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Thema: Bluthochdruck

  1. #1

    Registriert seit
    21.01.2017
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    1

    Bluthochdruck

    Hallo,
    Ich habe seit längeren wenn ich raus gehe Herzrasen weil ich immer wieder drüber nachdenke was passieren könnte. Mach mir sobald ich raus gehe direkt Gedanken ich könnte umkippen,neu Infarkt bekommen etc.war auch schon beim Arzt.der hat mir gerade Blocker verschrieben. Nehme zusätzlich seit über nen Jahr Blutdruck senker. Wo ich die Beta Blocker genommen habe ging es die erste ein zwei Wochen auch.nur jetzt denk ich wieder wenn ich raus gehe dran und dadurch kommt das Herzrasen bzw Panikattacken wieder. Habe am 06.02 ein Termin beim Kardiologen.ich denke Mal das das reine kopfsache ist. fängt nämlich nur an wenn ich dran denke und zuhause habe ich es kaum. hoffe bekomme ein paar gute Tipps.danke schon mal

  2. #2
    VIP Avatar von R-osa
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    15.154

    AW: Bluthochdruck

    ich habe den Strang ins passende Forum verschoben. Hier wirst du vielleicht eher Hilfe bekommen.

    Beste Grüße
    R-osa
    .
    Öffne die Augen und knutsche das Leben

  3. #3
    Avatar von Wiedennwodennwasdenn
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    05.03.2016
    Beiträge
    673

    AW: Bluthochdruck

    Hallo,

    Zitat Zitat von Static89 Beitrag anzeigen
    jetzt denk ich wieder wenn ich raus gehe dran und dadurch kommt das Herzrasen bzw Panikattacken wieder. Habe am 06.02 ein Termin beim Kardiologen.ich denke Mal das das reine kopfsache ist.
    für mich hört sich das auch psychosomatisch an. Trotzdem war es klug, einmal einen Kardiologen drauf schauen zu lassen. Wenn der nichts findet, wäre evt. eine Behandlung der Angststörung angeraten.

    Gruß

    W.
    Das Universum und die menschliche Dummheit sind unbegrenzt. Beim Universum bin ich mir nicht sicher (Albert Einstein).

  4. #4

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    15.06.2007
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    3.770

    AW: Bluthochdruck

    Es gibt unterschiedliche Ebenen in uns, auf denen Angst wirkt.
    Gedanken, Körper, Gefühle, Verhalten.
    Alle wirken aufeinander und was Du beschreibst, klingt nach dem typischen Teufelskreis, bei dem die Gedanken die Gefühle speisen- darauf dann der Körper reagiert.

    Da es Deine Gedanken sind, die alles ins Rollen bringen, gilt es dort anzusetzen.
    Der Teufelskreis muss letztlich "nur" unterbrochen werden

    Gedanken kann man woanders hinlenken indem man sich auf etwas konzentriert- einen Film, ein Buch, etc, oder auch mithilfe von klarer Bewusstheit- Achtsamkeit.
    Hierbei wird am liebsten die eigene Atmung genommen- schau Dir Deinen Atem bewusst an.
    zähle bei jedem Atemzug mit und spüre hin, wo Du deinen Atem überall fühlst im Körper. In der Nase, Brust, Bauch.........beobachte Ein- und Ausatmung.......

    Körper und Geist bilden eine Einheit und reagieren aufeinander- das kann man gut nutzen.
    So kann man sich über schnell- atmen in einen Stresszustand bringen oder durch ruhiges Atmen beruhigen.
    Je ruhiger die Atmung wird desto mehr beruhigen sich auch die Gedanken.........man wird ruhiger.
    Das ist möglich durch Mitzählen : Ausatmung immer länger als man Einatmung.
    Also- einatmen und dabei bis 3 zählen.......beim Ausatmen dann in derselben Geschwindigkeit bis 5 zählen- und das Ausatmen immer länger werden lassen.

    Das alles kannst Du trainieren und ich würde das in ruhigen Momenten üben um es dann auch für akut zu können. (übrigens eine super Methode für jede Aufregung, der man ausgesetzt ist - Bewerbungsgespräch, Vortrag halten, zum Chef müssen, etc).
    Sollte Dein Kardiologe nichts finden, dann sind es wirklich NUR Gedanken- Befürchtungen und keine Realität. Und Gedanken können wir zu allem entwickeln........unerschöpflich dieser Pool an Befürchtungen, die wir entwickeln können.


    Ich würde Dir gleichzeitig professionelle Unterstützung empfehlen.
    Dieser Angstgedanke hat eine Ursache und die kann man ansehen bis auflösen.
    Du hängst sozusagen in so einer "Endlosschleife", die Dir aber nicht hilft- man kann dahinter sehen und erfahren, was alles drin liegt und damit auch auflösen.
    Such Dir also einen Psychologen oder Therapeuten- vielleicht gibt es auch Richtungen, die speziell mit Angsterkrankungen arbeiten.

    Alles Gute und noch einen Buchtipp:
    Michael Rufer: Stärker als die Angst.

  5. #5

    Registriert seit
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    378

    AW: Bluthochdruck

    Die TK z.B. bietet kostenloses CDs an zum Thema Progressive Muskelentspannung und Atemübungen.

  6. #6

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    9

    AW: Bluthochdruck

    Hallo R-osa,
    welches Forum meinst Du? Ich brauche auch Hilfe und würde gerne mitschreiben.
    Danke.

  7. #7
    Avatar von Spadina
    Registriert seit
    02.11.2011
    Beiträge
    2.195

    AW: Bluthochdruck

    Zitat Zitat von Ranunkel18 Beitrag anzeigen
    Hallo R-osa,
    welches Forum meinst Du? Ich brauche auch Hilfe und würde gerne mitschreiben.
    Danke.
    Na dieses hier, es paßt in das Forum: Ängste, Panik und Phobien.
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

  8. #8

    Registriert seit
    03.05.2015
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    9

    AW: Bluthochdruck

    Sorry, Spadina, bin heute das erste Mal da und wusste nicht Bescheid.

    Also, mich belastet zur Zeit sehr, sehr, dass ich an 8 von 10 Tage das Haus verlasse und ständig Angst habe, dass ich umfalle.
    Mein Kopf fühlt sich leer an (?) und ich habe das Gefühl, ich muss jemand ansprechen, damit er/sie mir hilft nach Hause zu kommen. Wenn ich dann nach Hause komme (bis jetzt ohne Hilfe!!), bin ich schweißgebadet, fühle mich aber sofort wieder wohl in meiner Umgebung.
    Ich nehme seit 15 Monaten Blutdrucktabletten. Damals bekam ich beim Autofahren (nach einer hitzigen Debatte mit einer Kollegin!!) beim Heimfahren massives Nasenbluten. Und seitdem habe ich diese Unsicherheit, Angst, Unwohlsein.... ich weiß nicht wie ich es nennen soll.
    Möchte - wegen meines Gewichtes - mehr bewegen und traue mich nicht.
    Was kann ich tun??
    Für Ratschläge wäre ich dankbar.

  9. #9
    Avatar von Spadina
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    2.195

    AW: Bluthochdruck

    Schwierig.

    Effektiv wäre der Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik. So ambulant vielleicht einmal die Woche bringt wenig, wenn man dann auch noch die Hälfte der Zeit mit den Unwohlseinsschilderungen verplempert.

    In einer effektiv arbeitenden Klinik hat man nach 6 Wochen einen ganz neuen Fahrplan fürs Leben bekommen,
    Und was sind schon 6 Wochen, wenn man den Rest des Lebens bestens davon profitiert?

    Sehr effektiv wird das dort auch angegangen, weil "drücken" vor dem Rausgehen nicht greift. Und man verblüfft feststellen darf, man kippt nicht um, die Beschwerden werden von Mal zu Mal weniger.

    Man muß sich natürlich aktiv einbringen, aber dann kann das Leben wieder weitergehen.
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

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