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  1. #11

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    AW: Erfahrungen mit "work and travel"

    Ich glaube, da kannst du deinem Sohn ruhig vertrauen, und so ne Reise ist auch ein guter Schritt in die Selbständigkeit . Ich bin vor 10 Jahren los, damals war ich Eine der Ersten, die das Visum online beantragen konnte, ganz ohne Erfahrungswerte zu haben, kostete damals auch noch die Hälfte . Klappte alles sehr gut. Steuernummer war auch sehr einfach. Ich ging ohne Agentur nach Australien und als Hilfe diente mir die bereits erwähnte Reisebine Seite, vor allem das Forum dort ist sehr informativ und gut gepflegt.

    - Ich hatte damals einen Flug über Sta-Travel
    - Ohne Agentur
    - Kann ich nur bestätigen, man braucht mehr Geld als man denkt, Arbeit deckt nicht annähernd die Reisekosten. Ich arbeitete 9 von 12 Monaten und es ging trotzdem nicht auf, 1 Monat ging für Jobsuche drauf und zwei waren intensive Reisemonate, das allerdings mit allem, Segelturn, All-rad Trip, Tauchschein etc....

  2. #12

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    AW: Erfahrungen mit "work and travel"

    Hallo Vincha,

    Ich bin damals mit CIEE unterwegs gewesen.

    Alles in allem habe ich aber relativ günstig gelebt, da ich in den Hostels meist kleinere Arbeiten wie Schlüsseldienst oder Küchendienst übernommen habe und somit teils verbilligt oger ganz umsonst übernachten konnte. Inlandsflüge sind teilweise billiger wenn man sie vom Ausland bucht. Zwischendurch habe ich immer mal wieder ein paar Wochen ( Tomaten oder Erdbeerfarm) gearbeitet..an die Jobs kommt er über die Hostelsaushänge super einfach ran.

    Einmal mal ich für 3 Monate im Outback auf einer Farm und bekam kost und Logis frei, musste aber komplett ganztags mit anpacken und bekam dafür noch 500 Dollar die Woche. Dafür musste ich aber vorher einen Jillaroo/Jackeroo -kurs machen, während dessen ich in die groben Farmarbeiten eingewießen wurde, inkl. Reiten, Motorrad, Traktorfahren usw. Und wurde von dort aus direkt aufgrund meiner Fähigkeiten weitervermittelt. Hatte aber Glück, da ich alle Führerscheine hatte und auch jahrelange Reiterfahrung. War echt super und eine wahnsinns Erfahrung.

    Er soll ja nicht auf einer Mangofarm arbeiten, da hab ich ganz schlimme Geschichten miterlebt, da die Mangos beim pflücken Säfte ausstossen, die ganz arg die Gesundheit angreifen können.

    Ich bin viel gereist ( einmal rundherum) und habe viel erlebt. Teils hab ich mir das Geld unterwegs verdient und teils erspartes. Teilweise hab ich " Woofing" gemacht. Das kannst Du googeln. Ist recht praktisch um land und Leute von einer anderen Seite kennenzulernen. In der Regel arbeitet man ein paar Stunden am Tag unendgeltlich auf einer Farm mit Familienanschluss und bekommt dafür Kost und Logis frei. Die geforderte Arbeitszeit kann zwischen 2 und 8 Stunden variieren. Muss man sich schlaumachen und der Woofing organisation anschliessen, dann bekommt man die Kontakte.

    Ach...ich könnt schon wieder meinen Rucksack packen

    Lg nena
    Das Leben ist kein Ponyhof

  3. #13

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    AW: Erfahrungen mit "work and travel"

    Hi!
    Noch einen Tip am Rande. Wenn dein Sohn sein Work & Travel macht dann sollte er sich seine Arbeitsbestätigungen (sofern er von den Arbeitgebern welche erhält) bei einem beglaubigten Internetübersetzungsservice übersetzen lassen. Es wird zwar offiziell hier in Deutschland nicht anerkannt macht sich aber trotzdem sehr gut bei einem Arbeitgeber. Der kann dann die Flexibilität seines Bewerbers einschätzen. Das ist für die weitere Berufswahl sicher vom Vorteil
    Geändert von xanidae (02.02.2014 um 19:17 Uhr) Grund: Werbelink entfernt

  4. #14
    Avatar von Victoria3000
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    AW: Erfahrungen mit "work and travel"

    Fuer einige Staedtengibt es auch Foren etc fuer Deutsche - fuer Melbourne z.B. nach "Deutsche in Melbourne" googeln - da kann er sich ggf. mal nach Kontakten und ersten Jobs umsehen. Sofern er im Ausland ueberhaupt anderen Deutschen begegnen moechte, natuerlich

    Cheers,

    Vic
    EsistnureinePhaseesistnureinePhaseesistnur...

  5. #15

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    AW: Erfahrungen mit "work and travel"

    Hallo Vincha,

    ich hätte da noch einen anderen Vorschlag, nämlich "wwoofing" = willing workers on organic farms, einfach mal googeln. Gibt's in vielen Ländern, auch in Deutschland übrigens.

    Der Vorteil ist, dass man zum wwoofing (zumindest für Australien und Neuseeland) kein Arbeitsvisum braucht, weil es sich nicht um bezahlte Arbeit handelt. Das bekommt man nämlich meines Wissens nur einmal, und das kann ja wichtig sein, falls der junge Mann noch mal dorthin zum "richtig" arbeiten fahren will.

    Die wwoofer haben allerdings keine persönliche Betreuung, alles geht nur online (Anmeldung, Suche nach Arbeitsstellen usw.). Mein Sohn hat diese Art von Aufenthalt gemacht (7 Monate), und super gute Erfahrungen gemacht und sogar seinen idealen Studien-/Berufswunsch dabei entdeckt. Da er fast nur per Anhalter unterwegs war, hat er außer dem Flug und ein paar Tagen Hostel bei der Ankunft und vor dem Rückflug kaum Ausgaben gehabt.

    (Sorry, gerade gesehen, dass Nena schon was über woofing geschrieben hat. Lasse es trotzdem mal stehen.)
    Die guten Jahre im Leben zählen zehnfach

    (mit freundlicher Erlaubnis von ras-le-bol)

  6. #16

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    AW: Erfahrungen mit "work and travel"

    klingt ganz spannend, das ganze in australien zu machen, allerdings weiß ich nicht ob der teure flug für so kurze zeit überhaupt lohnenswert ist. 2 monate sind dann doch etwas kürz für work&travel oder?
    ich personlich arbeite momentan in lissabon und lerne da ständig leute kennen, die ihre sprachkenntnisse bei uns verbessern wollen und bei einem deutschsprachigen callcenter arbeiten, das ist erstmal ein sehr einfacher weg, im alltag und durch die sprachschule nen guten zugang zu der kultur und den menschen zu bekommen.

  7. #17

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    AW: Erfahrungen mit "work and travel"

    Generell finde ich, dass man für Work and Travel nicht unbedingt eine Agentur braucht, aber es ist natürlich cool, eine gewisse "Absicherung" zu haben. Aber generell kann man sich vor Ort auch gut alles selbst organisieren. Vielleicht ist eine gute Alternative für zwischendrin so was wie [editiert]? Das ist nicht wirklich eine Work and Travel Agentur, aber die vermitteln Projekte im Ausland - allerdings nur für Handwerker. Aber vielleicht gibt es so was ja auch für andere Berufe?
    Die Vermittlung dort ist kostenlos und es ist ja super, für die ersten Monate schon mal ein Projekt zu haben und zu wissen, wo man als erstes hin geht und arbeiten wird. Und für den Rest der Zeit kann man sich dann ja noch was eigenes Organisieren. Ich würde mal schauen, ob es so was auch für andere Berufsgruppen oder Zielgruppen gibt. Ich kenne ansonsten noch AIESEC, die das im Bereich der Wirtschafstwissenschaften machen (so weit ich weiß aber eher unbezahlte Praktika als tatsächliche Arbeit)..
    Geändert von R-osa (31.05.2017 um 10:18 Uhr) Grund: AGB Verstoß Werbung

  8. #18

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    AW: Erfahrungen mit "work and travel"

    Ich würde auch jedem raten, das selber zu organisieren. Es gibt für so etwas Listen und Erfahrungsberichte im Internet und da findet man im Grunde genommen alles wichtige. Ein Tipp von mir, die ersten 3 Tage in ein Hotel gehen und sich da richtig ausschlafen, den Jetlag überstehen und anschließend in ein Hostel ziehen. Dort die Leute fragen, die helfen einem immer. Vielleicht die Möglichkeit wahrnehmen einen verschiebbaren Flug zu buchen, im Falle es nicht so läuft wie gedacht, dass man immer noch früher /oder später heimfliegen kann. Ich wünsche allen super viel Spaß und bitte investiert das Geld lieber in ein paar Tage länger dort, irgendwelche Attraktionen oder was anderes. Agenturen berechnen viel zu teures Geld und das ist echt überflüssig.

  9. #19
    Avatar von MaryB
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    AW: Erfahrungen mit "work and travel"

    Der Thread ist von 2013 und der Sohn sicherlich längst wieder zu Hause!

    Für alle diejenigen, die es interessiert - mein Sohn ist seit Apil in Australien und man braucht definitiv keine Agentur. Lässt sich alles super von hier alleine organisieren. Was man braucht ist Geld, mind. 10.000 Euro.

  10. #20
    Avatar von Paraplumeau
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    AW: Erfahrungen mit "work and travel"

    Zitat Zitat von MaryB Beitrag anzeigen
    Der Thread ist von 2013 und der Sohn sicherlich längst wieder zu Hause!

    Für alle diejenigen, die es interessiert - mein Sohn ist seit Apil in Australien und man braucht definitiv keine Agentur. Lässt sich alles super von hier alleine organisieren. Was man braucht ist Geld, mind. 10.000 Euro.
    Unsinn.
    Wer von den jungen Leuten, die in Australien oder in Neuseeland Work & travel machen, hat denn 10.000 Euro dabei?
    Das ist ja auch nicht Sinn des Ganzen, denn dann müsste man ja nicht arbeiten...
    Das Fundaments des Rechts ist Humanität. A. Schweitzer

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