Da gibt es eine ganze Menge. ;)
Zum einen muss ich zugeben, dass mich von Beginn an seine Leichtigkeit im Leben fasziniert hat und mir selbst, die ich eine Person war, die sich zu sehr unter Druck gesetzt hat, sehr geholfen hat, auf meine Fähigkeiten zu vertrauen und mehr auf das zu achten, was mir Spaß und Lebensfreude bringt.
Zum anderen ist er ein sehr einfühlsamer Mann, der für mich da ist und mir ehrlich und authentisch seine Meinung beisteuert, sofern ich sie benötige.
In vielen Dingen haben wir ähnliche Ansichten bzw. können wunderbar über Geschehnisse und Meinungen diskutieren.
In Aspekten wie Humor, Musikgeschmack, Reisewünschen liegen wir auf einer Wellenlänge, wir sind in der Regel anhänglich, wenn wir uns sehen, sind im Prinzip beide auch darauf bedacht, viel Zeit miteinander zu verbringen, bekommen dies nur, s.o., nicht immer gut hin.
Sexuelle Attraktivität und Kompatibilität ist ebenfalls gegeben. ;)
Was ich wirklich absolut toll an ihm finde bzw. fand, ist seine hohe Empathie anderen Menschen gegenüber. Er ist unglaublich hilfsbereit und fürsorglich. Allerdings habe ich den Eindruck, dass sich das tatsächlich etwas verringert hat, was mir auch von Freunden übermittelt wurde.
Jetzt nicht absolut schlimm, aber schon so, dass auch anderen auffiel, dass er in letzter Zeit weniger gesprächig war oder weniger nachgefragt hat, wie es den Personen so ging.
Ich denke, dass er einfach "überlastet" ist mit seinen vielen Kontakten und Unternehmungen und dass es -nicht nur in Bezug auf uns- wichtig wäre, dass er sich wieder mehr besinnt auf die Kontakte, die wirklich wichtig sind für ihn.
Also seine engen Freunde, seine Familie und ich.
Er legt im Grunde wirklich viel Wert auf diese Menschen, das weiß ich, das wissen wir alle. Nur lebt er derzeit extrem auf dem Trip, es allen recht zu machen und teilweise die oberflächlichen Party- und Sportkontakte teilweise den engen zu bevorzugen.
Ich glaube, das war auch der ausschlaggebende Punkt, an dem ich gedacht habe "bis hierher und nicht weiter.".
Ich finde freundschaftliche und familiäre Kontakte enorm wichtig, aber sobald ich mich als Partnerin permanent hinter eine Schar Bekannter zurückziehen muss, bin ich verletzt.
Ich halte es für wichtig, mal genauer darüber nachzudenken, wie auch die eigene Zukunft aussehen soll und welche Menschen dann eine Rolle spielen werden.
M.M.n. nämlich nicht mehr die Kommilitonen, mit denen man Spaß hatte, aber nie ernsthaft reden konnte.
brighid- Damit bringst du es auf den Punkt.
Es klingt so einfach. Wenn da nicht das aber wäre: Vielleicht in ein paar Jahren.
@horus: Ein Glück ist das Ausmaß nicht so, dass er sich übergebender und stinkenderweise zu mir legen würde. ;)
Ich pers. denk auch, dass eine kleine Rücksichtnahme nicht zu viel verlangt wäre. Sprich- 1,2 Bier weniger und am nächsten Tag einfach mal den Hintern hoch bekommen. Ist keine Frage des Nichtkönnens, sondern des Nichtwollens. Gut, muss ich dann scheinbar akzeptieren.
Das Thema Zusammenziehen habe ich für diesen Zeitpunkt auch abgehakt. Angedacht war ursprgl grob die Zeit nach dem Studium zum Referendariat. Auch wenn es, wie ihr es ebenfalls schreibt, wohl Sinn macht, diesen Schritt jetzt ohnehin nicht zu tun, hat es mich sehr verletzt, nach 2 Jahren so abgewiesen zu werden und mich zu fühlen, als sei ich in meinen Ansprüchen naiv und spießig zugleich.
@nebenschauplatz:
Also nach ein paar Minuten, in denen ich quasi kurz vorm Einschlafen war. Nicht direkt fertig und weg. ;)
Ich hab ihn auch am Tag darauf gesagt, dass ich das nicht möchte und dass es mir allg. kaum noch Spaß macht, ins Bett zu gehen, wenn ich denke, dass er ohnehin danach wieder abhaut. Er hat im Moment wieder (Semesterferien) einen Rhythmus, der ihn bis mittags schlafen lässt und dann aber bis morgens um 6 Uhr wach sein. Das passt mit meinem nicht überein und ich verstehe,d ass er sich langweilt, wenn ich "Schon" um Mitternacht einschlafe.
das Verhalten fand ich trotzdem mies, was er auch verstanden und sich entschuldigt hat. Wird aber erstmal trotzdem nichts daran ändern, weil er dann vll künftig hier übernachtet, aber dann stundenlang wachliegt und ich das Gefühl habe, er bleibt nur aus Gewissensgründen. verzwickt.
Ja, tun wir.
Ich brauche jetzt aber keine Bewertung auf Berufstauglichkeit in dem Zusammenhang. ;)













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