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  1. #51

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    AW: Die Angst vor dem Tod quält mich immer mehr

    Ich habe auch Angst vor dem Tod.
    Allerdings weniger vor meinem eigenen - sondern vor dem Tod von Menschen, die ich liebe.
    Es ist schrecklich, mit anzusehen, wenn sie sich unwiderruflich auf den Weg machen.

    Wenn ich selbst tot bin, merke ich nichts mehr...keine Freude, keine Liebe - aber auch keine Schmerzen ..
    aber geliebte Wesen leiden zu sehen und gehen zu lassen...das ist übel.

    Als Atheistin finde ich in keiner Religion einen Trost.

    Ich habe vor einiger Zeit ein recht interessantes Buch zum Thema gelesen.
    Es kann Menschen, die dafür empfänglich sind, Trost bieten und auch Erklärungen für all das Leid in der Welt.

    ES heißt "Menschen sterben, Seelen nie" von Ralf Dahmen und handelt von Wiedergeburt.
    (ich selbst sehe das Thema mit tiefem Misstrauen..aber dennoch fand ich das Buch sehr lesenswert)
    Death leaves a heartache no one can heal
    love leaves a memory no one can steal

  2. #52

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    AW: Die Angst vor dem Tod quält mich immer mehr

    Zitat Zitat von Gitta777 Beitrag anzeigen
    Ich denke nicht, dass die Angst vor dem Tod bei mir im Alter sehr viel geringer wird.
    Jedoch in Momenten, in denen ich Menschen, die mir wichtig waren verloren habe - und es werden mit dem Alter ja immer mehr - war die Angst bei mir weniger da. Oder andersherum: Wenn ich mir so über den Tod Gedanken mache, dann denke ich an all die Menschen, die schon gestorben sind, das hilft ein wenig.

    Was mir auch immer hilft, ist, dass ich mir die Dinge vor Augen halte, vor denen ich nach meinem Tod "meine Ruhe" habe: Das ist - hört sich vielleicht blöd an - die Angst vor dem Tod, Angst vor Krankheiten und Unfällen, vor Katastrophen, der Umweltzerstörung. Ich muss mich mit gewissen Zeitgenossen nicht mehr herumquälen. Ich werde nicht mehr mit Tierquälereien konfrontiert werden, obwohl es mir natürlich lieber wäre, ich könnte mit dem Wissen sterben, dass nach meinem Tod kein Tier mehr unter den Menschen zu leiden hat; das ist aber wohl Utopie.

    Und ich sage mir "Ich musste nicht leiden, bevor ich auf der Welt war, also werde ich wohl auch nicht nach meinem Tod leiden."
    DAs kann ich unterschreiben...
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  3. #53
    Avatar von Sandra71
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    AW: Die Angst vor dem Tod quält mich immer mehr

    Zitat Zitat von Der_Lebemann Beitrag anzeigen
    Hey Kiba1,

    zuerst mal:

    Wie geht s dir mittlerweile? Fast 6 Jahre nach deinem Post hier?
    Die Userin war hier zuletzt am 29.02.2012 aktiv...ich glaube nicht, dass du eine Antwort bekommst.

    Die Angst vor dem Tod ist eigentlich etwas ganz normales.

    Jeder hat sie und wer sagt, er hätte keine, der lügt.
    Gewagte These.
    Theorie ist, wenn man weiß wie es geht und nichts funktioniert - Praxis ist, wenn alles klappt und keiner weiß warum.

  4. #54

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    19

    AW: Die Angst vor dem Tod quält mich immer mehr

    Ich habe auch Angst vor dem Tod und hab mich in einigen Posts wiedergefunden. Meine Angst begleitet mich schon mein gesamtes Leben - na ja, seit ich Mitte 20 war.
    Meine Oma sagte mir damals, das würde sich legen, wenn man älter wird aber davon merke ich leider nichts. Ich bin mittlerweile 57 und momentan ist es wieder ganz schlimm.
    Es ist die Tatsache, dass es unausweichlich ist und die Vorstellung, dass dann alles vorbei ist und einen nur ewige Finsternis und Stille umgibt - für immer und ewig.
    Mir wurde schon gesagt, dass es dann so ist, wie vor der Geburt aber auch das tröstet mich nicht. WO war ich da? Nirgends... Das macht mir panische Angst!
    Und wenn es mir gerade besonders gut geht und alles schön ist, bekomme ich noch mehr Angst, all das für immer zu verlieren.
    Ich bin seit vielen Jahren bei einer Psychiaterin aber helfen kann sie mir nicht wirklich. Sie hat mir schon so viele Antidepressiva verschrieben, die alle nicht halfen. Warum nicht? Ich weiß es nicht.
    Momentan nehme ich Bupropion - ich hoffe, das darf ich hier nennen - es ist ja nur ein Wirkstoff.
    Leider bringt es mir gar nichts.
    Hier wurden schon einige Bücher genannt, die ich mir schon rausgeschrieben habe. Ich halte diese Angst nicht aus und möchte nicht dauernd an den Tod denken.
    Selbst wenn ich nur einen Film schaue, wo jemand stirbt -z.B. ein ganz normaler Krimi - dann geht es schon wieder los in meinem Kopf.
    Es tröstet aber ein wenig, dass ich mit diesen Ängsten nicht alleine bin - wobei ich es niemandem wünsche - aber man kann sich dann mal austauschen.
    Mein Umfeld denkt, ich bin immer gut drauf und würde wohl nie auf die Idee kommen, dass ich solche Gedanken habe. Nur mein Mann und meine beste Freundin und meine Nichte wissen, dass ich diese Ängste habe und versuchen auch , mir zu helfen. Ablenkung ist das Beste aber wer kann sich schon permanent ablenken.

    Ich möchte euch, die ihr die gleichen Ängste habt, ganz liebe Grüße senden und hoffe für uns alle, dass wir einen Weg aus dieser Angst finden werden.

  5. #55

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    1

    AW: Die Angst vor dem Tod quält mich immer mehr

    Hallo ihr Lieben.
    Auch mich plagt diese Angst seit einer Woche ganz extrem. Ich bekomme Panikattacken. Ich kann kaum Essen. Mir geht es wirklich schlecht.
    Ich habe so Angst davor, was danach kommt. Ob überhaupt. Ich stell mir immer ein schwarzes Loch vor, allein und einsam. Die Welt dreht sich weiter nur ich bin davon abgeschottet.
    Mich macht es wirklich richtig schlimm fertig. Ich war bei einer Psychiaterin, die mir für den Notfall Tabletten gegeben hat. Ich war bei einer Beratungsstelle, wo ich zwar reden konnte. Aber so richtig konnte man mein Problem nicht greifen.
    Ich hab seit Jahren immer wieder psychisch etwas Probleme. Aber zuletzt ging es mir wahnsinnig gut. Aber seit diese Gedanken da sind hat es mir den Boden unter den Füßen weggerissen.
    Ich wäre so dankbar wenn sich hier vielleicht jemand findet, der an ein Jenseits glaubt, etwas spirituell ist und mir etwas meine Angst nehmen kann. Jemand der sich damit beschäftigt und von einem Leben danach überzeugt ist. Ich brauche dringend wieder ein Funken Hoffnung & Zuversicht.

  6. #56
    Avatar von HopsundHuper
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    AW: Die Angst vor dem Tod quält mich immer mehr

    Hallo, dein Post ist zwei Wochen alt, vielleicht liest du ja trotzdem noch hier. Ich kenne solche Ängste sehr gut und weiß wie quälend sie daherkommen . Eines kann ich dir aus meiner Erfahrung sagen, sie gehen vorbei.

    Ein zwanghaftes Nachdenken über den Tod hat nichts mit einer gesunden Auseinandersetzung mit dem Thema zu tun. Ich habe mich in akuten Phasen auch noch zusätzlich mit traurigen Dokus und Büchern gefüttert, ich dachte, vielleicht hilft es. Tut es nicht. Füttere deinen Kopf mit anderen Dingen, aber lese nichts über diese Themen, wenn du gerade eine akute Phase hast.
    Der Tod eignet sich unheimlich gut als Thema für zwanghafte Gedanken, da man nie zu einem befriedigenden Schluß kommt. Der Tod ist unausweichlich und das Denken darüber, macht ihn nicht weniger wahr.

    Seltsamerweise leben die Menschen aber trotzdem gern und manche sogar, obwohl sie schwer krank sind. Nicht jeder Mensch hat solch große Angst vorm Tod, also frage dich mal, warum er dich so beschäftigt? Klar, in schlimmen Phasen macht die Angst es unmöglich klar zu denken, aber wenn es wieder geht, beschäftige dich mit dem Leben.

    Wenn meine Depression vergeht, werde ich jedes mal neugeboren und die Ängste und negativen Gedanken schleichen sich wieder davon. Versuche im Leben zu bleiben und lenke dich ab, irgendwann hilft es und ein Lichtblick wird dir wieder Hoffnung schenken.

    Eines noch: Mich hat es immer getröstet, dass der Tod dem Zustand vor der Geburt gleichkommt. Irgendwie beruhigend. Zugleich glaube ich , dass Verlustängste und Kontrollthemen eine große Rolle bei der Thematik spielen.

  7. #57

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    179

    AW: Die Angst vor dem Tod quält mich immer mehr

    Zitat Zitat von NanaBanana Beitrag anzeigen

    Ich wäre so dankbar wenn sich hier vielleicht jemand findet, der an ein Jenseits glaubt, etwas spirituell ist und mir etwas meine Angst nehmen kann. Jemand der sich damit beschäftigt und von einem Leben danach überzeugt ist. Ich brauche dringend wieder ein Funken Hoffnung & Zuversicht.
    Guten Abend, liebe NanaBanana, liest du hier noch? Ist deine Frage noch aktuell? Ich habe vor über 30 Jahren inmitten einer schweren Lebenskriese als Teenagerin angefangen, Bücher über den Tod und das Leben danach zu lesen. Wenn ich dir also Fragen beantworten kann: Nur zu, ich antworte gerne.

    Die Angst vor dem Tod habe ich verloren. Angst vor einem allenfalls schmerzhaften Sterbeprozess habe ich noch, leichte, und davor, dereinst nicht zu sterben resp. mich aus einem schwer kranken Körper lange nicht lösen zu können.

    Übrigens bin ich bei einem Psychiater, der mir grad jüngst wieder bestätigt hat, es gebe wirklich viele Hinweise darauf, dass es nach dem Tod weitergehen, er selbst ist von einem Jenseits überzeugt.

    Ein Buchtipp mal vorweg "Der entschleierte Tod" von Gisela Weigel. Das Buch ist möglicherweise aber vergriffen und nur über Amazon gebraucht erhältlich. Weitere Buchtipps oder die Essenz daraus gerne.

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