Umfrage: Wahlkampf: Mehr Emotionen in der Politik?

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  1. #1
    Administrator Avatar von BRIGITTE Community-Team
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    Wahlkampf: Mehr Emotionen in der Politik?

    Liebe Userinnen und User,

    jetzt ist es ausgestanden: Nach einem langen, sehr emotionalem Wahlkampf ist Barack Obama nun doch als Präsident der USA wiedergewählt worden. Gekämpft wurde wieder mit harten Bandagen: Beide Kandidaten waren sich nicht zu fein für persönliche Angriffe auf den Gegner und schürten gezielt die Ängste der eigenen Basis. Und natürlich spielten auch die Familien von Romney und Obama eine wichtige Rolle: Insbesondere die Frauen von Politikern sind oft für den Wahlkampf wichtiger als die umkämpften politischen Ziele.

    Auch bei uns entfernt sich die Politik allmählich von den Sachthemen und konzentriert sich mehr auf die Persönlichkeit der Kandidaten, selbst die Ehepartner werden stärker in den Wahlkampf eingebaut, als noch vor ein paar Jahren.

    Stört Sie diese Entwicklung? Finden Sie, dass dieser Politikstil zu oberflächlich ist? Oder finden Sie es eher erfrischend, wenn man abseits von trockenen Bundestags-Debatten auch einen Blick auf den Privatmenschen werfen kann, um einen Eindruck von ihm zu kriegen? Könnten Sie sich in abgeschwächter Form einen Wahlkampf nach US-Vorbild auch bei uns vorstellen?

    Gruß

    Das BRIGITTE-Community-Team
    Das BRIGITTE Community-Team ist Ihr Ansprechpartner bei Fragen, Wünschen oder Problemen rund um die Community. Schreiben Sie uns gerne eine PN oder eine E-Mail.
    Geändert von BRIGITTE Community-Team (12.11.2012 um 16:34 Uhr) Grund: Komma gelöscht

  2. #2
    Avatar von Dharma09
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    AW: Wahlkampf: Mehr Emotionen in der Politik?

    Congratulations Mister Obama. Ich freue mich über den Sieg.

    Bei uns? Nein wirklich nicht, ich möchte weder wissen wie eine Frau Merkel privat aussieht oder was sie privat macht noch was ihr Mann privat unternimmt - ist mir egal. Auch bei allen anderen.

    Wir sollten vielleicht nicht immer nachmachen was die USA machen.

    Ober besser: wenn wir mal gute Politik machen, dann können wir uns auch mal Angie in Schlüper ansehen!
    Wenn besser möglich ist, ist gut nicht genug!

    "Wer aufhört besser zu werden hat aufgehört gut zu sein"




    :Benjie meine Hundemaus - wir werden dich nie vergessen (27.05.2011)

    Sam mein liebster Kater - du wirst mir immer fehlen- wir sind schrecklich traurig (01.11.2014)

  3. #3
    Avatar von Utetiki
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    AW: Wahlkampf: Mehr Emotionen in der Politik?

    Zitat Zitat von BRIGITTE Community-Team Beitrag anzeigen
    Auch bei uns entfernt sich die Politik allmählich von den Sachthemen und konzentriert sich mehr auf die Persönlichkeit der Kandidaten, selbst die Ehepartner werden stärker in den Wahlkampf eingebaut, als noch vor ein paar Jahren.
    Ist mir noch gar nicht aufgefallen, aber der nächste Wahlkampf kommt ja bald.

    Stört Sie diese Entwicklung? Finden Sie, dass dieser Politikstil zu oberflächlich ist? Oder finden Sie es eher erfrischend, wenn man abseits von trockenen Bundestags-Debatten auch einen Blick auf den Privatmenschen werfen kann, um einen Eindruck von ihm zu kriegen? Könnten Sie sich in abgeschwächter Form einen Wahlkampf nach US-Vorbild auch bei uns vorstellen?

    Gruß

    Das BRIGITTE-Community-Team
    Dieser Stil sollte da bleiben, wo er hingehört: in die USA. Da stört er mich auch gar nicht, ich hab auch ehrlich ein Tränchen verdrückt bei der Rede Obamas, die ich heute morgen hörte.

    Aber hier?! Angela Merkel sagt nach gewonnener Wahl: "Ich habe Dich nie mehr geliebt als jetzt, Joachim! Ich bin so stolz auf Dich, dass Dich auch die ganze Nation liebt!" Nä, oder!
    Ich mag mir das auch bei Herrn Steinbrück nicht vorstellen.


  4. #4
    Moderation Avatar von ganda55
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    AW: Wahlkampf: Mehr Emotionen in der Politik?

    Politiker/in xy wird gewählt, weil der/die Partner/in so sympathisch ist?
    Bitte nicht! Mich interessieren Themen und Probleme des Landes sowie die jeweiligen Lösungsvorschläge. Danach wähle ich.
    Der Lebenslauf von Politiker/innen ist durchaus von Belang, das familiäre oder private Umfeld weniger.
    Was sagt es aus, ob politisch Aktive Singles, verheiratet, kinderlos, kinderreich, schwul oder lesbisch sind?
    Das sollte weder auf die Politik noch auf mich Einfluss haben. Vor, im und nach dem Wahlkampf zählen nur politische und soziale Kompetenzen.
    Wenn einem die Worte ausgehen, warum wirft man sich dann nicht einfach in Schale und geht mit? Piet Klocke

    Moderation in den Unterforen "Energie" und "Gesellschaftliche Initiativen", sonst Userin.^^

  5. #5
    Avatar von Francesca_V
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    AW: Wahlkampf: Mehr Emotionen in der Politik?

    um Himmels Willen - bloß nicht.

    Mich interessiert, was und wie jemand Ideen und Vorschläge hat und vertritt und sich für Land und Politik einsetzt, nicht jedoch, ob der/die Ehepartner mir ein mofisches Vorbild sein kann.

    Niemals rechtfertigen!

    (las ich in einem posting von wildwusel und habe es mir ausgeliehen.)

  6. #6
    gesperrt
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    AW: Wahlkampf: Mehr Emotionen in der Politik?

    Hallo Brigitte Team

    ich würde mich freuen wenn man von der Kanzlerin oder anderen Politikern etwas mehr auch von dem Partner erfahren würde und wenn die Persöhnlichkeit mehr zum Ausdruck kommt. Genau das macht Barack Obama in Amerika und deshalb ist era uch so beliebt er zeigt sich mit all seinen Facetten und Michelle an seiner Seite ist die Starke die ihn so machtvoll erscheinen lässt.Von Amerika sind wir hier noch weit entfernt denn hier wird die Politik ziemlich langweilig dargestellt.Ich finde es gut das Barack Obama wieder gewählt worden ist.

    Liebe Grüße
    Lissabon4

  7. #7

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    AW: Wahlkampf: Mehr Emotionen in der Politik?

    Bloss nicht noch mehr emotionales Gedöns in der Politik!!
    Bitte bei Sachthemen bleiben.
    Ich finde es herrlich und angebracht, dass unsere derzeitige First-Lady sich dezent im Hintergrund hält.
    Diese amerikanischen Firstladys (first kiddies, first cats, first dogs, ect...) nerven - welche Funktion haben die eigentlich?
    Streng genommen gar keine. Also warum sieht man sie ständig??

    Mich interessiert nicht, ob unsere Politiker schwul/verheiratet/katholisch/kinderhabend/Hunde/Katzen/Hamsterbesitzer/sonstwas sind. Die sollen ihren Job gut machen, das reicht schon. Mich juckt es auch nicht, ob Angela Merkel "in Strenesse" oder sonstwas auf einem Ball auftaucht - das ist ihr Ding.
    Ich habe selbst Familie, das reicht. Habe absolut kein Interesse an Merkels/Wulffs/Berlusconis/Obamas Familie oder Lebensstil. Will ich was über eine mächtige Familie sehen, hole ich mir die alten DVD's vom Denver-Clan...
    Das Leben ist wie eine Gurke.
    Nur irgendwie anders..

  8. #8
    linedance
    gelöscht

    AW: Wahlkampf: Mehr Emotionen in der Politik?

    mir ist das private eines politikers schon wichtig.

    nicht alles und nicht bis ins letzte detail, aber so ne grundzusammenfassung WIE er privat lebt.
    davon ausgehend schliesse ich auch auf das was er politisch umsetzen will/kann.

    nehmen wir z.b. ex-kanzler schröder. 4 x verheiratet.
    so jemand ist für mich unglaubwürdig.
    auf die politik bezogen heisst das für mich,
    auch politisch muss man zeiten durchstehen, die nicht so laufen und kann nicht einfach alles hinschmeissen, nur weil es grade mal nicht so persönlich passt.

  9. #9
    Sesam
    gelöscht

    AW: Wahlkampf: Mehr Emotionen in der Politik?

    Zitat Zitat von linedance Beitrag anzeigen

    nehmen wir z.b. ex-kanzler schröder. 4 x verheiratet.
    so jemand ist für mich unglaubwürdig.
    auf die politik bezogen heisst das für mich,
    auch politisch muss man zeiten durchstehen, die nicht so laufen und kann nicht einfach alles hinschmeissen, nur weil es grade mal nicht so persönlich passt.
    Ah ja und wenn Du Chef einer Firma wärst, dann würdest Du auch keinen einstellen der mehrfach geschieden ist...
    Und nein der Vergleich hinkt nicht!

    -----------------------------------------------
    Zur Ausgangsfrage:

    Das würde uns noch fehlen das noch mehr Amigedöns zu uns rüberschwappt.
    Ich kann deren Wahlkampfshow nicht ernst nehmen. Jubelnde, verzückt guckende, den Tränen nahe, Fähnchen schwingende
    Wähler ..... zum Glück sind WIR anders!

    Und wahrscheinlich sind WIR anders, da es in unserer Geschichte leider schon mal ein jubelndes, fähnchenschwingendes Volk gab, das seinen Verstand ausgeschaltet hatte.....
    deswegen bin ich froh, dass es bei uns keinen Personenkult mehr gibt.
    Geändert von Sesam (10.11.2012 um 17:07 Uhr)

  10. #10

    Registriert seit
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    AW: Wahlkampf: Mehr Emotionen in der Politik?

    Zitat Zitat von linedance Beitrag anzeigen
    mir ist das private eines politikers schon wichtig.

    nicht alles und nicht bis ins letzte detail, aber so ne grundzusammenfassung WIE er privat lebt.
    davon ausgehend schliesse ich auch auf das was er politisch umsetzen will/kann.

    nehmen wir z.b. ex-kanzler schröder. 4 x verheiratet.
    so jemand ist für mich unglaubwürdig.
    auf die politik bezogen heisst das für mich,
    auch politisch muss man zeiten durchstehen, die nicht so laufen und kann nicht einfach alles hinschmeissen, nur weil es grade mal nicht so persönlich passt.

    Das ist wenigstens ehrlich: da sind 2 miteinander nicht klargekommen und haben sich scheiden lassen...ich bin auch schon mal geschieden...
    Ist mir lieber als einer/eine, die irgendwelche Leichem in Keller hat und nach außen den Biedermann/die Biederfrau gibt.

    Die Kompetenz eines Politikers zählt, sonst nichts. Es wäre schön, wenn man dahin zurück finden könnte - niemand hat sich über Adenauers Aussehen echauffiert oder über das Aussehen vom STrauß.

    Nicht das Privatleben, nicht das Styling, nicht Ehepartner oder Kinder. Das einzige, was wichtig ist, ist seine Leistung.
    Privates hat in der Öffentlichkeit nichts zu suchen.

    Daher finde ich auch den Hype um Frau Obama völlig überflüssig - welches Kleidchen sie wo im Wahlkampf getragen hat.
    Ich frage mich auch, was sie im Wahlkampf ihres Gatten zu suchen hat - sie hat schließlich offiziell nichts zu sagen und sollte sich ein bisschen zurück halten.
    Es kommt schließlich nicht aus sie an.

    Schließlich noch eins: wir schimpfen auf die Paparazzi, wollen aber private Bilder von VIP's. DAs ist doch scheinheilig.
    Warum lassen wir VIPS nicht ihren Job machen und gönnen ihnen Privatshäre?
    Das Leben ist wie eine Gurke.
    Nur irgendwie anders..

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