Liebe Userinnen und User,
jetzt ist es ausgestanden: Nach einem langen, sehr emotionalem Wahlkampf ist Barack Obama nun doch als Präsident der USA wiedergewählt worden. Gekämpft wurde wieder mit harten Bandagen: Beide Kandidaten waren sich nicht zu fein für persönliche Angriffe auf den Gegner und schürten gezielt die Ängste der eigenen Basis. Und natürlich spielten auch die Familien von Romney und Obama eine wichtige Rolle: Insbesondere die Frauen von Politikern sind oft für den Wahlkampf wichtiger als die umkämpften politischen Ziele.
Auch bei uns entfernt sich die Politik allmählich von den Sachthemen und konzentriert sich mehr auf die Persönlichkeit der Kandidaten, selbst die Ehepartner werden stärker in den Wahlkampf eingebaut, als noch vor ein paar Jahren.
Stört Sie diese Entwicklung? Finden Sie, dass dieser Politikstil zu oberflächlich ist? Oder finden Sie es eher erfrischend, wenn man abseits von trockenen Bundestags-Debatten auch einen Blick auf den Privatmenschen werfen kann, um einen Eindruck von ihm zu kriegen? Könnten Sie sich in abgeschwächter Form einen Wahlkampf nach US-Vorbild auch bei uns vorstellen?
Gruß
Das BRIGITTE-Community-Team










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(27.05.2011)
Angela Merkel sagt nach gewonnener Wahl: "Ich habe Dich nie mehr geliebt als jetzt, Joachim! Ich bin so stolz auf Dich, dass Dich auch die ganze Nation liebt!" Nä, oder!


