Ich bin in ungekündigter Stelle als Fremdsprachenlehrerin in Bozen, Italien. Arbeite seit ca. 25 Jahren, ohne Fehl und Tadel, immer sehr gute dienstzeugnisse; momentan (ach wär es nur momentan) haben wir einen Zustand, der für mich nicht mehr erträglich ist; es ist nicht der Unterricht, ich unterrichte gerne und mache die Arbeit auch gut (in aller Bescheidenheit), es ist eine autoritäre Führung, die von einer autoritären Uberführung drangsaliert wird und uns extrem unter Druck setzt, die Arbeitsbelastung, nicht durch Unterricht, sondern durch Schulreform (sinnlos und hirnlos von Regierung Berlusconi verabschiedet) ist nicht mehr vertretbar. Ich mag jetzt nicht aufzählen; der letzte Streich war die Rentenreform der letzten Woche: ich muss bis 67,5 unterrichten, ich wiederhole, es ist nicht die Arbeit an sich, sondern die Situation in der ich mich mit vielen anderen befinde und die ich nicht mehr ertrage: ich hatte letzte Woche Kollaps und ich weiß nun, dass ich es bis 67 nicht mehr mache unter diesen Umständen; aus familiären Gründen könnte ich nun nach wien gehen und dort weiter unterrichten, Vorteile: ich wäre hier weg! die Arbeit gefällt mir, ich bin ausgebildet, Studientitel und Lehrbefähigung höchstwahrscheinlich anerkannt (muss das noch 100% klären, dürfte aber klappen).
Nachteil: ?
Ich würde ein Jahr unbezahlten Urlaub nehmen und dort arbeiten, hoffend, dass sie mir nicht auf die Schliche kommen. (WErden Daten EU intern ausgetauscht?) Nach Möglichkeit bald meine Stelle hier kündigen. Ich bin bereits über 50, aber voll energie und Lust zu arbieten.
Den Plan von hier weg zu gehen, hatten wir, mein Partner ist unabhängig, schon lange; jetzt durch äußere Umstände akut.
Was sagt ihr? Alle meine Kollegen, Freunde sind selbst todunglücklich und beneiden mich um Energie und Möglichkeit (ich habe keine Kinder, und keine Schulden, die binden).
Im Prinzip erhoffe ich mir von euch Hinweise auf Gefahren oder Unterstützung, ich bin ja schon über 50, mögen die mich überhaupt noch???











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