+ Antworten
Seite 5 von 6 ErsteErste ... 3456 LetzteLetzte
Ergebnis 41 bis 50 von 51
  1. #41
    zonnebloem
    gelöscht

    AW: Unterschiedliche Einstellung zum Thema Autorität

    Zitat Zitat von Woltera Beitrag anzeigen
    Sorry wenn ich sehr direkt bin.

    Woltera
    Warum entschuldigst du dich für etwas, das du exakt so gemeint hast?

  2. #42
    ras-le-bol
    gelöscht

    AW: Unterschiedliche Einstellung zum Thema Autorität

    Zitat Zitat von zonnebloem Beitrag anzeigen
    Warum entschuldigst du dich für etwas, das du exakt so gemeint hast?
    Das habe ich mich auch gerade gefragt!

  3. #43

    Registriert seit
    29.05.2004
    Beiträge
    3.076

    AW: Unterschiedliche Einstellung zum Thema Autorität

    man hätte es auch blumiger formulieren können. und Geschriebenes kann ohne Tonfall hart rüberkommen.
    Das Leben hat keine Generalprobe, wir sind mitten im Auftritt!!

  4. #44
    zonnebloem
    gelöscht

    AW: Unterschiedliche Einstellung zum Thema Autorität

    Also, Woltera, nachdem ich deinen und die anderen Posts mit Abstand nochmal gelesen habe, stimm ich dir in mehreren Dingen schon zu. Mein Problem, und das kennen hier wohl auch viele, ist, wenn es so einfach wäre Veränderungen an sich vorzunehmen, bräuchten wir alle keine Tips.
    Ich habe schon einiges über mich gelernt, einiges traf wohl nicht zu, wie auch, das Meiste habe ich eh schon gewußt, was will man hier. Vielleicht eine Absolution seiner Handlungsweise, obwohl man schon spürt, daß man nicht ganz richtig liegt. Gut, eine Absolution hat es nicht gegeben, vielmehr Denkanstöße. Es wird nach wie vor schwierig sein, etwas davon umzusetzen, doch habe ich es im Hinterkopf, und auch wenn es meine Lösungswege bleiben werden, so habe ich mir von euch einiges gemerkt.
    In der Beziehung lasse ich es jetzt auf mich zukommen, wie du schreibst, hätte er genauso ein Recht sich zu trennen, es ist halt wie in den Kontaktanzeigen, die "Altlasten" sinds die uns letztendlich wieder das Genick brechen. Grüße an Alle

  5. #45

    Registriert seit
    29.05.2004
    Beiträge
    3.076

    AW: Unterschiedliche Einstellung zum Thema Autorität

    Zitat Zitat von zonnebloem Beitrag anzeigen
    es ist halt wie in den Kontaktanzeigen, die "Altlasten" sinds die uns letztendlich wieder das Genick brechen. Grüße an Alle
    und damit machst Du Dich zum Opfer der Umstände das ja nichts ändern KANN. Niemandem wird das Genick gebrochen, niemand ist wirklich gezwungen mit dem Rücken an der Wand abzuwarten bis das Unglück hereinbricht.

    Es ist der Nicht-Umgang mit sich und anderen. DAS macht Beziehungen kaputt. Nicht dass es hie und da Schwierigkeiten gibt. Die können überwunden werden. Von jemandem der wirklich WILL. Mit armen Opfern lebt es sich schlecht. Aus der Rolle darfst Du raus, das ist überhaupt nicht notwendig.

    Woltera
    Das Leben hat keine Generalprobe, wir sind mitten im Auftritt!!

  6. #46
    Avatar von Svea71
    Registriert seit
    12.08.2008
    Beiträge
    561

    AW: Unterschiedliche Einstellung zum Thema Autorität

    Hei ... :-)

    ...ganz allgemein geantwortet,aus meiner Sicht/Erfahrung...Vielleicht kannst du was "mitnehmen"...

    Lebe auch Patchwork...Kids sind fast 16 und 19, leiblicher Vater kümmert sich mehr schlecht als recht...meinem Freund gibts seit etwa 4 Jahren in meinem/unserem Leben.

    Zusammen wohnen tun wir erst seit einigen Wochen.

    Entgegen aller guten Vorsätze fühl ich mich *natürlich* manchmal zerrissen,zwischen den Stühlen,als ständiger Vermittler usw.
    *Natürlich* zieht das runter...und belastet die Beziehungen untereinander ...mal mehr,mal weniger.

    Denn natürlich gibt es Reibereien...natürlich finden Freund und Söhne ihre Grenzen nun nicht so leicht,wie es vorab in getrennten Haushalten war und natürlich beziehe ich (auch ungefragt ;-/ ) ...immer mal wieder Position...

    ABER: ...und das richtet mich/uns immer wieder auf:

    *Wir haben ein Codewort...ein Stoppwort...wird das ausgesprochen ist Ende der Diskussion...nicht für immer...aber für den Moment,wo die Nerven blank liegen. Das Codewort darf nicht missbraucht und wahllos eingesetzt werden...es ist tatsächlich der Notfall-Stopp-Anker,der selten benutzt wird...aber wenn,dann Kompromisslos.

    *Streit,Diskussionen,gegensätzliche Meinungen/Standpunkte usw gehören zum Leben. Auch in so genannten intakten Familien ...auch da zieht es die Familie nervlich runter...also weg mit dem Opfer-Schuld-Gedanken "weil ich als Alleinerziehende...blablabla..."

    *Position beziehe ich aber nicht nur für meine halb-erwachsenen Söhne...sondern durchaus auch mal für meinen Freund...Das drängt ihn nicht permanent in die Aussenseiterrolle...*findich*
    (Wenn ich mich schon nicht immer raushalten kann ;-) )

    *Grundlegende Erziehungsfragen sind gelaufen...wir leben nun also als "neues" Familien-Team. So sehe ich uns...und mein Freund hat natürlich ein Mitsprache-und auch Mitbestimmungsrecht. Die Kids nehmen gern seine Hilfen,seine Fürsorge,sein Wissen usw in Anspruch. Können sie,wollen sie...aber der Partner an meiner Seite ist nicht nur fürs positive zuständig...wer von ihm "nimmt"...der muss sich von ihm auch mal "anhören" oder eben mal ihm "geben"... Da müssen meine Söhne einfach durch. Alt genug das zu verstehen sind sie ja.
    Leben...wir leben mit ihm...und das Leben hat eben viele Farben und Geschmäcker...

    *Gleiches gildet natürlich auch in allen anderen Team-Konstellationen ;-) ...wenn ich mich bei ihm "ausheule"...muss ich mir auch seine Gedanken anhören...auch wenn sie mir vielleicht nicht schmecken. Das lern ich tatsächlich immer besser (umgekehrt auch)

    So irgendwie finden wir immer wieder alle zum Mittelweg zurück,zum Miteinander-Wohlfühlgefühl...zum Team eben.
    Neiiiin...ich bin nicht immer gelassen...niemand von uns...aber diese Konflikte...die können wir immer gelassener ertragen und erleben... Sie stellen inzwischen nicht (mehr) das Beziehungsgefüge in Frage...
    Nette Grüße,
    SVEA
    _________________________________
    Die wahre Jugend ist eine Eigenschaft, die sich nur mit den Jahren erwerben lässt.
    .
    Jean Cocteau

  7. #47
    zonnebloem
    gelöscht

    AW: Unterschiedliche Einstellung zum Thema Autorität

    Zitat Zitat von Woltera Beitrag anzeigen
    und damit machst Du Dich zum Opfer der Umstände das ja nichts ändern KANN. Niemandem wird das Genick gebrochen, niemand ist wirklich gezwungen mit dem Rücken an der Wand abzuwarten bis das Unglück hereinbricht.
    Woltera
    Ich glaube, die größte Problematik, hier im Forum, seine Probleme zu schildern, liegt darin, daß dies viel zu einseitig abläuft. Sowohl vom Schreiber als auch vom dem der antwortet. Du kennst mich ja nicht wirklich. Zum Beispiel, glaub ich nicht, daß ich mich als Opfer fühle. Ich handle ja. Oftmals zu viel des Guten. Indem ich mir Probleme auflade, die gar nicht meine sind. Aber das ist doch nur ein Teil des Ganzen, weswegen ich diesen Strang aufgemacht habe.
    Mir gings doch auch darum, daß mein Freund so totalitäre Ansichten vertritt, und das nicht nur in Bezug auf meinen Sohn. Im Gegenteil, hier ist er mittlerweile eher vorsichtig.
    Aber seine ganze Grundeinstellung ist so völlig anders als meine. Alles was nicht ist wie er, ist mal von Haus aus falsch. Das hätte ich gerne diskutiert. Klar, spielen meine privaten Baustellen, da mit rein, aber sie nur ein Teil dieser Geschichte.
    @Svea: Ich finds gut, daß ihr zu so einem Modell gefunden habt. Vielleicht liegt es ein wenig an der Bereitschaft, etwas Neues zu bilden. Die vermisse ich wohl bei mir manchmal. Möglicherweise ist mein Wille nicht ganz so groß, und ich beneide alle, die es noch mal wagen, sich ganz auf etwas Neues einzulassen, mit allen Höhen und Tiefen. Da ist wohl die Wurzel allen Übels versteckt bei mir. Daß mir nichts mehr so wirklich wichtig ist. Wahrscheinlich wirds erst so richtig wehtun, wenn es weg ist.

  8. #48

    Registriert seit
    29.05.2004
    Beiträge
    3.076

    AW: Unterschiedliche Einstellung zum Thema Autorität

    Du hattest geschrieben daß alte Dinge einem (also Dir) das "Genick brechen".

    So als könntest Du nicht wirklich handeln, als müsstest Du Dich den vergangenen Dingen ständig und immer anpassen. Wie Du Deine Situation mit Deinem Sohn beschrieben hast war Dein Beispiel gar nicht so unpassend. Damit aufzuhören und vielleicht auch mal einen echten Konflikt aushalten (Sohn) schiebst Du - in meinen Augen auch jetzt - wieder weg. Dann ist es alles ja gar nicht sooooo schlimm und sowieso....

    Natürlich kenne ich Dich nicht und kann - wie alle anderen auch - nur mit dem Geschriebenen umgehen. Du hattest eine unschöne Situation mit Deinem Sohn beschrieben und einen Lebensgefährten der so langsam die Nase voll davon hat, sich einerseits Klagen anhören zu "dürfen", andererseits hattest Du ihm verwehrt überhaupt klar Stellung beziehen zu "dürfen". Daß Du nicht handelst (Sohn klare Ansagen machen, ihn ins Erwachsenenleben stupsen) machst Du daran fest dass die Vergangenheit eben nicht einfach war und ich habe Dich so verstanden daß Du meinst, eigentlich nicht handlungfähig zu sein. Und das ist Opferhaltung. Dazu braucht es kein Dauerselbstmitleid oder ähnliches.

    Nichthandelnkönnen (oder es auch nur zu denken) kommt aus einer kindlichen Perspektive. Und dass es so nicht bleiben muss, dass es dazu eine Art Aussteigen braucht wollte ich Dir mitteilen. Daß Dein Partner ein Dauerrechthaber sein soll bringst Du erst jetzt aufs Tapet.

    Woltera
    Das Leben hat keine Generalprobe, wir sind mitten im Auftritt!!

  9. #49
    zonnebloem
    gelöscht

    AW: Unterschiedliche Einstellung zum Thema Autorität

    Woltera, zwischen den Zeilen, spüre ich eine ordentliche Wut. Eigentlich bei jedem Beitrag von dir. Vielleicht gibt es ja auch eine persönliche Betroffenheit von dir. Das heißt nicht, daß ich deine Kritik nicht annehmen kann. Ich empfinde nur nicht daß du einen Dialog mit mir willst, sondern eher ein bißchen Dampf ablassen. Solange du noch sachlich bleiben kannst, höre oder lese ich mir das schon an. Falls mir das Ganze zu weit geht, hab ich keine Lust mehr weiter zu posten. Denn dann mach ich mich wirklich zum Opfer.

  10. #50

    Registriert seit
    29.05.2004
    Beiträge
    3.076

    AW: Unterschiedliche Einstellung zum Thema Autorität

    Ich bin nicht wütend. Meine eigene Betroffenheit hält sich in Grenzen, da meine Patchworksituation äußerst zufriedenstellend verläuft. Umgekehrt nehme ich Dich so wahr daß Du einerseits "jammerst", andererseits - auf den Kern angesprochen - herumlavierst und relativierst, es sei doch alles gar nicht so schlimm.

    Daraufhin wiederum angesprochen machst Du den Bock zum Gärtner (mich) um Dich ja nicht mit Deinen Dingen auseinandersetzen zu müssen. Wie daheim...

    Vielleicht ist "unser" Gespräch ja ein Bild für Eure Kommunikation? Dafür warum man auf keinen Nenner kommen kann? Eine echte Auseinandersetzung ist nichts Schlimmes. Aber man muß sich ihr - zumindest zuhause - stellen. "Dann hast DU ein Problem" ist sehr einfach. Aber nur im Moment, letztendlich läuft es dann auseinander und jeder verharrt auf seiner Position. Und das macht Frust, wie Du ja eindrücklich in Deinen Posts beschrieben hast. Ich hatte lediglich einen Ansatzpunkt aufgezeigt wo Du handeln kannst. Dampf ablassen habe ich erstens nicht nötig, zweitens finde ich daß Du mit Menschen, die sich mit Deinem Problem auseinandersetzen etwas netter sein könntest. Du siehst Wut wo keine ist.

    Woltera
    Das Leben hat keine Generalprobe, wir sind mitten im Auftritt!!

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •