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  1. #21
    Was-immer-es-gibt
    gelöscht

    AW: Unterschiedliche Einstellung zum Thema Autorität

    Liebe zonnebloem,
    dein Freund ist eben lösungsorientiert - das sind die meisten Kinderlosen - .

    Es kann ja auch schon sein, dass er Recht hat.
    Und du dich immer wieder offensichtlich falsch also inkonsequent und luschig verhälst.

    Würdest du solch einem Menschen noch zuhören wollen?

    Ewig das selbe und komplett resistent gegen Ratschläge?

    Ich wünsche dir aber trotzdem oder überhaupt einen schönen Tag

  2. #22
    ras-le-bol
    gelöscht

    AW: Unterschiedliche Einstellung zum Thema Autorität

    Zitat Zitat von zonnebloem Beitrag anzeigen
    ...Nur bei der Geschichte mit meinem Sohn ist es momentan schwer für mich, selbstbewußt zu kontern. Erstens ist es wohl tatsächlich so,daß ich mich konsequenter hätte verhalten müssen.
    Liebe Zonnebloem,
    warum willst Du eigentlich kontern?

    Es geht doch, wenn ich's richtig verstanden habe, jeweils um Dinge, die Dein Sohn objektiv verratzt.

    Wenn mein Mann diverse Aktionen seines Stiefsohnes / meines Sohnes nicht in Ordnung findet, dann brauche ich doch nicht zu kontern. Dann werden die beiden ihre Meinungsverschiedenheiten nämlich mal schön unter sich austragen, wie es auch zwischen unserem gemeinsamen Sohn und meinem Mann passiert. Sind ja schon groß, nä?


    ...daß ich mich konsequenter hätte verhalten müssen
    Ja, schon klar.
    Hätte / sollte / müsste / könnte + blablablubb.

    Wenn es zum Zeitpunkt X so gemacht wurde und Du dahinter standest, dann gibt's daran nix zu mäkeln. Schon gar nicht Jahre später.
    So war das damals. Punkt.
    Da brauchst Du Dich doch nicht zu rechtfertigen. Weder Deinem Mann noch Dir gegenüber.

    Außerdem ist Dein Sohn volljährig und geimpft und übernimmt die Verantwortung für sein Handeln selbst.
    Sich hinter Mamas angeblicher Laschheit zu verstecken ist nicht mehr

  3. #23
    zonnebloem
    gelöscht

    AW: Unterschiedliche Einstellung zum Thema Autorität

    Ja, danke euch allen, muß das mal sacken lassen und darüber nachdenken. melde mich an meinem freien Tag.

  4. #24
    zonnebloem
    gelöscht

    AW: Unterschiedliche Einstellung zum Thema Autorität

    Also, da bin ich wieder. Habe mir den Beitrag von chironex fleckeri mehrmals durchgelesen. Müsste sehr viel daraus zitieren, weiss aber nicht obs hinhaut, drum antworte ich gleich direkt.
    Zum Thema "Grenzen". Natürlich fällt mir das auf, es ist ein lebensbestimmendes Thema seit langem. Aber wie so oft sind es ja genau diese Baustellen an denen wir nicht vorbeikommen. Sonst würden wir hier alle nicht schreiben.
    Zum anderen wollte ich sagen, es ist ja nicht nur diese Geschichte mit meinem Sohn.
    Es ist vielmehr die Art und Weise, wie in Unterhaltungen, Sätze von mir, von meinem Freund kommentiert werden. Da ist so eine Grundüberheblichkeit, er hat immer eine Lösung parat, ob das beruflich ist, im Umgang mit Menschen oder sonst was. Das ist seine Lösung. Und er läßt keine andere zu. Das macht mich nicht unsicher, sondern ärgerlich und wütend. Und es führt dazu, das ich ihm nichts mehr erzählen will. Er hat immer sofort den passenden Kommentar, wie er eine Sache besser machen würde. Das betrifft im Übrigen, nicht nur mich.
    Ich weiß, es ist auch mein Ding hier klarer auftzutreten, aber manchmal frage ich mich einfach, ob es das wert ist. Ich bin jetzt fünf Jahre geschieden, hab die unterschiedlichsten Männer kennengelernt und frag mich manchmal, ob ich überhaupt noch bereit bin, Kompromisse einzugehen, und darauf läufts ja wohl hinaus. Ich werde meinen Freund nicht verändern, schön wäre es, wenn ich diese Lebensaufgabe, Grenzen zu setzen endlich in anpacken könnte, aber vieles wird doch letztendlich so bleiben. Und dann?

  5. #25
    zonnebloem
    gelöscht

    AW: Unterschiedliche Einstellung zum Thema Autorität

    Und noch etwas, vielleicht erzähle ich einmal an anderer Stelle, wie diese Geschichte mit meinem Sohn zustandekam, aber um dieses Problem geht es mir hier nicht, obwohl es auch eines ist.

  6. #26
    Avatar von chironex_fleckeri
    Registriert seit
    27.11.2011
    Beiträge
    3.321

    AW: Unterschiedliche Einstellung zum Thema Autorität

    Zitat Zitat von zonnebloem Beitrag anzeigen
    Also, da bin ich wieder. Habe mir den Beitrag von chironex fleckeri mehrmals durchgelesen. Müsste sehr viel daraus zitieren, weiss aber nicht obs hinhaut, drum antworte ich gleich direkt.
    Zum Thema "Grenzen". Natürlich fällt mir das auf, es ist ein lebensbestimmendes Thema seit langem. Aber wie so oft sind es ja genau diese Baustellen an denen wir nicht vorbeikommen. Sonst würden wir hier alle nicht schreiben.
    Zum anderen wollte ich sagen, es ist ja nicht nur diese Geschichte mit meinem Sohn.
    Es ist vielmehr die Art und Weise, wie in Unterhaltungen, Sätze von mir, von meinem Freund kommentiert werden. Da ist so eine Grundüberheblichkeit, er hat immer eine Lösung parat, ob das beruflich ist, im Umgang mit Menschen oder sonst was. Das ist seine Lösung. Und er läßt keine andere zu.
    Zonnebloem,

    Du fragst: Und dann?

    Die Antwort ist eigentlich sehr schlicht: Sie lautet: Fang an, und schau was sich tut! Die Problembereiche kannst Du offenbar deutlich benennen. Du kannst sie hier schildern. Du bist in Kontakt mit Dir und spürst, dass es sich so, wie es derzeit läuft, für Dich nicht richtig anfühlt - das ist zunächst einmal das Wichtigste:

    Du nimmst Deine Grenzen wahr! Das ist keine Selbstverständlichkeit, und darüber solltest Du Dich freuen.

    Es passiert aber noch mehr - Du wirst ungehalten, vielleicht sogar wütend. Wut ist ein sehr interessantes Gefühl, denn es weist uns meist darauf hin, dass hier Bedürfnisse nicht gesehen und gewürdigt werden.

    Niemand ausser Dir kann diese Fäden nun aufnehmen und daraus ein NEUES statt des altbekannten Strickmusters weben. Und Du musst es erst lernen. Das bedeutet aber, dass Du einfach irgendwo anfangen und Dich darin üben musst.

    Es wäre beispielsweise völlig ausreichend, im geschilderten Fall zu sagen: Das ist Deine Lösung, für mich fühlt sich das aber nicht stimmig an. Ich muss meine eigene Lösung finden und bitte Dich, das zu respektieren.

    Zonnebloem, es ist doch nicht an Deinem Freund, eine Lösung für ein Thema, das DICH angeht, zuzulassen. DU bist da die entscheidende Instanz. Und das kannst Du, musst Du deutlich aussprechen.

    Du musst nicht hinnehmen, überheblich behandelt zu werden. Du kannst jetzt sofort anfangen, das gut zu finden, was Du tust und entscheidest, und dies Deinem Freund auch mitteilen. Du kannst eigene Entscheidungen treffen und diese umsetzen. Dazu brauchst Du Deinen Freund nicht. Er muss noch nicht einmal alles gut finden, was Du tust - es reicht, wenn es für DICH richtig ist, sich für DICH sinnvoll anfühlt.

    Ich weiß, es ist auch mein Ding hier klarer auftzutreten, aber manchmal frage ich mich einfach, ob es das wert ist. Ich bin jetzt fünf Jahre geschieden, hab die unterschiedlichsten Männer kennengelernt und frag mich manchmal, ob ich überhaupt noch bereit bin, Kompromisse einzugehen, und darauf läufts ja wohl hinaus.
    Du fragst Dich, ob es das wert ist, für Deine Standpunkte einzutreten? Was wäre denn die Alternative? Und denkst Du, dass Du damit glücklich sein kannst?

    Kompromisse musst Du im übrigen nicht eingehen, wenn Du nicht willst. Du kannst Dich um Konsens bemühen, oder da, wo das nicht möglich ist, mit Dissens leben. Es gibt keine Verpflichtung alles, was der Partner tut toll zu finden und sich nach seinem Rat_Schlägen zu richten, wenn man anderer Ansicht ist.

    Ich werde meinen Freund nicht verändern, schön wäre es, wenn ich diese Lebensaufgabe, Grenzen zu setzen endlich in anpacken könnte, aber vieles wird doch letztendlich so bleiben. Und dann?
    1. Du entscheidest, ob Du Grenzen setzt und "es anpackst" oder nicht. Niemand entscheidet das für Dich. Und niemand kann es Dir abnehmen.

    2. Du kannst andere Menschen nicht ändern, und es ist unsinnig überhaupt darüber nach zu denken. Du kannst aber Dich und Dein Leben verändern. Mit diesen Veränderungen ändern sich auch die Gegebenheiten für die Menschen, mit denen Du lebst, Zeit verbringst. Das bedeutet zwangsläufig, dass sich mit den Veränderungen, die Du herbei führst, auch Deine Beziehungen, und damit die Menschen, mit denen Du diese Beziehungen führst, wandeln werden.

    Du musst nur irgendwo anfangen.
    Erkenntnis des Tages: Begegne der Welt lächelnd, und sie lacht zurück

  7. #27
    ras-le-bol
    gelöscht

    AW: Unterschiedliche Einstellung zum Thema Autorität

    Zitat Zitat von zonnebloem Beitrag anzeigen
    ....Es ist vielmehr die Art und Weise, wie in Unterhaltungen, Sätze von mir, von meinem Freund kommentiert werden. Da ist so eine Grundüberheblichkeit, er hat immer eine Lösung parat, ob das beruflich ist, im Umgang mit Menschen oder sonst was. Das ist seine Lösung. Und er läßt keine andere zu. Das macht mich nicht unsicher, sondern ärgerlich und wütend. Und es führt dazu, das ich ihm nichts mehr erzählen will. Er hat immer sofort den passenden Kommentar, wie er eine Sache besser machen würde. Das betrifft im Übrigen, nicht nur mich.
    ürrrks!
    Solche Leute kenne ich auch.
    Selbst wenn ich mir immer wieder freundlich erkläre, dass solche Leute vermutlich irgendwas kompensieren ... so gestehe ich, dass ich deren Gegenwart nicht besonders schätze.
    So einen Leut ständig zu Hause zu haben, stelle ich mir ätzend vor.

    War er schon immer so oder ist er mutiert?

    ...und frag mich manchmal, ob ich überhaupt noch bereit bin, Kompromisse einzugehen, und darauf läufts ja wohl hinaus.
    Auch da verstehe ich Dich gut.

    Ich mache nur noch "verwaltungstechnische" Kompromisse. Keine grundlegenden, die aufreiben.

    Ich werde meinen Freund nicht verändern, schön wäre es, wenn ich diese Lebensaufgabe, Grenzen zu setzen endlich in anpacken könnte, aber vieles wird doch letztendlich so bleiben. Und dann?
    Du kannst es ja mal anders herum versuchen: Dich zu verändern, so dass Du wieder im Lot stehst.

    Will sagen: Du bist für Deinen Gemütszustand verantwortlich.

    Nicht für seinen.

    Versuch's einfach mal. Vielleicht gibt's die eine oder andere Überraschung.

  8. #28
    ras-le-bol
    gelöscht

    AW: Unterschiedliche Einstellung zum Thema Autorität

    Zitat Zitat von chironex_fleckeri Beitrag anzeigen
    ...Fang an, und schau was sich tut! ...


    Mein Credo!

    Einfach mal loslegen. Nicht alles im Vornherein in trockenen Tüchern haben wollen.
    Und aufhören, für ihn mitzudenken!!!

  9. #29

    Registriert seit
    14.08.2006
    Beiträge
    3.484

    AW: Unterschiedliche Einstellung zum Thema Autorität

    Hallo zonnebloem!

    Zitat Zitat von zonnebloem Beitrag anzeigen
    .. schön wäre es, wenn ich diese Lebensaufgabe, Grenzen zu setzen endlich in anpacken könnte, aber vieles wird doch letztendlich so bleiben. Und dann?
    Nur einen Punkt möchte ich herausgreifen:

    Du boykottierst Dich selbst. Du schreibst, Du willst es endlich anpacken, um dann im nächsten Satz gleich zu sagen "aber vieles etc."

    Ich tippe darauf, dass es sich um ein Muster handelt. Achte mal darauf, wo Du überall Startversuche auf diese Weise verhinderst.
    Viele Grüße

    Massashi

  10. #30

    Registriert seit
    06.09.2012
    Beiträge
    80

    AW: Unterschiedliche Einstellung zum Thema Autorität

    Ich denke man sollte aber auch mit pauschaler Kritik (gegen wen auch immer) hier in einem Forum aufpassen. Letztlich sind wir hier nur "Zuschauer" und in den konkreten Situationen nicht dabei.

    Aber da ich in einer ähnlichen Situation stecke, versuche ich mal meine Sichtweise zu erläutern:

    der Sohn meiner 2.Frau ist auch mit einem sehr schwierigen Charakter ausgestattet. Viele immer wiederkehrenden Probleme kommen immer wieder mal auf den Tisch und es gibt zahlreiche Diskussionen. Ich denke schon, das ich eine Menge Verständnis zeige, da die Lebenssituation meiner Frau nicht einfach war als sie noch alleinerziehend war. Ihr Ex hat sich 0 um den Sohn gekümmert und es gab viel böses Blut....

    Ich versuche schon auch immer wieder diese "Altlasten" als Erklärungsversuche zuzulassen, aber es ändert sich für mich nicht die Einstellung an der Erziehung! Wenn man unterschiedliche Auffassung von Erziehung hat, dann kann das innerhalb einer Partnerschaft Konflikte auslösen. In Patchwork-Familien liegt hier sicher noch größerer Zündstoff...ganz klar.

    Aber es ist dennoch nie zu spät diese "alten" Verhaltensmuster zu überdenken und vielleicht auch die eher etwas laschere Erziehung zu überdenken. Regeln einhalten..Respekt zeigen...sich in das Familienleben einornden (nicht unterordnen!) sind für mich persönlich Werte, die einfach eingehalten werden müssen. Wenn das nicht funktioniert, dann gibt es eben immer wieder Diskussionen. Oder Alternativ: jeder geht "seinen" Weg, aber dann wird die Partnerschaft nicht funktionieren. Hier gibt es ja einige Strangs zu diesem Thema, die viele Gemeinsamkeiten haben.

    Daher würde ich dennoch auch versuchen deinen Freund zu verstehen. Andererseits sollte er von dem ganz hohen Ross allerdings auch mal herunterkommen. Denn wer keine Kinder hat, hat einfach nur begrenzte Möglichkeiten die Probleme richtig nachvollziehen zu können.
    Das Leben ist stets lebensgefährlich !

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