Sorry, wenn das hier das falsche Forum ist? - wir kennen uns ein paar Monate, und mit der Zeit wachsen meine Zweifel, ob mein Freund 'normal' tickt.
Wir haben wunderbare Zeiten. Er ist extrem liebevoll, fürsorglich wie ein Vater, der leidenschaftlichste Liebhaber, wir haben unglaublichen grenzenlosen Sex... dann irgendwann reicht irgendeine Lappalie, und er rastet aus. Wird innerhalb von Sekunden zu einem anderen Menschen - sogar seine Stimmlage verändert sich dann, wird tiefer - der liebevolle Blick wird eiskalt, und er wertet mich ab, beleidigt mich. Oder geht weg und lässt mich allein...
Genau das: das Verlassenwerden ist seine eigene größte Angst. Er ist extrem eifersüchtig auf meine Vergangenheit. Schon wenn ich eine sms bekomme oder das Telefon klingelt, reagiert er genervt oder mit giftigen Anspielungen ('ah, ein neues Date??'). Für ihn sind wir eine Einheit und werden uns nie mehr trennen, nicht mal im Tod. Alles, was potentielle Distanz bedeuten könnte, macht ihn rasend - sogar die Tatsache, dass ich nachts mit Ohropax schlafe. Dadurch fühlt er sich alleingelassen, ausgegrenzt. Wir hatten schon viele schlimme Streits, weil ich nachts schlafen möchte - kein Witz. Für ihn endet die Liebe nicht auf der Bettkante, sagt er. Auch nachts möchte er kuscheln und Sex haben (er ist sehr triebhaft). Wenn ich mich im Schlaf schon mal weggedreht habe, war das eine Staatsaktion... und nach einigen Monaten leide ich schon unter Schlafentzug.
Dann wieder ist er ein phantastischer Mann, warmherzig, großzügig, zuverlässig, einfühlsam, geht zu 150 % auf mich ein. Bis zum nächsten Ausbruch. Das Schlimme ist, dass es immer passieren kann und ich, wenn es soweit ist, nicht mehr eingreifen kann, also ihn beruhigen, Dinge klarstellen oder ausdiskutieren usw. Er ist dann total abgedreht, wie in einer anderen Welt. Tobt, wertet mich ab, spricht schlecht von mir. Während ich normalerweise die schönste, tollste Frau der Welt für ihn bin, bin ich dann das Letzte.
Und nach den kalten bösartigen Momenten versteht er sich selbst nicht mehr, fleht mich unter Tränen um Verzeihung an und schwört, das er noch nie eine Frau wie mich gekannt/ geliebt hat und dass die größte Katastrophe für ihn wäre, mich zu verlieren.







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Da schließe ich mich Bisamratte an - nix wie weg!






