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  1. #31
    Avatar von Blueserin
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    AW: Ein Leben lang ungewollt alleine, wie ist das möglich?

    Zitat Zitat von Was-immer-es-gibt Beitrag anzeigen
    Ja!

    Ich finde, so starke Gefühle erleben - oder so warme nette zu einem bestimmten Menschen ist mitunter das Schönste was es geben kann. Es verändert auch so viel, rüttelt den Körper und den Geist so richtig durch.

    Dafür hab ich mich eigentlich ganz gern zum Horst gemacht.
    Und werds auch wieder tun.
    Man kann´s ja aber nun mal nicht erzwingen, etwas derartiges für jemanden zu empfinden !
    Mangelnden Willen oder gar Feigheit jemandem deshalb zum Vorwurf zu machen, finde ich echt überheblich.

    @Lebensliebe: Mein "immer" hat sich einfach auf die Tatsache bezogen, dass JEDE Entscheidung für oder gegen etwas auch mit einer Erfahrungslücke einhergeht.
    Ich finde Entscheidungen besser, die durch Versuch und Irrtum getroffen werden, denn sie sind fundamentaler und ehrlicher und schließen eben einfach AUS, dass man sich fragen muss, ob es einen anders vielleicht "glücklicher" gamacht hätte (was ohnehin eine Illusion ist!).
    Aber leider ist es nicht möglich, sämtliche Lebensmodelle erstmal auszuprobieren, ohne sich zu verzetteln.

  2. #32
    Avatar von Sugarnova
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    AW: Ein Leben lang ungewollt alleine, wie ist das möglich?

    Hmmm, auf die Gefahr hin, "cheesy" zu wirken -

    muss frau nicht erstmal sich selbst genug sein?

  3. #33
    Avatar von Sugarnova
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    AW: Ein Leben lang ungewollt alleine, wie ist das möglich?

    Die heutigen Zeiten finde ich für die "echte" Liebe an sich nicht mal so toll, sondern eher abgeklärt.

    Supermarkt-Mentalität in Single-Börsen, auseinanderbrechende Ehen, Patchwürg - ob da eine Single-Frau manchmal nicht glücklicher ohne Kompromisse wäre?

  4. #34
    schnellschnell
    gelöscht

    AW: Ein Leben lang ungewollt alleine, wie ist das möglich?

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    Supermarkt-Mentalität in Single-Börsen, auseinanderbrechende Ehen, Patchwürg - ob da eine Single-Frau manchmal nicht glücklicher ohne Kompromisse wäre?
    Oh ja!!

    Ich lebe wirklich lieber allein als mit einem Mann der nebenher eine andere hat, oder heimlich in SB schon nach der nächsten schaut, sich gar nicht wirklich für mich interessiert sondern nur eine Frau zur sozialen und emotionalen Versorgung sucht, dem alles andere wichtiger ist als die Beziehung und der Schiss vor Nähe hat oder sich nicht entscheiden kann oder einen für den ich mich kompett verbiegen würde damit er mich nur nicht verlässt.

    In all den Fällen hätt ich nach außen hin eine Beziehung und keiner würde mich in Frage stellen.
    Geändert von schnellschnell (11.11.2012 um 23:08 Uhr)

  5. #35

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    AW: Ein Leben lang ungewollt alleine, wie ist das möglich?

    Ich denke, dass man im Leben viel erreichen kann, in dem man festgelegte Ziele immer konsequent verfolgt, seine Kräfte und Fähigkeiten klug einsetzt und trotz allem flexibel bleibt. Vieles kann man mit Hilfe eines guten Plans auf jeden Fall erreichen.

    Für die Liebe gibt es aber keinen Plan. Da spielt Glück eine größere Rolle als Strategie und Taktik. Auch wenn man alles gegeben und unternommen hat, kann einem immer noch niemand garantieren, dass das Ganze wirklich funktioniert.
    Manchmal ist es wichtig zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein oder einfach den passenden Geruch zu haben Es ist ein bisschen wie ein Glücksspiel, alles ist möglich, aber nichts ist sicher. Daher sollte man zwar immer weiter spielen, aber sein Leben so einrichten, dass es auch ohne den Hauptgewinn möglichst schön werden kann.

  6. #36

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    AW: Ein Leben lang ungewollt alleine, wie ist das möglich?

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    Die heutigen Zeiten finde ich für die "echte" Liebe an sich nicht mal so toll, sondern eher abgeklärt.

    Supermarkt-Mentalität in Single-Börsen, auseinanderbrechende Ehen, Patchwürg - ob da eine Single-Frau manchmal nicht glücklicher ohne Kompromisse wäre?
    Dem stimme ich zu! Die zufriedenen Beziehungen die ich kenne sind schon länger zusammen. Diejenigen, die sich im fortgeschrittenen Alter über 40 oder über 50 treffen sind derartig von unguten Kompromissen geprägt: offenes weitersuchen in Singlebörsen oder im real life, offenes fremdgehen, on and off etc.
    Wenn ich frage warum die Leute das mitmachen kommt immer die Antwort, das sei besser als alleine sein.

    Danke bestens.

  7. #37
    Avatar von Julifrau
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    AW: Ein Leben lang ungewollt alleine, wie ist das möglich?

    Zitat Zitat von farrah79 Beitrag anzeigen
    Ich sehe mich ehrlich gesagt auch mit 86 in derselben Situation sitzen wie die Tante, weil ich einfach nicht mehr dran glaube, dass das nochmal was wird, und ich bin genauso gestrickt wie diese Frau.
    Manchmal glaube ich das von mir auch. Ich lebe im Endeffekt bisher die größten Zeiträume meines Lebens alleine, anstatt mit einem Partner. Geprägt bin ich dabei sicherlich auch durch die Erziehung meiner Großmutter, die etwas älter als die Tante wurde. Und nach dem Verlust ihres Mannes nie mehr eine erotische Beziehung zu einem anderen Mann hatte. Als unglaublich treu blieb. Sich selbst und wahrscheinlich auch dem lieben Gott. Bei ihr gab's nur die eine große Liebe, und dann eben nix mehr. Kein anderer konnte meinem Opa das Wasser reichen.

    Persönlich glaube ich mittlerweile, dass da noch andere Dinge dahinterlagen, meines Erachtens auch Schuldgefühle (vielleicht z. B. überlebt zu haben, während er sterben musste) oder Ähnliches. Doch das hat das Ömchen mit in's Grab genommen.

    Und noch persönlicher möchte ich das für mich - wenn auch spät - doch noch aufkniffeln und die Liebe genießen lernen.

    Ich glaube keinesfals, dass das in jedem Fall mit Bindungsangst zu erklären ist.
    Ich würde mich schon gerne binden, aber halt nicht mit jedem, sondern je nach Zeitabschnitt eben nur mit einer ganz bestimmten Person. Für mich kommt ein bestimmter Mensch zu erst und daraus folgend deer Wunsch nach einer Beziehung (mit ihm und nur mit ihm). Bei vielen ist es ja umgekehrt. Ich sehe auch nicht, wie eine Psychotherapie da helfen sollte.
    Ist Bindungsangst ein Schimpfwort? Oder sind wir deshalb weniger wert? Ich erlebe immer wieder, wie sehr sich Menschen gegen dieses Wort sperren. Natürlich kann die Psychologie dabei helfen, sich selbst besser kennenzulernen und auch zu sortieren, ob eine Bindungs-Neurose vorliegt oder nicht. Die Frage ist, ob jemand das möchte und auch daran glaubt.

    Das Unterbewußtsein generiert aber durchaus Situationen, die unsere Ängste unterstützen, wie z. B. sich immer in 'unerreichbare' Männer zu verlieben oder immer den falschen Zeitpunkt zu erwischen oder eben immer Handicaps in Beziehungen zu erleben. Ich habe lange gebraucht, dies zu akzeptieren ;-).

    Was ich aber anders machen möchte als diese Frau, ist später verbittert zu sein. Das ist nämlich eine Frage der Einstellung. Ich weiß, dass ich ein wenig traurig sein werde, weil es nie so geklappt hat, wie ich es mir gewünscht hätte. Dennoch war es ja eine Entscheidung, die ich bewusst getroffen habe und daher sollte es ok sein.
    An diesem Punkt bin ich auch gerade, mich eben auch damit vertraut zu machen, dass da möglicherweise 'nix' mehr kommt. Und ich dann auf ein Leben zurückblicke, in dem Männer zwar die größte Rolle (etwas nicht zu bekommen, nimmt ja mehr Raum als es zu haben) spielten, ich aber dennoch bisher keine zufriedene, glückliche= selbstverständliche Beziehung führen durfte.

    Ab und zu werde ich dann aber doch ein wenig bitter, denn die 'schönsten' Jahre meines Lebens sind definitiv vorbei. Zumindest die 'ästhetisch' schönsten. Und das tut schon weh.


    Haha, hier musste ich lachen. Ich glaube, wenn die alte Dame ihre radikale Einstellung bis 86 so konsequent durchziehen konnte, wird sie ein hochaltriger Greis ganz sicher nicht mehr bekehren können. Man kann schon sagen, dass es irgendwann vorbei ist und das vermutlich schon viel früher als mit 80.
    Ich widerum glaube, dass das alles eine Sache unseres 'Kopfes' ist und wenn die Dame ihre Einstellung jetzt genauso radikal ändern würde, wie sie sie lebte, wäre sicherlich noch etwas 'drin'. Etwas 'kleines' Feines.

    Zitat Zitat von Amy40 Beitrag anzeigen
    IManchmal ist es wichtig zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein oder einfach den passenden Geruch zu haben
    Das passierte mir im Sommer auf einem Konzert, als ein Mann an mir vorbeiging, wieder zurückkam, um mir zu sagen, wie gut ich riechen würde . Das war schön, blieb allerdings ansonsten ohne Folgen . Was möglicherweise mit an mir lag, weil ich wieder lange brauchte, um zu checken, dass das ein sehr nettes Kompliment gewesen war.
    ************************************************** **
    Juli I.

    War is over if you want it.
    Geändert von Julifrau (12.11.2012 um 07:41 Uhr)

  8. #38
    Avatar von Julifrau
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    AW: Ein Leben lang ungewollt alleine, wie ist das möglich?

    doppelt
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    Juli I.

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    Geändert von Julifrau (12.11.2012 um 07:42 Uhr)

  9. #39
    Was-immer-es-gibt
    gelöscht

    AW: Ein Leben lang ungewollt alleine, wie ist das möglich?

    Zitat Zitat von Blueserin Beitrag anzeigen
    Man kann´s ja aber nun mal nicht erzwingen, etwas derartiges für jemanden zu empfinden !
    Mangelnden Willen oder gar Feigheit jemandem deshalb zum Vorwurf zu machen, finde ich echt überheblich.

    @Lebensliebe: Mein "immer" hat sich einfach auf die Tatsache bezogen, dass JEDE Entscheidung für oder gegen etwas auch mit einer Erfahrungslücke einhergeht.
    Ich finde Entscheidungen besser, die durch Versuch und Irrtum getroffen werden, denn sie sind fundamentaler und ehrlicher und schließen eben einfach AUS, dass man sich fragen muss, ob es einen anders vielleicht "glücklicher" gamacht hätte (was ohnehin eine Illusion ist!).
    Aber leider ist es nicht möglich, sämtliche Lebensmodelle erstmal auszuprobieren, ohne sich zu verzetteln.
    Du klingst sehr vernünfig.
    Frag doch aber mal richtig nach oder hör sie dir an die Ewig Unverbandelten.
    Sie wirken oder reden meist sehr mäklig über Partnerschaften die sie kennen. Meist in dem Ton: das würde ich mir nicht antun.

    Ich war auch mal so: Einige Frösche muss man schon küssen und einige Kröten schlucken fand ich dann.
    Und - die richtige Liebe kommt sowieso mit der Zeit -.
    Könnte ich noch fortführen.

    Es ist alles irgendwie mit Arbeit verbunden. Mit Kompromissen z.B. die manche eben nicht gewillt sind einzugehen.

  10. #40
    Avatar von Monsterpueppi
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    AW: Ein Leben lang ungewollt alleine, wie ist das möglich?

    Zitat Zitat von Rachel25 Beitrag anzeigen
    Ich frage mich, wie so etwas möglich ist, dass man nie in seinem Leben dem Richtigen begegnet ist? Ein Leben lang alleine. Bedarf das einer besonders starken Persönlichkeit oder ist es eher so, dass man die Hoffnung niemals aufgibt und einfach weiter lebt? Wieso passiert so etwas? Hat man das wirklich nicht in der Hand?

    Nachdenkliche Rachel
    Interessante Frage.

    Die Antwort für mich: Man hat es nicht selber in der Hand. Zumindest dann nicht, wenn man den Anspruch hat eine Beziehung zu führen in der man sich wohl/verliebt/angekommen fühlt. Ginge es mir persönlich darum UNBEDINGT mit jemandem zusammen zu sein, dann wäre ich am besten bei einem Freund geblieben, mit dem ich von 2001-2003 zusammen war. Dann wäre ich bestimmt verheiratet, würde in einem Häuschen wohnen und hätte vielleicht zwei Kinder. Verliebt wäre ich aber sicher nicht (mehr). Diesbezüglich hatte ich es natürlich selber in der Hand, dann doch lieber wieder Single zu sein.

    Auch ich sehe mich manchmal mit 85 einsam und alleine in einem Pflegeheim sitzen. Der Gedanke, dass es so kommen könnte, macht mir schon Angst und stimmt mich traurig, denn eigntlich ist das nicht mein Wunsch oder mein Traum. Aber wie weit habe ich es selber in der Hand dies zu ändern? Ich bin sehr aktiv, gehe viel weg, habe einige Hobbies und bin nicht auf den Mund gefallen. Die meisten Männer die ich allerdings kennenlerne sind vergeben oder sind einfach absolut nicht mein Typ. Auf halbe Sachen habe ich aber keine Lust, denn dann hätte ich auch bei obigem Mann bleiben können. Woher also einen Mann nehmen der gut zu mir passt? Kompromisse bin ich durchaus bereit einzugehen. Nur dann nicht, wenn nur ICH Kompromisse machen soll. Das sollte sich schon irgendwie die Waage halten.

    Wieso so etwas (das z.B. ich noch nicht den richtigen Mann gefunden habe) passiert, habe ich mich auch schon soooooo oft gefragt. Ich finde mich nämlich ganz sympathisch und würde mich sofort lebenslang an mich binden.
    B.i.t.c.h.

    Babe in total control of herself



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