Wolkentier (schöner Nick) und bifr, ehrlich gesagt habe ich keine Vermehrungspläne, was sicherlich viel damit zu tun hat, wie ich ausgewachsen bin und meine Eltern erlebt habe. Meine Mutter war depressiv und oft überfordert mit zwei Kindern, Vollzeitjob, Haus und Hund und einem Workoholic-Mann, der oft Monate wegen seinem Job verreist war und wenn er da war oft, aufbrausend war. Ihre Erwartung an mich als jüngere Tochter war (und ist leider immer noch), Partnerersatz zu sein und ihre Bedürfnisse zu erraten und zu erfüllen. Daher habe ich von klein auf, geübt, mich auf die Bedürfnisse anderer "einzuschwingen" und finde es manchmal schwer, mich selbst zu spüren. Ich habe nie eine Fantasie gehabt, wie toll es wäre, Mutter zu sein und ich glaube nicht, dass ich weiß wie "gutes Bemuttern" geht. (Das übe ich noch an mir selber.) Den Gedanken, ein Kind nur als Mittel zur Erfüllung der eigenen Bedürfnisse zu sehen, finde ich furchtbar und ich bin nicht sicher, dass ich in der Lage wäre, gut für ein Kind zu sorgen und gleichzeitig so reif zu sein, dass ich gut für mich selber sorge und meinem Kind nicht durch emotionalen Vampirismus schade.
Daher war ich erst etwas belustigt, darüber dass für Euch so klar zu sein scheint, dass Kinder in meiner Lebensplanung vorkommen. Aber als Gedankenexperiment ist was Ihr gesagt habt trotzdem sehr wertvoll, weil ich mir quasi selbst eine gute Mutter sein will und mich dem weiterhin auszusetzen, ist nicht gerade eine reife Leistung in Sachen für sich sorgen.
Salserafür all Deine warmherzigen, reflektierten Posts. Bei Deinem Nick habe ich die Assoziation, dass Du zumindest musikalisch latino-affin bist?
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Während meines Studiums habe ich Erasmus im Süden Spaniens gemacht und hatte Gelegenheit so ein iberisches Macho-Exemplar mal näher kennen zu lernen und stellte fest, dass inter dem ganzen Gegockel ein armes Würstchen steckt, das sich weder emotional noch physisch selber ernähren kann, sich dann aber für die unangenehmen Abhängigskeits- und Unterlegenheitsgefühle and der Frau rächt. Das war dann selbst für mich so klar dass ich nach wenigen Tagen einen Kondensstreifen am Horizont hinterlassen hab. Bei noch Elfenwelsmann habe ich keine so klaren Macho-Signale empfangen, aber mittlerweile habe ich leider das Gefühl, dass wenn er sagt "ich liebe dich sooo sehr" das zu übersetzen ist zu: "du bist das Ding, das all meine Bedürfnisse zu erfüllen hat". Mama Elfenwels lässt grüßenSchon erstaunlich wie wir zielsicher immer wieder die gleichen Problemkonstellationen ansteuern und uns dabei einreden, dass die Grube, auf die wir gerade zusteuern, diesmal ganz sicher einen Glasdeckel hat.
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Irgendwie hatte ich da wohl "Tomaten uffe Ogen" wie man in meiner alten Heimat so schön sagt.
LG
ew
















für all Deine warmherzigen, reflektierten Posts. Bei Deinem Nick habe ich die Assoziation, dass Du zumindest musikalisch latino-affin bist?
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, kam leider nur 2mal vor, seit wir zusammen wohnen.
OT: ich bin einmal in meinem Leben geschlagen worden von einem Mann. Davon erholt man sich sehr schwer. Und letztlich ist emotionale verbale Gewalt auch nichts anderes. Hol dir ggfs. Hilfe, um wieder "aufzutauchen".
