander das Essen vorbereiten, waren die Beiden sobald es losging im Anbau verschwunden.
    @Premium
    meine Kinder dürfen nicht die ganze Zeit da sein. Sie wohnen bei mir.
    Mein Freund ist zu uns gezogen.
    Mißstimmung gab es von seiten meines Freundes, da er unser Weihnachtsfest immer sehr schön empfindet und wollte, dass sein Sohn so etwas auch erlebt. Da ich aber bis zum letzten Tag Vollzeit arbeiten mußte (ich hab wahrlich keinen leichten Job) und dazu die Vorbereitungen wie man sieht auch an mir hängen geblieben wären. Hatte ich keine Lust von der Arbeit zu kommen 2 Übernachtungsgäste zu bespaßen und zusätzlich alles herzurichten.
    Sorry ich bin auch nur ein Mensch.
    Für den 1. Weihnachtsfeiertag ist es für mich okay gewesen da ich dann wenigstens eine Nacht zum Durchschnaufen hatte. Sie kamen ja schon am vormittags.
    Es ist schade, dass Du mich so kalt empfindest aber ich werde natürlich darüber nachdenken.
    Aber ich muß dich berichtigen. Ich hab oft Gäste vor allem im Sommer und die kommen gerne.
    Aber wie gesagt ich kenne es einfach so, dass wir zusammen anpacken oder jeder bringt was mit und dann wirds lustig.
    Sein Sohn war nicht fremd hier. Er war schon ein paarmal da.
    Alle Menschen sind klug.
    Die einen vorher, die anderen nachher.

  5. #25
    Avatar von Rosina
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    AW: Mithilfe im Haushalt bzw. Weihnachtsnachwehen

    Zitat Zitat von Pepperminza Beitrag anzeigen

    Versuche einfach gastfreundlich zu sein, ohne alles hyperperfekt machen zu wollen, und beim Gegenbesuch genießt du dann die Gastfreundlichkeit des Sohnes und seiner Freundin, die dich dann bestimmt gern mit einem ihrer Gerichte bekocht...
    dazu wird es nicht kommen der Sohn wohnt noch mit Frau bei seiner Mutter also der Ex meines Freundes. Wäre aber ne lustige Situation
    Alle Menschen sind klug.
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  6. #26
    Bae
    Bae ist offline

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    AW: Mithilfe im Haushalt bzw. Weihnachtsnachwehen

    Zitat Zitat von Rosina Beitrag anzeigen
    Mißstimmung gab es von seiten meines Freundes, da er unser Weihnachtsfest immer sehr schön empfindet und wollte, dass sein Sohn so etwas auch erlebt. Da ich aber bis zum letzten Tag Vollzeit arbeiten mußte (ich hab wahrlich keinen leichten Job) und dazu die Vorbereitungen wie man sieht auch an mir hängen geblieben wären. Hatte ich keine Lust von der Arbeit zu kommen 2 Übernachtungsgäste zu bespaßen und zusätzlich alles herzurichten.
    Sorry ich bin auch nur ein Mensch.
    Warum hat dein Freund nicht selbst seine Gäste bespasst, unterhalten und bekocht? So schwer ist das nun auch wieder nicht, als das er dass nicht hinkriegte.

    Es kann ja einfach und schlicht sein und braucht nicht mit einem Fünfsternhotel zu konkurrieren.

    grüsse, barbara

  7. #27
    Avatar von Rosina
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    AW: Mithilfe im Haushalt bzw. Weihnachtsnachwehen

    Hallo Bae bzw. Barbara,
    da er die Beiden mit dem Auto geholt hätte also hin und zurück so ca. 900 km und dann kaputt ist.
    Hat er jetzt ja auch gemacht. Das hieß also, dass er an Hl Abend mit Ex und Sohn und Schwiegertochter verbracht hat und die beiden dann am 1. Weihnachtsfeiertag hierher gebracht hat.
    Ich hab noch keine Ahnung wie die wieder heimkommen.
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  8. #28
    Moderation Avatar von skirbifax
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    AW: Mithilfe im Haushalt bzw. Weihnachtsnachwehen

    Ich verstehe dich. Ich verstehe allerdings auch, dass sich die neue "Schwiegertochter" noch sehr fremd fühlt, v. a., da sie ja auch erst sehr kurz in Deutschland ist. Da wollte er sich wahrscheinlich auch um seine Frau kümmern. Vielleicht will er ihr auch eure Gegend zeigen. Auch nachvollziehbar. Versuche, gelassener zu sein. Du musst die beiden nicht bespaßen.

    Frage, was sie vorhaben. Mach vielleicht noch einen Vorschlag dazu. Und bitte ganz konkret um Hilfe. Vielleicht ist die "Schwiegertochter" auch gehemmt. Es ist nicht ihr Land, ein Fest, das sie vielleicht gar nicht (oder anders) feiert und dann volle Breitseite Familie. Fremde Familie, denn du bist ja die Freundin des Schwiegervaters. Da kann man schon gehemmt sein.
    Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen.
    Albert Schweitzer

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  9. #29
    Avatar von Sariana
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    AW: Mithilfe im Haushalt bzw. Weihnachtsnachwehen

    Rosina,
    sieh es als Versuch eines gemeinsamen Weihnachsfestes, der eben nicht optimal war.

    Zieh deine Schlüsse für DICH daraus:
    Wieviel Aufwand willst du künftig betreiben, um nicht fiedlefertig nach den Feiertagen zu sein?
    Wie kannst du deutlicher um Unterstützung und Hilfe bitten, ohne das Gefühl zu haben, du dürftest es nicht?
    Wo sind deine Grenzen und wie kommunizierst du diese?

    Nach Weihnachten ist vor Weihnachten
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

  10. #30
    Avatar von Rosina
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    AW: Mithilfe im Haushalt bzw. Weihnachtsnachwehen

    Zitat Zitat von Sariana Beitrag anzeigen
    Rosina,

    Nach Weihnachten ist vor Weihnachten
    Du hast ja recht :-)
    Das mit den Grenzen und die den Anderen klarzumachen ist ein sehr altes Problem von mir.
    Ich versuch also, wenn sie heute Abend wieder kommen gute Miene zu machen und es erneut zu versuchen mit den Beiden.
    Alle Menschen sind klug.
    Die einen vorher, die anderen nachher.

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