Niemand ist gezwungen, einer jungen Frau Bilder von seinem Geschlechtsorgan zu schicken.
Wenn er das doch tut, muss er damit rechnen, dass Frau sich zur Wehr setzt und er seinen Penis, wenns schlecht für ihn läuft, in der Regenbogenpresse wiederfindet.
Ich finde es klasse und mutig, was diese junge Frau getan hat. Endlich mal eine, die sich traut, einen Pimmelbild-Schicker bloßzustellen! Was soll an ihrer Handlung schlimm sein? Sie ist schon öfters belästigt worden - und hat genug.
Ob er ein Stalker ist oder nicht, er hat diese Frau belästigt, mit einem Brief, mit entsprechenden Fotos.
Und ja - ich finde es richtig, einen richtigen Stalker zu outen, sein Gesicht bekannt zu machen. Stalking ist widerlich, kann einem das Leben zu Hölle machen. Warum sollen diese Leute Persönlichkeitsschutz geniessen, während sie die Persönlichkeitsrechte eines anderen massiv verletzen? Mitleid sollte man da lieber mit den Opfern solcher Typen haben.
Und Lynchjustiz?
Wer sich vom Foto eines Penis zu so etwas anheitzen lässt, dem ist eh nicht zu helfen. Das wäre nicht die Schuld von der jungen FRau, sondern einzig Verschulden des Menschen, der sich dazu hinreissen lässt.
Es ist ein Riesenunterschied, ob ich das Tun eines anderen öffentlich mache - oder ihm körperlich schade.
Fairness ist die Kunst, sich in den Haaren zu liegen, ohne sich die Frisur zu zerstören..
(geklaut)
Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst...
Ich möchte daran erinnern, was vor einigen Wochen in Emden passiert ist als jemand meinte, er müsste den Namen des Mörders auf facebook veröffentlichen.
Wir leben in einem Rechtsstaat und wir sind kein Staat, in dem Selbstjustiz herrscht. Es ist bekannt, dass die Polizei erst eingreifen kann, wenn eine Straftat passiert. Auch wenn das vielen nicht gefällt. Nicht umsonst gehen Leute, die von Stalkern belästigt werden zum Anwalt, um eine einstweilige Verfügung gegen den Stalker zu erwirken.
"Kacktusse!"
"Du meinst Kakteen."
"Nein, ich meine dich!"
Das Leben verstehen kann man nur rückwärts, aber leben müssen wir es vorwärts.
(Søren Kierkegaard)
Ich halte es für befremdlich, dass wir hier das Handeln des Opfers diskuttieren, und nicht das Handeln des Täters. Wie weit darf ein Täter gehen, bevor wir dem Opfer erlauben sich zu wehren? Haben wir überhaupt das Recht das zu beurteilen?
Wenn Du sagst, dass Frauen in die Küche gehören, weißt Du in Wahrheit nicht, was Du mit ihnen im Schlafzimmer machen sollst.
Sei Du selbst!
Denn alle anderen gibt es schon.
Einen krankhaften Stalker hält eine einstweilige Verfügung nicht ab. Krankhaftes Stalken ist etwas anderes als ein dummer Scherz.
Wenn der Stalker sich nicht an die einstweilige Verfügung hält, kann die Polizei ihn mitnehmen und er kommt für eine kurze Zeit in eine Klinik.
Dann geht es wieder von vorn los.
Meine Angehörige musste in einer Nacht und Nebelaktion ausziehen, niemand durfte den Namen der neuen Adresse laut sagen. Ihr Glück, dass er Trinker war und kein Auto mehr hatte, um dem Umzugswagen hinterher zu fahren.
Eine einzige dämliche Email macht aber niemanden zum Stalker.
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Das ist richtig.
Wenn ich die Artikel richtig verstanden habe, sehen sich viele Männer bemüßigt, Ariane Friedrich sexuell anzügliche Emails und Fotos zu schicken.
Den einen hat es jetzt getroffen. Zu Recht - den ganzen Namen hätte sie allerdings nicht nennen müssen.
Solange Männer der Meinung sind, sie haben das Recht Frauen anzügliche Emails o.ä. zu schicken, sich auf der Straße zu entblößen oder Frauen im Supermarkt an den Hintern zu fassen - solange müssen sie mit Reaktionen rechnen.
Die fallen nicht immer menschenfreundlich aus, aber das ist ihre Handlung auch nicht.
Hier wurde eine Frau sexuell belästigt und sie ist die 'Böse'?
Kopf hoch, wenn der Hals auch dreckig ist.
Verfasser (mir) unbekannt
Sie ist nicht die "Böse".
Sie hat reagiert. Und ich halte ihre Reaktion für "nicht richtig".
Das macht sie nicht zu einem bösen Menschen
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Ich habe bewusst übertrieben, weil mir auffällt, dass die Handlung des Täters, kaum erwähnt oder heruntergespielt wird und das macht mich ärgerlich.
Ich finde ihre Reaktion ok, noch besser wäre es, wenn sie die Namensdetails nicht erwähnt hätte in ihrem Posting.
Kopf hoch, wenn der Hals auch dreckig ist.
Verfasser (mir) unbekannt
Öffentlich zu schreiben, daß sie solche Belästigungen nicht wünscht, ist ja auch ok.
Aber den Namen (vor allem nur den einen, obwohl es ja wohl mehrere "Täter" gab) öffentlich zu machen, ist nicht ok.
Und ja, ehrlich gesagt, ich finde so eine Email absolut lächerlich - da hab ich wirklich nicht mehr als ein Schulterzucken übrig.
Ich will damit nicht sagen, daß man sich davon nicht belästigt fühlen darf, frag mich aber, ob so viel Aufregung not tut. Wär das Leben nicht einfacher, wenn man ein paar Dinge mehr mit einem Schulterzucken abtun könnte ?
Aber zugegeben - ich reg mich dafür über andere Dinge auf, wo andere nur mit der Schulter zucken.
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